„Es fährt und läuft“ gut…

Aus beruflichen Gründen konnte ich in der vergangenen Woche wenig auf dem Rad trainieren. Dafür habe ich jede Möglichkeit genutzt um zu laufen. Nebst dem täglichen Lauftraining am frühen Morgen, respektive nach dem aufstehen, bin ich zusätzlich auch Abends oder Tagsüber wann immer es möglich war,  gelaufen. Nach der Rückkehr am Weekend konnte ich am Montag erstmals wieder aufs Rad. Fazit: Verlernt habe ich nichts, die Form ist nach wie vor gut und laufen bringt’s wirklich. Kompliment an meinen Trainer der mir diese Lauferei schmackhaft gemacht hat!  😉  In den nächsten 10 Tagen werde ich aber vorwiegend auf dem Rennrad unterwegs sein. Selbstverständlich wird auch jeden Tag gelaufen. Zumindest die 30 Minuten am Morgen nach dem Aufstehen.

Noch 55 Tage…

Eine intensive Arbeitswoche geht zu Ende. Trainingsmässig konnte ich regelmässig laufen und auch einig Km absolvieren. In 55 Tagen geht es los im Südtirol. Für mich beginnt jetzt die intensivste Phase meiner Vorbereitungen. Ich werde in den kommenden Wochen viel und wieder hart trainieren um möglichst gut vorbereitet an den Start gehen zu können. Also gesund bleiben, trainieren und einigermassen vernünftig leben. Wie gesagt es geht ja nur noch 55 Tage.

Doch noch Gigathlon 2011??

Möglicherweise ja. Völlig überraschend bekam ich eine Anfrage für eine Teilnahme am Gigathlon 2011. Ein Team hat einen Ausfall zu verzeichnen und suchen Ersatz. Eigentlich hatte ich den diesjährigen Gigathlon gar nicht im Programm. Jetzt wo sich die Chance auf  einen Einsatz ergibt, zwei Teilstrecken, sieht das ganz anders aus. Das Rennfieber ist bereits am steigen. Das Erlebnis Gigathlon, fast wichtiger als der Sport an sich,  ist einfach genial und verlockend. Das gibt zwar einen sehr intensiven Juli 2011, aber nachdem ich die Salzkammergut-Trophy absagen musste, an diesem Datum bin ich im 24h- Wander- Einsatz, wäre es zu schaffen. Ab Mitte Juli ist eh eine dreiwöchige Pause geplant. Ich werde also  zumindest über eine Teilnahme gründlich nachdenken…

Eigentlich…

…hätte ich Lust etwas zur Einstellung- Moral- Aussagen- Wankelmütigkeit- Ansprüche und Realitäten oder Wunschdenken einzelner Biker zu schreiben. Stopp! Das geht mich erstens nicht an und zweitens habe ich mit mir selbst genug zu tun und drittens lasse ich lieber Resultate sprechen. Mit Ostern ist die erste grössere „Feiertags- Lücke“ vom 2011 bereits Geschichte. Bei nahezu idealen und sommerlichen Wetterbedingungen konnte man praktisch ohne Einschränkungen den Drang nach Outdooraktivitäten ausleben. Meine MTB- Marathon-Trainings in den Alpen absolvierte ich ausschliesslich auf dem neuen Scale29 von Scott und selbstverständlich wurde täglich gelaufen. Knie-und Hüftbeschwerden sind dank eines hervorragenden Produktes auf natürlicher Basis, welches mir mein Drogist empfohlen hat, seit 2 Wochen abgeklungen. Momentan fühle ich mich so gut, dass ich mir eine Teilnahme bei der Transschwarzwald im August überlege. Allerdings ist mein „Racing-Budget“ für 2011 eigentlich schon komplett verplant. 😦

Drei mal 29er…

In den vergangenen drei Tagen war ich jeden Tag auf meinem 29er-Scale unterwegs. Unterwegs im Gelände, in den Alpen oder auch mal im welligen Unterland habe ich das Teil getestet. Fazit: Genial, oder warum kamen wir überhaupt auf die Idee dass ein MTB „nur“26 Zoll  haben darf? Bevor jetzt alle schreien:  ja, es gibt Situationen wo 26er im Vorteil sind. Für mich haben aber 29er ganz klar die Nase vorn. Ideales Fahrverhalten, ruhiger, weniger Schaltvorgänge und vor allem schneller. Der Vortrieb, auch in den Steigungen ist enorm. Im flacheren Gelände hat man mit einem 26er gegen ein 29er schlichtweg keinen Stich! Was mich auch erstaunt hat war das Handling bei den Abfahrten. Auch hier, sofern man einigermassen abfahren kann, fährt sich das 29er, selbst auf Schotter, wie auf Schienen. Vorteile für ein 26er Fully sehe ich ich in der Traktion bei extremen Steigungsprozenten mit losem Untergrund oder stark verblockten Abfahrtssequenzen. Da haben die 26er und vor allem Fullys ganz klar Vorteile.

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