Sport und Zürich…

FUSSBALL, SUPER LEAGUE, NATIONALLIGA, NLA, LNA, MEISTERSCHAFT, SAISON 2013/14, GRASSHOPPER CLUB, GRASSHOPPER CLUB ZUERICH, GC, GCZ, GRASSHOPPERS, FC THUN, FCT,Zürich liegt im Herzen Europas und ist ein wichtiges wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaftliches Zentrum der Schweiz.  Die Stadt bietet mit ihrer einmaligen Lage am Zürichsee, den Alpen am Horizont, den zahlreichen Naherholungsgebieten und ihrer urbanen Vielfalt ein attraktives Ganzes. Nicht nur die Infrastruktur ist – vom Abfallmanagement bis zum öffentlichen Verkehr – hervorragend. Zürich bietet auch ausgezeichnete Einkaufs-, Sport- und Freizeitaktivitäten sowie ein einzigartiges und vielfältiges kulturelles Angebot. Zürich erreicht punkto Lebensqualität in internationalen Studien immer wieder Spitzenpositionen. Und auch die Bevölkerung erteilt ihrer Stadt bei Befragungen regelmässig Bestnoten…. 

So steht es auf der Website der Stadt Zürich.  Genau diese Bevölkerung hat gestern der Sportgemeinde Zürich erneut eine Abfuhr erteilt. Keine Überraschung bei dem lauen Einsatz der Lokal- Politiker. Es gibt in naher bis mittlerer Zukunft definitiv kein Fussballstadion in Zürich. Fussball wird, von beiden Zürcher Vereinen, auch weiterhin im Leichtathletik- Stadion Letzigrund gespielt. Beide sind A-Klassig und regelmässig in der Spitze vertreten einer ist sogar als Rekordmeister der Schweiz.  Nicht besser ist die Situation beim Eishockey. Eingezwängt zwischen Konzerte von Jay-Z und Profi Wrestling Shows, unterbrochen vom Super-Zehnkampf, fristet der ZSC sein Dasein in einer völlig ungeeigneten Halle, zu warm und weg vom Publikum, weil es seit Jahren nur Ankündigungen, Projekte aber keine Taten gibt. Im kommenden Jahr sind die LA- Europameisterschaften in Zürich zu Gast. Ich bin überzeugt dass es im Letzigrund hervorragende Leistungen geben wird. Auch das Publikum wird zahlreich und begeistert anwesend sein. Ganz sicher werden sich die verantwortlichen Politiker bei dieser Gelegenheit präsentieren und die Bestnoten für die Stadt Zürich, oder für sich selbst, abholen wollen. Sie sind ja nicht schuld, der Souverän hat so entscheiden…

PS: Im Vergleich zum Ergebnis der idiotischen „Verhüllungsabstimmung“ im Tessin ist dieser Entscheid durchaus erträglich.

 

Die grünen Einträge…

sportzentrum…in meinen ganz privaten, und nirgendwo einsehbaren Trainingstagebuch, sind zurück. Die grünen Felder stehen für Krafttraining und Kraft- Intervalle. Nach meiner Augen- OP musste ich, was Gewichte stemmen angeht, für mindestens zwei Wochen aussetzen. Gestern habe ich es versucht und es gab, wie erwartet, keine Probleme. Allerdings stellte ich fest das ich beim Krafttraining tatsächlich etwas im Auge spüre. Es ist eine Art Druck der z.B. beim Bankdrücken zu spüren ist. Aber definitiv höchstens etwas unangenehm aber nicht einmal störend.  Vermutlich lässt auch noch das nach oder ich gewöhne mich daran. A pro Pos gewöhnen. Ich versuche immer wieder meine Leistungen zu analysieren und zu reflektieren. Ich stelle seit geraumer Zeit fest dass ich eigentlich in den Steigungen oder Abfahrten kaum 2013-09-18 14.59.25Zeit verliere. Mein Problem sind die „Roller-Strecken“. So auch am NPBM im Engadin. Aktuell arbeite ich mit regelrechten „MTB-Roller-Einheiten“ an dieser Schwäche. Ist zwar etwas öde, anstrengend aber siehe da es wirkt. Die Wattzahlen  bestätigen das Gefühl. Diese Trainings absolviere ich aktuell bevorzugt im Raum Brienz – Haslital – Meiringen. Ein dichtes Netz an Wegen und Strässchen, kaum Verkehr und erst noch attraktiv für’s Auge. Zwischendurch geht es aber auch ab auf die Hometrails was nichts anderes heisst als Bergauf – Bergab.

Du bist „Sportblind“…

picCAO… und hast keine Ahnung wurde mir kürzlich vorgeworfen. (ich hatte mich vehement ins Zeug gelegt, dass die grösste Schweizer Stadt endlich taugliche Sportstätten bekommt). Bin ich definitiv nicht! Längst nicht alles was rund um den Sport passiert, getan oder eben nicht getan wird, wird von mir gutgeheissen. Im Gegenteil. Klar ist, dass bei mir die positiven Dinge rund um den Sport überwiegen. Dennoch soll man Sport, das dazu gehörende Umfeld oder die Emissionen durchaus auch kritisch sehen. Man darf, oder muss sogar, sportliche Anlässe, Sportler und Organisationen, auch hinterfragen dürfen.

