Der Start in die neue Woche ist gelungen. Bereits konnte ich über 5 Stunden ausgezeichnet trainieren, die Arbeit „marschiert“ auch, die Gesundheit stimmt was will man mehr. Heute Abend sind wir locker eine knackige Strecke, 830hm, 41km, 2:30h in der Stockhorn -Region gefahren. Irgendwie macht sich ein gutes Gefühl, vielleicht ist es „die Form“? in meinen Beinen bemerkbar. Ich freue mich jedenfalls auf die kommenden Tage. Nächste Woche wird dann etwas ausgeruht, so dass ich am 15.08. beim Eigerbike für meinen „Boss“ auf den ersten 20km richtig Tempo machen kann. So ist das halt wenn man nicht als Team-Leader ins Rennen geht… 😉
1. August 2010…
Ich bin Tiara, stolze 13 Wochen alt, und neu bei der Familie. Ich bin am gleichen Tag eingezogen wo Viktor Röthlin in Barcelona Europameister im Marathon geworden ist. Das war ein Gaudi als unser Boss vor Aufregung dauernd vor der Wand mit den wechselnden bunten Bildern herumgehüpft ist. Dazu hat er dauernd seine Daumen gequetscht und war für Frauchen nicht ansprechbar. (Die ist sich das anscheinend gewohnt?) Mir gefällt es im Berner Oberland ausgezeichnet. Fressnapf und Toilette habe ich im Griff und das Häuschen ist auch schon komplett erkundet. So Leute für heute genügt das ich bin schliesslich noch nicht volljährig und muss gleich ins Körbchen…
Wilde Woche…
Also die Wildsaison ist bei uns noch nicht eröffnet. „Wild“ war meine Woche vor allem aus dem Grund, weil ich eine Menge an Terminen, praktisch verteilt auf die ganze Schweiz, zu absolvieren hatte. Da meine Termine meistens grosszügig entschädigt werden und Spass machen, möchte ich mich keinesfalls beschweren! Das trainieren wird dann einfach etwas schwieriger. Dazu kam noch eine etwas instabile Wetterlage die es punkto Trainings auch nicht einfacher machte. Trotzdem gab es eine stattliche Anzahl an Stunden und km. Bereits werden die Tage (leider) wieder spürbar kürzer. Ach ja ich habe zugegebenermassen auch noch einige Stunden mit unserer neuen Mitbewohnerin „verplempert“. Tiara heisst der süsse Wollknäuel und ist 13 Wochen alt. Mich erstaunt immer wieder welche Selbstständigkeit und Charakter diese kleinen Lebewesen nach so wenigen Wochen bereits entwickelt haben. Wenn ich das mit dem Getue und Gejammer von erwachsenen (meist männlichen) Menschen, ich könnte auch sagen Heulsusen und Weicheier, vergleiche…
Eine gute Woche…
Die letzten Tage sass ich, nebst der Arbeit und einer Kraft-Trainingseinheit im Medwell Thun, über 12 Stunden auf meinen Mountain Bikes. Die längste Einheit, bei Nasskalter Witterung, war 86 km lang gespickt mit etlichen Höhenmetern. Alles ohne Probleme mit viel Freude an der Sache und hervorragenden Werten. Man nennt so etwas wohl „in Form sein“ 😉
Dopingexperten…
Ich staune immer wieder über die unzähligen Dopingexperten und Kenner der Radsportszene. Besonders in unserem nördlichen Nachbarland lässt man keine Möglichkeit aus den Radsport zu verunglimpfen. Was ich da manchmal, verfasst von Fernsehathleten und Möchtegern- Radsportkennern, lese oder von deutschen Kommentatoren zu hören bekomme ist schlichtweg peinlich, emotional ohne das nötige Fachwissen und oft mehr als fraglich.
Der Radsport ist nicht sauber! Genau so wenig wie Fussball, Biathlon, Eisschnellaufen etc. etc. Aber der Radsport arbeitet an dem Problem und zwar so intensiv wie es zurzeit möglich ist. Auch wenn man das, insbesondere in Deutschland angeführt von dem hier zitierten Werner Franke, nicht wahrhaben will. (Notabene dem Herrn Werner Franke, der sich, u.a. vehement für die Verteidigung der Zahnpasta-Räubergeschichte von Dieter Baumann hat einspannen lassen).

