Seit dem vergangenen Donnerstag hat der verspätete Frühling Einzug gehalten. Heute war es an Windgeschützten Stellen schon fast sommerlich warm. Wenn diese Temperaturen anhalten gibt es in den Bergen eine gewaltige Schneeschmelze mit allem was dazu gehört. (Grund-) Lawinen, Hochwasser usw. Es droht das volle Programm. Frühling heisst immer auch viel Arbeit und die To do Listen werden länger. Oder die Tage werden länger und die Nächte kürzer… Ich fühle mich immer noch pudelwohl und bin richtig gut „zwäg“. Das birgt die Gefahr dass ich bei den Stunden überziehe, die Regeneration vernachlässige oder ab und zu beim Training, was die Intensität anbetrifft, zu heftig ans Werk gehe. Morgen ist erst mal Ruhe- Respektive ein Arbeitstag mit vollem Terminkalender, angesagt.
Kategorie: Training
Gute Runden…
…auf dem Rennrad gab es in den letzten Tagen auch. Wenn auch noch nicht allzu warm, war es (meistens) trocken. Sämtliche Einheiten konnte ich planmässig durchziehen. Die Ergebnisse waren unterschiedlich. Meistens war’s ok. Tatsache ist auch, dass ich innerhalb einer Woche immer wieder, so wie am vergangenen Mittwoch, einen „schlechten“ Tag einziehe. Aber vier aufeinander folgende Tagesetappen sollte ich bis Juni schon schaffen ;-). Ich werde in den kommenden Wochen versuchen regelmässig so 2-300km pro Woche auf den Tacho zu bekommen und zwischendurch auch mal die eine oder andere Rekognoszierungsfahrt machen. Wobei das bei den Schneemengen die im Gebirge immer noch rumliegen wohl Mai werden wird. Noch 84 Tage bis Villabassa und nur noch 53 Tage bis Ruhpolding…
Ein „Murcks“…
..und nichts anderes war das gestrige Training. Eigentlich merkte ich es schon nach wenigen hundert Metern: Heute geht nichts. Schwere Beine, kein Druck auf dem Pedal, und andauerndes Geknorze egal ob es geradeaus oder den Berg hoch ging. Auch ein Blitzbesuch mit kurzer Pause bei Rolf, meinem Mechaniker, um die Schaltung etwas zu justieren half nicht wirklich. Irgendwie kamen dann die geplanten 4 Stunden GA trotzdem zusammen. und der Schlussaufstieg nach Hause war ganz passabel. Zum Glück hat wenigstens der Kopf mitgemacht. Grund? Ich weiss es schlichtweg nicht. Abhaken und weiter geht es. PS: Wenigstens war das Krafttraining am Morgen richtig gut.
Eine richtig gute Trainingswoche…
…habe ich hinter mir. Zwar verbrachten wir selbst im Berner Oberland die meiste Zeit unter einer (gemäss Wetterbericht) „Hochnebelartigen Bewölkung“ und die Temperaturen blieben, unterstützt von einer lästigen Bise, im Einstelligen Bereich. Aber es war wenigstens trocken. Da mir Rennrad fahren bei diesen Bedingungen wenig Spass macht, war ich meistens mit dem MTB unterwegs. Seit ich beim Biken nur noch 29er fahre macht sich der Unterschied, zum Rennrad, auch nicht mehr so krass bemerkbar. Alle meine, respektive von Beniot, geplanten Einheiten konnte ich absolvieren und sogar noch die eine oder andere zusätzlich. Spass macht auch, ausser dem Synchros-Sattel, das neue 29er Fully (Scott-Spark). Selbstverständlich sitze ich inzwischen auf einem „Selle Italia“ Den Synchros kann man übrigens für CHF 65.- günstig bei Ricardo kaufen Einzig meine Performance beim laufen ist nach wie vor eingeschränkt. Knie und Hüfte machen nicht mit. Fazit: Laufen kann er kaum, aber fahren geht immer besser 😉
Ach ja, auf Grund meines knappen Zeitbudgets, habe ich meine Social Media- Aktivitäten drastisch eingeschränkt….. Quatsch! Ich habe einfach keine Lust mehr mit irgendwelche dämlichen Beiträge, Spiele- Einladungen, Kurzmeldungen zu Fernsehserien, „kluge“ Umfragen“, Aktionen wie #worteausmeinerkindheit, Pseudo-Politischen Statements, Bildchen von schönen Menschen und Weisheiten zu Nutella etc. zu verplempern! Und da ich die Wahl habe, ziehe ich mich lieber etwas zurück als mich, genau via dieser Medien über Social Media zu beschweren. Punkt!
Programmänderung…
Über das Wetter, die garstigen äusseren Bedingungen und den ausbleibenden Frühling wurde, oder wird, bis zum abwinken berichtet, gejammert, geflucht und kommentiert. Ich hatte die Absicht über die Osterfeiertage möglichst lange Rennradeinheiten zu absolvieren. Auf Grund der äusseren Bedingungen wurde es dann meistens MTB- Einheiten statt den geplanten RR-Runden. Im Gelände und vor allem im bewaldeten Gebiet war es einfach weniger kalt und vor allem weniger windig. Da ich unbedingt meinen Trainings-Plan, mit tiefen Intensitäten und langen Einheiten, einhalten wollte und bei uns die Wälder oft steil sind, gab es öfters spezielle Situationen. Mit einem Puls von unter 130 eine 16% Steigung auf einem Waldweg zu fahren ist auch ein gutes Techniktraining. Motto: Volle Konzentration bei Ø 6kmh bergauf, oder Abflug in den Dreck. Die zurückgelegten Distanzen waren unterirdisch aber Trainingszeiten und Intensitäten konnte ich problemlos einhalten. Auch in dieser Woche werde ich das wohl, Witterungsbedingt, beibehalten. Vermutlich wäre Training irgendwo im Süden sinnvoller, aber ich habe schlichtweg keine Lust zu verreisen.
