…wo im Training alles genau so, oder noch besser, läuft wie geplant. Meistens kommen diese Tage genau dann wenn man es nicht erwartet. Heute war so ein Tag. Nicht besonders gut geschlafen etwas geplagt von Pollen und irgendwie auch sonst nicht besonders gut drauf. Trotzdem sitzt man aufs Rad um das geplante Training zu absolvieren. Und plötzlich sind sie da die guten Beine. Locker, leicht und ein guter (runder) Tritt bereits auf den ersten Kilometern. Etwas skeptisch wartet man auf den ersten Anstieg so nach dem Motto: flach kann jeder. Die Steigung ist da die Beine bleiben gut? Gleich noch einen Sprint nachlegen um sicher zu sein dass dieses Gefühl wirklich bleibt. Geht auch und auf der Kuppe bewegt sich der Puls sofort wieder im freien Fall nach unten. Im Hinterkopf gleich die geplante Strecke „umbauen“ und kurzerhand diesen Sch…berg einbauen den man nie und nimmer mag und dem man öfters schon mal ausgewichen ist. Heute fühlen sich Begründungen und Ausreden von letzter Woche lächerlich an. Heute fährt man mit dem geilen Gefühl hoch ich könnte noch schneller. Heute ist es da dieses Gefühl es drauf zu haben, in Form zu sein. Heute stimmt sie diese Form!(die man immer sucht). Schade ist das heutige Training schon Geschichte und wo ist der Knopf um Morgen, übermorgen oder immer genau dieses Gefühl wieder „einzuschalten“? Gibt es nicht? Ok. Ich suche ihn trotzdem, immer und immer wieder…
Schlagwort: Biken
Winter halt…

Nach einem „warmen“ Dezember und einem „milden“ Januar, zumindest teilweise, hat uns im Februar der Winter voll erwischt. Vor der Haustüre liegt mehr als ein halber Meter Schnee und die Temperaturen bewegen sich dauernd, auch Tagsüber, im Minusbereich. (Nachts sogar zweistellig). Meine Faible für kalte Temperaturen hält sich in Bekannter weise in Grenzen und da sich die Sonne rar macht, ist es manchmal schwierig geplante Trainingseinheiten voll umfänglich durch zu ziehen. Ich habe mir lange die Anschaffung eines „Fatbike“ überlegt. Weiterlesen „Winter halt…“
„Eggen und Chrächen“
Die letzten Wochen waren wettermäßig eine Entschädigung für viele feuchte und verhangene „Sommertage“. Keine Frage diesen Spätsommer MUSSTE ich nutzen. Mit zahlreichen guten Trainings- Km, etlichen Höhenmetern und viel Spass habe ich das auch praktisch ohne Einschränkung umsetzen können. Nach dem Aufenthalt in den Dolomiten war ich ausschliesslich in Heimatlichen Gefilden unterwegs. Was mich immer wieder beschäftigt ist, dass ich keine Tour ohne „Tal“ schaffe. In jedem Training durchquere oder passiere ich mindestens ein Tal. Aaretal, Gürbetal, Haslital, Simmental, Diemtigtal, Kandertal, Kiental, Suldtal, Gasterntal, UeschinentaL, Stockental, Lütschinentäler usw. usw. Alle diese Täler habe ich, zumindest was die Routen anbetrifft auch ohne GPS im Griff. Ganz anders verhält es sich mit dem Emmental. Erstens ist es gar kein richtiges Tal, so im Sinne von Berg links Berg rechts, und zweitens ist das Emmental ein Gebiet mit einer Fläche von fast 700 km2 Obwohl ich oft im Emmental unterwegs war/bin kenne ich nur einen Bruchteil dieser Landschaft. Geprägt ist das Emmental von zahllosen Hügeln oft genannt als „Eggen“ und Tälern sprich „Chrächen“. Weiterlesen „„Eggen und Chrächen““
Noch ein Monat…
…bis zum ersten richtigen Formtest. Ob es klappt? Wenn ich gesund bleibe zu 100% :-) Zu gut war die Vorbereitung in den vergangenen Wochen. Das war hauptsächlich auf die hervorragenden Wetterbedingungen zurückzuführen. Zudem habe ich, trotz terminlichen Schwierigkeiten und zusätzlichen Aufgaben, alle geplanten Trainings absolvieren können. Oftmals halt erst nach 20:00 oder Morgens um 07:00 Uhr. Es gibt aber Dinge im Leben die haben Vorrang. Wobei ich schon zugeben darf dass z.B. Krafttraining nach 21:00 Uhr eine recht einsame Angelegenheit sein kann. (Klartext: es hat mich bei 35 Trainings mindestens 25x angeschissen;) Egal die Ergebnisse geben meinem Trainer recht. Ich freue mich auf die kommenden Trainingswochen. Ach ja der Rocky jammert gerade er sei grausam müde. He he ich glaube ihm kein Wort 😉
Das Bike war Klasse, ich weniger…
Letzte Woche war es nur eine kurze Testfahrt. Heute kam mein neues 29er Scott-Scale („Aus Gründen“ bereits die Version 2013) zum ersten Mal richtig zum Einsatz. Die Unterschiede zur Version 2012 sind minim aber sie sind da und sie sind auch spürbar. Besonders aufgefallen ist mir die Optimierung in der Geometrie in steilen Bergauf- Passagen. Das Bike hat besseren Grip und kaum noch Tendenz vorne „hoch“ zu kommen. Der Tretalagerbereich ist auch steifer ausgefallen usw. Trotzdem ist auch der 29er-Rahmen erneut sehr leicht ausgefallen. Das, aus meiner Sicht scheussliche „Lemon“ bei der 2012er Farben ist auch weg. Schwarz- Silber-Anthrazit und basta! . Also keine grellen Farben mehr bei den edlen Race- Versionen. Das ist etwas für Flachlandschmieden aus dem Norden oder „Specializten“ 😉 Meine Beine waren heute schlichtweg nicht da. Die nahmen wohl eine Auszeit bei den plus 31 Grad. Nach über 50km habe ich die Suche abgebrochen. Ich gab mich mit dem tollen Sportgerät zufrieden
