Dopingexperten…

Ich staune immer wieder über die unzähligen Dopingexperten und Kenner der Radsportszene. Besonders in unserem nördlichen Nachbarland lässt man keine Möglichkeit aus den Radsport zu verunglimpfen. Was ich da manchmal, verfasst von Fernsehathleten und Möchtegern- Radsportkennern,  lese oder von deutschen Kommentatoren zu hören bekomme ist schlichtweg peinlich, emotional ohne das nötige Fachwissen und oft mehr als fraglich.

Der Radsport ist nicht sauber! Genau so wenig wie Fussball, Biathlon, Eisschnellaufen etc. etc. Aber der Radsport arbeitet an dem Problem und zwar so intensiv wie es zurzeit möglich ist. Auch wenn man das, insbesondere in Deutschland angeführt von dem hier zitierten Werner Franke, nicht wahrhaben will. (Notabene dem Herrn Werner Franke, der sich, u.a. vehement für die Verteidigung der Zahnpasta-Räubergeschichte von Dieter Baumann hat einspannen lassen).

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In und um Gstaad…

Meine heutige Trainingstour absolvierte ich in der Region Gstaad. Saanen-Turbbachtal-Türli-Lauenen-Gstaad-Saanen, so der grobe Streckenbeschrieb. Die Region Gstaad und Umgebung hat unzählige tolle Touren und Trails. Viele dieser Touren sind für „Bike-Touristen“ hervorragend ausgeschildert und dokumentiert. Kompliment. Alle? Nein nicht alle. Eine stattliche Anzahl an Trails und Touren sind nicht ausgeschildert und auch nicht dokumentiert. (Single Trail Map mal ausgenommen). Es sind alles Touren mit einem relativ hohen Schwierigkeitsgrad oder Touren in sensiblen Landschaften. Gstaad macht das völlig richtig dass solche Touren nicht ausgeschildert werden. Trails welche eine sehr gut Fahrtechnik, Erfahrung, Ortskenntnisse  plus die entsprechende Kondition erfordern,  gehören nicht ins Angebot „für Alle“! Gstaad hat das, im Gegensatz zu anderen Destinationen, richtig erkannt. 

Selbstverständlich kann man heutzutage überall entsprechende „Insider-Informationen“ nachlesen, beschaffen oder Downloaden. Die Hochglanzmagazine sind voll davon, GPS-Tracks kostenlos erhältlich usw.  Ich muss einfach immer wieder an die Vernunft der Leute appellieren sich nicht zu überschätzen und Vorsicht walten lassen. Oder noch besser, leistet Euch einen Guide oder Insider der die Routen und Begebenheiten, die sich im Hochgebirge laufend verändern können, kennt und damit umzugehen weiss. Zudem kann man so begleitet eine Tour wirklich geniessen statt permanent auf das GPS zu glotzen und hoffen das es richtig herum montiert ist 😉  

  Das sind Schlagzeilen wie Sie der Mountainbikesport definitiv nicht braucht!

Verstärkung…

Wir bekommen „Verstärkung“. Am 01. August zieht „Tiara“ bei uns ein. Ich freue mich riesig auf den kleinen Racker. Die restlichen „Damen und Herren“ unserer Katzenbande hoffentlich auch.

Sommertouren…

Wie die meisten geniesse ich zurzeit das tolle Sommerwetter. Sogar die Temperaturen sind, dank der Bise, erträglich. Grindelwald, Gstaad oder die Thunerseeregion mach ich praktisch täglich mit dem Bike oder dem Rennrad „unsicher“. Am Sonntag besichtigte ich die neue 22km Strecke des Eigerbike. Die Strecke wird als Kurzstrecke für Einsteiger „verkauft“. Diese Bezeichnung entlockt mir ein kleines schmunzeln. 1050hm verteilt auf 22km als Einsteigerstrecke, da könnte sich der/die eine oder andere durchaus verschätzen. Fazit die Strecke ist, Panorama und Beschaffenheit, gigantisch schön und zu empfehlen. Aber nicht zu unterschätzen. Wobei wir ja alle wissen dass MTB-Rennen definitiv nicht auf „dem Ponyhof“ stattfinden…

Es hat sich kaum gelohnt…

Nach einem kurzen Training bin ich gestern, zusammen mit meiner Frau und Freunden, zum Konzert von Katie Melua nach Montreux gefahren. Fazit: Tolle Sängerin, hübsche Frau, Klasse Begleitband aber ein, Sorry, stinklangweiliger Auftritt. Es kam weder Stimmung noch Begeisterung auf. Man kann es, was ruhige Balladen anbetrifft, auch übertreiben. Nach 45 Minuten habe ich mich aufs Sofa vor dem Auditorium verzogen und bin auf den bequemen Sofas (fast) eingeschlafen. Schade…