Irgend jemand hat irgendwo seine Grippe Viren deponiert und ich konnte der Versuchung nicht widerstehen 😦 …
Ein kurzes aber heftiges Grippe- Intermezzo hat mich in den letzten Tagen dazu gezwungen etwas kürzer zu treten. Aktueller Status: erledigt, Indoor Sport geht schon und Outdoor wird auch wieder. Grippe ist definitiv doof. Ganz und gar nicht doof sind einige, mir bisher nicht bekannte, Erkenntnisse rund um „die Grippe“ und deren Bekämpfung. Warum z.B. Schüttelfrost positiv ist oder warum man Fieber möglichst nicht mit der „chemischen Keule“ bearbeiten sollte usw. Ich gebe unumwunden zu dass ich skeptisch war meine bisherigen Grippe- Bekämpfung- Methoden zu ignorieren, sogar ganz wegzulassen. Dem Fieber freien Lauf zu lassen, viel trinken (Tee wähhh), das Bett kaum verlassen, etwas Zink etc. von Burgerstein und viel, sehr viel schlafen. Und siehe da es funktioniert. Auf jeden Fall vielen Dank für die professionellen Info’s und Tipps.
Kategorie: Training
Zurück…
…im Sattel, Laufschuhen oder an den Geräten. Auch wenn Hand und Beine schmerzen. Aber es gibt schlimmeres. (z.B. mit einer Gipsschiene „bewaffnet“ untätig rumsitzen usw). Eines vorne weg. Dr. Bochud und sein Team haben einen tollen Job gemacht. Ganz herzlichen Dank! Ich bin immer wieder begeistert welch tolle Infrastruktur, auch im Medizinischen Bereich. unsere Region zu bieten hat. Der Wettergott muss ebenfalls mein Freund sein. Genau am Tag nach der Operation kam das schlechte Wetter inklusive Wintereinbruch und sobald ich wieder einigermassen fit war, war auch die Sonne zurück. Also nix wie (vorsichtig) los und ran an den nächsten Trainingsblock.
Der Morbus D …
Auf Grund einer Morbus Dupuytren Erkrankung an beiden Händen bin ich in meinen Aktivitäten momentan etwas eingeschränkt. Nach dem notwendigen operativen Eingriff an der rechten Hand, die linke folgt später, und dem, mittels Gipsschiene, „ruhig stellen“ des gesamten Unterarms bin ich aktuell sportlich etwas eingeschränkt. Nach 4 Tagen völliger Ruhigstellung ist der Heilungsverlauf jedoch soweit fortgeschritten dass ich zumindest die verdammte Gipsschiene tagsüber zu Hause los bin. Ich muss diese zum Schutz nur noch nachts und ausser Hause tragen. Ach ja Autofahren sollte ich auch nicht … Sportlich war da erst mal nichts aber seit gestern darf ich mich, sogar mit ärztlicher Genehmigung, zumindest auf dem Ergometer und zu Fuss (marschierend) wieder bewegen. In einer Woche bin ich, voraussichtlich, auch „Fadenfrei“ und dann schauen wir mal weiter. Das Motto bis dahin: Etwas geht immer (wenn man(n) denn will)
Nutz die Zeit …
Ich bin zugegebenermassen kein besonderer Freund des aktuellen Monats November. Oftmals neblig, trüb und nass dazu die „kurzen“ Tage und die kühlen Temperaturen sind nicht mein Ding. Aber wo Schatten ist gibt es auch Licht. In den letzten Jahren, und es scheint auch 2015 der Fall zu sein, war die Wetterlage im November stets stabil und meistens fürs Klima zu warm und zu trocken. Allerdings haben sich dadurch auch die Obergrenzen des Hochnebel verschoben. Früher reichten 6- 800m um der Nebelsuppe zu entgehen, heutzutage muss man öfters in Höhenlagen um 1100m und mehr aufsteigen bis man freie Sicht auf einen Stahlblauen wolkenlosen Himmel hat. Und ab da ist der Genuss fast grenzenlos. Mit der passenden Kleidung, in Schichten, macht speziell das (Mountain) biken richtig Spass. Da im November praktisch alle Bergbahnen geschlossen sind, gibt es kaum mehr Wanderer unterwegs und man kann auch Routen unter die Stollen nehmen die auf Grund der dichten Wanderer- Frequenz in den Sommermonaten verpönt sind. Wer sogar die Chance hat Wochentags unterwegs zu sein hat praktisch freie Bahn. A Pro Pos Bahn: auch die (zu) wenigen Velo- Plätze, RhB Zentral und Matterhorn-Gotthard-Bahn mal ausgenommen, sind Wochentags (fast) immer frei. Ausser wenn sie von engagierten, gestressten und genervten Müttern plus deren „Kinderkampfwagen“ mit Inhalt belegt sind. Fazit: Nutzt die tolle Zeit und raus an die frische Luft. Mit dem Fully im Grundlagen- Tempo durch bunte Herbstwälder fahren hat was.
Alter schützt…
…nicht vor dem mitmachen. Bereits zum 19. Mal organisierte der örtliche Turnverein den inzwischen grössten Mountainbike–Duathlon der Schweiz. Fast 300 TeilnehmerInnen waren in den verschiedenen Kategorien am Start. Der jüngste mit Jahrgang 2009 und der älteste mit Jahrgang 1949. Von einem Kollegen „überschnured“ stand ich also Sonntags, bei leichten Nieselregen, mitten auf dem Dorfplatz Aeschi am Start. Ich erledigte in meinem Team, wen wundert’s, den Part Mountainbike und das nicht einmal soooo schecht. Es war ein tolles Erlebnis ein wunderbarer Event in unserer traumhaft schönen Wohngegend. Schade einmal mehr dass man die Ü50 Generation sich vorwiegend aufs zuschauen beschränkte. Gerade die Team- Kategorien wären für diese Jahrgänge genau die richtige Herausforderung. Vielen Dank an die Organisatoren und die zahlreichen HelferInnen. Ihr habt einen tollen Job gemacht. Ich freue mich bereits auf die Jubiläumsausgabe 2016!
