Gestern war ich wieder mal mit dem Bike unterwegs. Motto: Kurz und knackig. Ich wollte prüfen ob die zahlreichen Rennrad-Kilometer in den letzten Tagen etwas gebracht haben. Mit dem Resultat war ich zufrieden. Ich werde auch in den kommenden Wochen, so wie es das Wetter zulässt, 70 bis 80%, auf dem Rennrad trainieren. So komme ich wesentlich besser in Schwung als mit dem Bike irgendwo im Wald rumzugurken und letztendlich auf Kieswegen, Wald und Asphaltstrasse nach Hause zu „hobeln“. Das wird auch im Frühling und Sommer durchgezogen. Werde mich da mit 1-2 Bike-Trainings pro Woche begnügen. Davon wird eines, meistens am Weekend, über eine Marathondistanz gehen und das zweite vorwiegend der Fahrtechnik dienen. Ab und zu wird auch Material getestet. Der Rest vom Training wird vorwiegend auf dem Rennrad im Berner Oberland und Wallis absolviert. Ich freu mich drauf…
Kategorie: Training
Valentinstag…
Valentinstag, oder ganz einfach der 14. Februar. Bei uns hat sich der verfrühte Frühling irgendwie definitiv eingenistet. Selbstverständlich wird es wieder oder nochmals Schnee geben. Aber Erfahrungsgemäss werden das ab Mitte Februar unterhalb von 1000m meistens nur noch kurze Intermezzos. Das auch weil jetzt die Tage bereits spürbar länger und die Sonneneinwirkung intensiver geworden ist. Also nutze ich die Gunst der Stunde und lege mich nach überstandener Knieverletzung und Bronchitis richtig ins Zeug und sammle, vorwiegend auf dem Rennrad, Trainingsstunden und km. Die einen nerven sich über Sättel, die anderen über Bremsen, Griffe oder oder… Mein Dauerbrenner diesbezüglich sind Sportbrillen. Ich glaube es gibt keine (Edel) Marke die ich nicht zuhause rumliegen habe. Sei es Oakley, RudyProject, Scott usw. bei allen hatte ich etwas, meistens wegen der Passform oder der Belüftung, zu meckern. Kürzlich traf ich bei meinem Bikemechaniker den Aussendienstmitarbeiter der Firma Alpina. Nebst den üblichen Frozzelein über Scott hier und Alpina da, begannen wir mit Fachsimpeln über Helme und eben Brillen. Fazit: Ich habe eine Alpina-Brille aus der Praffix-Reihe zum testen bekommen mit welcher ich, nach den ersten Testfahrten, hervorragend zufrieden bin. Nebst der sehr guten Qualität und Passform beeindruckt mich auch das gute Belüftungssystem, welches ein Beschlagen der Brille weitgehend verhindert. Wieder ist eine Ausrede weg… 😉
Rennradkilometer…
In 148 Tagen ist das 17. Dolomitisuperbike bereits Geschichte. 110 km durch die beeindruckende Landschaft des Pustertales und der Sextener Dolomiten. Immer wenn ich beim Training mal mit der Motivation zu kämpfen habe, stelle ich mir verschiedene Streckenabschnitte oder schwierige Passagen vor und schon geht’s wieder. Motto: Jesses wenn ich jetzt nichts tue komme ich da nie rauf…
In den vergangenen Tagen habe ich voll aufs Rennrad gesetzt. Begleitet von einer heftigen Bronchitis, weiss der Kuckuck wo ich mir diesen lästigen „Begleiter“ eingefangen habe, nutzte ich das geniale Wetter um, vor mich hinhustend, GA-Kilometer zu sammeln. Dazu wurden fleissig Hustentropfen geschluckt, nicht die harmlosen, sondern welche die wirken und als Nebenwirkung auf der Dopingliste stehen. Mein Apotheker war „entsetzt“ als ich dieses Medikament, mit Rennrad und voller Ausrüstung mit ärztlichem Rezept versehen, abholte.
Das RR-Training ziehe ich jetzt, begleitet vom schönen Wetter und Hustentropfen (also gedopt;) noch bis zum Weekend durch. Am Sonntag steige ich wieder mal aufs Bike um zu fühlen dass die Beine, nach dem intensiven Rennradtraining, auf dem Bike wieder rund und schwungvoll drehen. Ohne Rennradtraining geht es bei mir einfach nicht. Auf den verflixten Bikes werde ich lahmarschig und langsam. Vielleicht sind es die (zu) vielen Gänge 😉
Nachgedoppelt…
Gestern waren die äusserlichen Bedingungen noch besser als am Vortag. Das musste genutzt werden und ich habe zum ersten mal in diesem Jahr „meine 5-Täler-Tour“ in Angriff genommen. Runter vom Berg ins Kandertal dann via „Chessel“ ins Diemtigtal, raus und kurz das Simmental queren um dann via Stockental ins Aaretal und von dort wieder nach Hause zu fahren. Nichts spektakuläres ber eine Strecke die zahllose Varianten und Trails ohne Ende bietet. Dazu kommt dass ich diese Region wie die vielzitierte Hosentasche kenne und ich mich so voll auf Training konzentrieren und es trotzdem geniessen kann. Es wurde zum ein 4Stunden-MTB-Training auf meinem Scott-26er Spark. Mein Privileg: Leben im Berner Oberland…
Fast ein Frühlingstag…
Wunderbares Wetter, bis 5 Plusgrade, dazu bereits etliche schneefreie Wege machten das heutige Training zur regelrechten Spasstour. Ich war in diesem Jahr zum ersten mal im Kandertal und es hat sich allein schon wegen der tollen Bedingungen gelohnt. Das beste kommt noch, das Wetter bleibt und die Temperatur steigt. Das wäre dann der zweite Frühlingseinbruch in diesem Jahr. Mein Knie hält auch und wird täglich besser. Ich lasse mein Knie momentan von Prof. Yongjun Zhao intensiv behandeln. Allerdings bin ich momentan ausser Form. Das Knie, zu wenig Schlaf, zu viel unterwegs und allgemein viel „um die Ohren“. Das wird wieder, denn in 154 Tagen will ich samt Topform in Villabassa an den Start gehen. Nach Villabassa folgt dann gleich der nächste Einsatz bei der Salzkammergut-Trophy. Dies als Mitglied des „Wadiki-Teams‘. Einem MTB-Marathon-Team, bestehend aus vier leuten aus drei Nationen, das sich via „Social-Media“, Twitter/Facebook, gefunden hat. Total spannend und ich freue mich darauf. Ich werde hier noch mehr darüber berichten.
