Ein „Murcks“…

kraftlos..und nichts anderes war das gestrige Training. Eigentlich merkte ich es schon nach wenigen hundert Metern: Heute geht nichts. Schwere Beine, kein Druck auf dem Pedal, und andauerndes Geknorze egal ob es geradeaus oder den Berg hoch ging. Auch ein Blitzbesuch mit kurzer Pause bei Rolf, meinem Mechaniker, um die Schaltung etwas zu justieren half nicht wirklich. Irgendwie kamen dann die geplanten 4 Stunden GA trotzdem zusammen. und der Schlussaufstieg nach Hause war ganz passabel. Zum Glück hat wenigstens der Kopf mitgemacht. Grund? Ich weiss es schlichtweg nicht. Abhaken und weiter geht es. PS: Wenigstens war das Krafttraining am Morgen richtig gut.

Massarbeit…

GeometrieOft sind es Kleinigkeiten die entscheiden ob man sich wohl fühlt auf einem Rad. Ich bin zwar nicht gerade als Material- Fetischist bekannt, denn Funktionalität geht bei mir immer vor Design, Produkt, Farbe, Name usw. Auch muss ich nicht immer das neuste Gadget sofort und unverzüglich haben. Genau so beim Gewicht. Sicher fahre ich keine „Bleienten“ aber ob 8,6- oder 9,2 kg ist mir eigentlich, sorry, scheissegal. Ich kann mir oftmals ein spöttisches grinsen nicht verkneifen wenn Biker beim Material, oft auf Kosten der Stabilität, um einzelne Gramm feilschen oder darüber prahlen wo sie gerade wieder 40g gespart hätten. Oftmals wären beim Fahrer nicht einzelne Gramm’s zu optimieren sondern gleich etliche Kg’s… (Und wenn sie dann endlich losfahren, haben sie meistens vergessen den „Tonnen schweren“ Rucksack mit zu berechnen). Vielleicht ist das auch eine Art Mentaltraining….

Etwas ist mir heilig: die Geometrie, respektive die Einstellungen von Abständen und Positionen. Bei Fully’s gestaltet sich dieses abstimmen oftmals etwas aufwendiger. Seit gestern fühle ich mich auf meinem 29er Scott Spark wieder pudelwohl. 8 mm zu hoch und einmal 12 mm zu weit waren das Problem. Danke Rolf!

Kategorien…

RollatorIrgendwie ist es noch nicht in der Schweiz angekommen, dass es durchaus Personen gibt die auch nach dem 45. Lebensjahr Radsport gerne Wettkampfmässig betreiben. Bei praktisch alle Rennen, oder Renn- Serien, z.B. die IXS- MTB-Marathon Serie www.ixsclassic.ch/ , werden Alterkategorien bis maximal 40- oder 45 Jahre angeboten. Sprich: alle über 40-45  Jährigen werden in ein und derselben Kategorie klassiert. Für mich heisst das in der Praxis, dass ich mich meistens mit 15- 20 Jahre jüngeren Cracks messen darf. An sich kein Problem, aber genau diese Tatsache hält viele meiner Alterskollegen von einer Teilnahme an solchen Veranstaltungen ab. Ich habe Verständnis dass Veranstalter keine übermässige Kategorienflut wollen. Aber auf diese 2, respektive mit den Damen 4, Kategorien könnte man durchaus leben. Zumal wir in unserer Altersklasse keine Preise oder Medaillen beanspruchen, und in der Regel am Veranstaltungsort ganz gute Gäste sind! Lediglich eine faire Rangierung 50+ und 60+. An der Auswertung und Anmeldung/Administration kann es im Zeitalter von elektronischer Datenerfassung plus Auswertung, z.B. www.datasport.ch kaum liegen. Zumal das im Ausland, Italien, Öesterreich etc. bei ähnlichen Veranstaltungen problemlos möglich ist.Auch bei Laufveranstaltungen geht das problemlos. So etwa beim GP von Bern wo man sogar die Kategorien 40,45,50,55 usw. bis 75 führt!

Wie wäre es wenn Swiss-Cycling da eine Führungsrolle übernehmen würde. Unsere Beiträge, also die der älteren Herren, egal ob Sponsoren- Donatoren und Gönnerbeiträge sind jedenfalls herzlich willkommen!

 

Eine richtig gute Trainingswoche…

2013-04-06 17.53.55…habe ich hinter mir. Zwar verbrachten wir selbst im Berner Oberland die meiste Zeit unter einer (gemäss Wetterbericht) „Hochnebelartigen Bewölkung“ und die Temperaturen blieben, unterstützt von einer lästigen Bise, im Einstelligen Bereich. Aber es war wenigstens trocken. Da mir Rennrad fahren bei diesen Bedingungen wenig Spass macht, war ich meistens mit dem MTB unterwegs. Seit ich beim Biken nur noch 29er fahre macht sich der Unterschied, zum Rennrad, auch nicht mehr so krass bemerkbar. Alle meine, respektive von Beniot, geplanten Einheiten konnte ich absolvieren und sogar noch die eine oder andere zusätzlich. Spass macht auch, ausser dem Synchros-Sattel, das neue 29er Fully (Scott-Spark). Selbstverständlich sitze ich inzwischen auf einem „Selle Italia“  Den Synchros kann man übrigens für CHF 65.- günstig bei Ricardo kaufen  Einzig meine Performance beim laufen ist nach wie vor eingeschränkt. Knie und Hüfte machen nicht mit. Fazit: Laufen kann er kaum, aber fahren geht immer besser 😉

Ach ja, auf Grund meines knappen Zeitbudgets, habe ich meine Social Media- Aktivitäten drastisch eingeschränkt…..  Quatsch! Ich habe einfach keine Lust mehr mit irgendwelche dämlichen Beiträge, Spiele- Einladungen, Kurzmeldungen zu Fernsehserien, „kluge“ Umfragen“, Aktionen wie #worteausmeinerkindheit, Pseudo-Politischen Statements, Bildchen von schönen Menschen und Weisheiten zu Nutella etc. zu verplempern! Und da ich die Wahl habe, ziehe ich mich lieber etwas zurück als mich, genau via dieser Medien über Social Media zu beschweren. Punkt!

Programmänderung…

2013-03-31 19.10.23_1Über das Wetter, die garstigen äusseren Bedingungen und den ausbleibenden Frühling wurde, oder wird, bis zum abwinken berichtet, gejammert, geflucht und kommentiert. Ich hatte die Absicht über die Osterfeiertage möglichst lange Rennradeinheiten zu absolvieren. Auf Grund der äusseren Bedingungen wurde es dann meistens MTB- Einheiten statt den geplanten RR-Runden. Im Gelände und vor allem im bewaldeten Gebiet war es einfach weniger kalt und vor allem weniger windig. Da ich unbedingt meinen Trainings-Plan, mit tiefen Intensitäten und langen Einheiten, einhalten wollte und bei uns die Wälder oft steil sind, gab es öfters spezielle Situationen. Mit einem Puls von unter 130 eine 16% Steigung auf einem Waldweg zu fahren ist auch ein gutes Techniktraining. Motto: Volle Konzentration bei Ø 6kmh bergauf, oder Abflug in den Dreck. Die zurückgelegten Distanzen waren unterirdisch aber Trainingszeiten und Intensitäten konnte ich problemlos einhalten. Auch in dieser Woche werde ich das wohl, Witterungsbedingt, beibehalten. Vermutlich wäre Training irgendwo im Süden sinnvoller, aber ich habe schlichtweg keine Lust zu verreisen.