In und um Gstaad…

Meine heutige Trainingstour absolvierte ich in der Region Gstaad. Saanen-Turbbachtal-Türli-Lauenen-Gstaad-Saanen, so der grobe Streckenbeschrieb. Die Region Gstaad und Umgebung hat unzählige tolle Touren und Trails. Viele dieser Touren sind für „Bike-Touristen“ hervorragend ausgeschildert und dokumentiert. Kompliment. Alle? Nein nicht alle. Eine stattliche Anzahl an Trails und Touren sind nicht ausgeschildert und auch nicht dokumentiert. (Single Trail Map mal ausgenommen). Es sind alles Touren mit einem relativ hohen Schwierigkeitsgrad oder Touren in sensiblen Landschaften. Gstaad macht das völlig richtig dass solche Touren nicht ausgeschildert werden. Trails welche eine sehr gut Fahrtechnik, Erfahrung, Ortskenntnisse  plus die entsprechende Kondition erfordern,  gehören nicht ins Angebot „für Alle“! Gstaad hat das, im Gegensatz zu anderen Destinationen, richtig erkannt. 

Selbstverständlich kann man heutzutage überall entsprechende „Insider-Informationen“ nachlesen, beschaffen oder Downloaden. Die Hochglanzmagazine sind voll davon, GPS-Tracks kostenlos erhältlich usw.  Ich muss einfach immer wieder an die Vernunft der Leute appellieren sich nicht zu überschätzen und Vorsicht walten lassen. Oder noch besser, leistet Euch einen Guide oder Insider der die Routen und Begebenheiten, die sich im Hochgebirge laufend verändern können, kennt und damit umzugehen weiss. Zudem kann man so begleitet eine Tour wirklich geniessen statt permanent auf das GPS zu glotzen und hoffen das es richtig herum montiert ist 😉  

  Das sind Schlagzeilen wie Sie der Mountainbikesport definitiv nicht braucht!

Verstärkung…

Wir bekommen „Verstärkung“. Am 01. August zieht „Tiara“ bei uns ein. Ich freue mich riesig auf den kleinen Racker. Die restlichen „Damen und Herren“ unserer Katzenbande hoffentlich auch.

Sommertouren…

Wie die meisten geniesse ich zurzeit das tolle Sommerwetter. Sogar die Temperaturen sind, dank der Bise, erträglich. Grindelwald, Gstaad oder die Thunerseeregion mach ich praktisch täglich mit dem Bike oder dem Rennrad „unsicher“. Am Sonntag besichtigte ich die neue 22km Strecke des Eigerbike. Die Strecke wird als Kurzstrecke für Einsteiger „verkauft“. Diese Bezeichnung entlockt mir ein kleines schmunzeln. 1050hm verteilt auf 22km als Einsteigerstrecke, da könnte sich der/die eine oder andere durchaus verschätzen. Fazit die Strecke ist, Panorama und Beschaffenheit, gigantisch schön und zu empfehlen. Aber nicht zu unterschätzen. Wobei wir ja alle wissen dass MTB-Rennen definitiv nicht auf „dem Ponyhof“ stattfinden…

Es hat sich kaum gelohnt…

Nach einem kurzen Training bin ich gestern, zusammen mit meiner Frau und Freunden, zum Konzert von Katie Melua nach Montreux gefahren. Fazit: Tolle Sängerin, hübsche Frau, Klasse Begleitband aber ein, Sorry, stinklangweiliger Auftritt. Es kam weder Stimmung noch Begeisterung auf. Man kann es, was ruhige Balladen anbetrifft, auch übertreiben. Nach 45 Minuten habe ich mich aufs Sofa vor dem Auditorium verzogen und bin auf den bequemen Sofas (fast) eingeschlafen. Schade…

Etwas wehmütig…

…blicke ich im Moment nach Bayern, Füssen, wo soeben die 13. Ausgabe der Bike Transalp gestartet ist. Wehmütig vor allem aus dem Grund weil ich selber gerne dabei. Das Rennen ist zwar hart, man muss jeden Tag an seine Grenzen gehen, aber all die Erlebnisse und Eindrücke die man in den acht Etappen bis zum Gardasee täglich hat,  sind unvergleichlich. Leider habe ich auch in diesem Jahr keinen passenden Partner gefunden. Grund: Männer in meiner Alterskategorie sind in der Regel nur noch als Fernsehathleten aktiv. Diese Aussage ist zwar etwas gemein aber leider wahr. Zudem haben selbstverständlich die meisten das übliche Manko: Keine Zeit!  Also wenn jemand zwischen 50 bis ?? im 2011 für die Bike-Transalp 2011 einen Partner suchen sollte…

Ich habe mein Programm diese Woche, geplant war eine Regenerationswoche, nach dem Aus beim Dolomitisuperbike geändert. Am Montag gab es ein hartes Training mit einem Kollegen. Am Donnerstag habe ich eine wunderschöne Tour zum Arnensee, liegt bei Gstaad, gemacht und gestern war ich mit dem Rennrad unterwegs. Nach einem feuchtfröhlichen Grillabend ist das geplante Training heute ausgefallen. Dafür habe ich mich verpflichtet am kommenden Eigerbike, einen Kollegen mit momentan etwas „eingeschränkter Fitness, als Helfer über die 22km Strecke zu lotsen.

Und dann gestern Abend noch die Hiobsbotschaft aus dem Profi-Lager Roel Paulissen wurde des Dopings überführt. Ich möchte dazu nichts sagen, obwohl mir ein bestimmtes Wort auf der Zunge brennt. Ich denke momentan an Christoph Sauser der von diesem Herrn um den MTB-Marathon-WM-Titel beschissen wurde!