Ist der Gigantismus bei Grossanlässen wie Olympische Spiele gerechtfertigt? Sind dutzende Millionen Transfergelder für einen einzelnen Spieler in Ordnung? Braucht es Millionen- Saläre bei Sportlern. Braucht es Autos die mit knapp 300 kmh im Kreis herum fahren? Wie sinnvoll ist es im Sommer Eisflächen zu produzieren und im Winter Rasen zu heizen. Ist es zu verantworten dass sich im Sommer hunderte mit Ski auf den schmelzenden Gletschern tummeln oder im Winter Wiesen beschneit werden dass sich knapp hundert Ski- Profis mit über 100 Sachen, durch die gerodeten Sturzräume in die Tiefe stürzen? Braucht es gesperrte Strassen, schrille Werbekolonnen und hunderte Tonnen Müll nur weil 180 Radfahrer möglichst schnell von A nach B fahren? Oder gar ganze Stadtgebiete gesperrt und unpassierbar sind weil tausende Hobbysportler ihre persönlichen Grenzen beim Marathon ausloten? Nein das alles braucht es so besehen eigentlich nicht.

Aber stellen wir uns vor, all das gäbe es nicht. Wäre die Weltlage und die Umwelt „besser“?  Die Menschen gesünder oder wohlhabender? Wären die Hungersnöte und das soziale Gefälle kleiner? Die Politik kompetenter und weniger korrupt? Oder wäre der Wohlstand auf dieser Erde besser verteilt? Ich weiss es nicht. Bei aller (berechtigten) Kritik, ist und bleibt der Sport ein wichtiger Faktor der Gesellschaft auf diesem Planeten. Es ist auch gut dass es Kritiker gibt. Leider vermisse ich die konstruktiven Kritiker, welche um Vorschläge für einen verträglicheren und den globalen Veränderungen angepassten Sport, nicht verlegen sind. Es gäbe noch dutzende von Argumenten für oder gegen den Sport. Genau so wie für alle anderen Dinge die uns bewegen. Apropos bewegen, Ich gehe jetzt Sport treiben statt hier über Dinge zu schreiben die ich eh nicht verstehe 😉

Engadin…

NP-Marathon

Nächste Station, auf dem langen Weg in die USA, ist das Engadin, genauer der Nationalpark – Bike-Marathon. Ich freue mich auf dieses Rennen zumal mir schon die Gegend ausserordentlich behagt. Dieses Jahr werde ich bereits am Vortag anreisen. Bei der Tour-Transalp habe ich das Hotel Scaletta in S-canf kennen das, nebst einem perfekten Service, direkt bei Start liegt, kennen gelernt. Passt und ich spare mir das Gerödel mit dem Transport zum Start. (Zudem muss ich nicht so früh aufstehen;). Wenn ich die aktuell angeschlagene Pace im Training durchziehen kann, dann ist einiges möglich. Neu werde ich in diesem Jahr erstmals mein 29er Scott-Spark einsetzen. Für den Parcours m Engadin ist zwar kein Fully nötig, aber ich fühle mich aktuell auf dem Teil einfach pudelwohl. Zumal ich am Sonntag, anlässlich des Eigerbike in Grindelwald, bei Juri Ragnoli gesehen habe wie ein Scott-Spark auch gefahren werden kann gibt es keinen Zweifel bei der Materialwahl. Ein Wermuts – Tropfen bleibt. Warum knallt man bei der IXS- Marathonserie alle Teilnehmer ab 50 Jahren in ein und dieselbe Kategorie? Na was soll’s. Ist eigentlich egal. Hauptsache es macht Spass, regnet nicht und vom schneien wollen wir jetzt erst mal gar nicht reden 😉

Strava…

Strava LogoSeit einigen Wochen nutze ich das Online- Portal von Strava um meine Trainingseinheiten, nebst bei Garmin, zu speichern. Warum denn gerade Strava? Zugegeben es gibt bestimmt attraktivere, buntere und bekanntere Portale. (Runtastic usw). Es gibt auch Portale mit mehr Möglichkeiten und grösserem Angebot. Mir passt Strava weil ich, pro Trainingseinheit, genau bestimmen kann welche Parameter ich öffentlich zugänglich mache und welche nicht. Zudem sind unzählige Streckenabschnitte hinterlegt wo ich mich mit anderen Athleten vergleichen kann. Dass passiert automatisch beim hochladen der Daten. Man kann, wie überall, sich mit Freunden verbinden und so die Leistungen vergleichen oder auch kommentieren. Diesen Part lasse ich bei Strava ganz weg. Ich verfolge dort zwar ein paar ausgesuchte Athleten weil mich deren Leistungen echt interessieren. (Dank Strava weiss ich dass man meinen Heimweg auch mit einem 21er Schnitt fahren kann. (Allerdings nur der amtierende MTB- Marathon- Weltmeister 😉 Spannend finde ich auch den sogenannten Powermeter. (Leistungs Messung/Umrechnung). Also einfach mal hinschauen. Ach ja, Strava ist bis jetzt nur auf englisch nutzbar.