Möglicherweise ja. Völlig überraschend bekam ich eine Anfrage für eine Teilnahme am Gigathlon 2011. Ein Team hat einen Ausfall zu verzeichnen und suchen Ersatz. Eigentlich hatte ich den diesjährigen Gigathlon gar nicht im Programm. Jetzt wo sich die Chance auf einen Einsatz ergibt, zwei Teilstrecken, sieht das ganz anders aus. Das Rennfieber ist bereits am steigen. Das Erlebnis Gigathlon, fast wichtiger als der Sport an sich, ist einfach genial und verlockend. Das gibt zwar einen sehr intensiven Juli 2011, aber nachdem ich die Salzkammergut-Trophy absagen musste, an diesem Datum bin ich im 24h- Wander- Einsatz, wäre es zu schaffen. Ab Mitte Juli ist eh eine dreiwöchige Pause geplant. Ich werde also zumindest über eine Teilnahme gründlich nachdenken…
Kategorie: Training
Eigentlich…
…hätte ich Lust etwas zur Einstellung- Moral- Aussagen- Wankelmütigkeit- Ansprüche und Realitäten oder Wunschdenken einzelner Biker zu schreiben. Stopp! Das geht mich erstens nicht an und zweitens habe ich mit mir selbst genug zu tun und drittens lasse ich lieber Resultate sprechen. Mit Ostern ist die erste grössere „Feiertags- Lücke“ vom 2011 bereits Geschichte. Bei nahezu idealen und sommerlichen Wetterbedingungen konnte man praktisch ohne Einschränkungen den Drang nach Outdooraktivitäten ausleben. Meine MTB- Marathon-Trainings in den Alpen absolvierte ich ausschliesslich auf dem neuen Scale29 von Scott und selbstverständlich wurde täglich gelaufen. Knie-und Hüftbeschwerden sind dank eines hervorragenden Produktes auf natürlicher Basis, welches mir mein Drogist empfohlen hat, seit 2 Wochen abgeklungen. Momentan fühle ich mich so gut, dass ich mir eine Teilnahme bei der Transschwarzwald im August überlege. Allerdings ist mein „Racing-Budget“ für 2011 eigentlich schon komplett verplant. 😦
Drei mal 29er…
In den vergangenen drei Tagen war ich jeden Tag auf meinem 29er-Scale unterwegs. Unterwegs im Gelände, in den Alpen oder auch mal im welligen Unterland habe ich das Teil getestet. Fazit: Genial, oder warum kamen wir überhaupt auf die Idee dass ein MTB „nur“26 Zoll haben darf? Bevor jetzt alle schreien: ja, es gibt Situationen wo 26er im Vorteil sind. Für mich haben aber 29er ganz klar die Nase vorn. Ideales Fahrverhalten, ruhiger, weniger Schaltvorgänge und vor allem schneller. Der Vortrieb, auch in den Steigungen ist enorm. Im flacheren Gelände hat man mit einem 26er gegen ein 29er schlichtweg keinen Stich! Was mich auch erstaunt hat war das Handling bei den Abfahrten. Auch hier, sofern man einigermassen abfahren kann, fährt sich das 29er, selbst auf Schotter, wie auf Schienen. Vorteile für ein 26er Fully sehe ich ich in der Traktion bei extremen Steigungsprozenten mit losem Untergrund oder stark verblockten Abfahrtssequenzen. Da haben die 26er und vor allem Fullys ganz klar Vorteile.
Sie ist weg…
…die Form oder wie man das auch nennen will. In den letzten Wochen war ich eindeutig, für meine Verhältnisse, zu stark unterwegs. Bedingt durch den milden Winter und meistens trockener Witterung konnte ich bereits im März sehr lange und intensive Trainings auf der Strasse und im Gelände absolvieren. Resultat: ich war Form- mässig im April plötzlich da, wo ich eigentlich erst im Juni sein möchte. Da es für mich unmöglich ist so ein Leistungsvermögen, sprich Form, über eine lange Zeit aufrecht zu erhalten nutzte ich jede Gelegenheit am „Abbau“ zu arbeiten. Nach extremen Touren, zu Fuss und Ski plus genussvollem Lebensstil, bin ich nun wieder da wo ich sein will. Einigermassen gut unterwegs und wieder 2.5 Kg mehr an Gewicht. Ab Donnerstag beginne ich mit dem gezielten Formaufbau für den Juli. Selbstverständlich wieder nach Plan. Ich bin einfach zu wenig talentiert dass ich es ohne schaffe. Bei mir ist das „Arbeit“ die mir unheimlich Spass macht. Materialmässig ist auch alles perfekt. Für mich ist klar dass ich sämtliche Rennen auf dem „29er- Scale“ bestreiten werde. Beim Training wird es öfters das „26er- Spark“ sein und bei Touren kommt mir eh nur ein „Genius“ unter den Hintern. Freude herrscht…
Abwechslung…
Die vergangenen Tage verbrachte ich in Graubünden, genauer gesagt in der Surselva (Flims-Laax-Falera). Fazit: Gut trainiert und viele Stunden auf dem Bike und vier Laufeinheiten gab es dazu. Die Möglichkeiten zum Biken in dieser Region sind fast unendlich. Schade ist nur, dass praktisch überall, bis auf 1‘800m, sämtliche Weg (zu) gut ausgebaut sind. Teilweise führen asphaltierte Strassen und Strässchen auf Höhen von 1‘600m und mehr. Verständlich da Ortschaften wie Siat bereits auf fast 1‘400m liegen. Weiterlesen „Abwechslung…“
