Höhentraining…

2013-07-21 09.38.42… Es gibt Dinge die ändern sich selten oder nie. Jedes Jahr, so ab mitte Juli, verwandelt sich das Oberengadin zu einem einzigen „MTB-Höhen-Trainingslager“. Praktisch die gesamte MTB- Elite der Schweiz ist derzeit im Grossraum St. Moritz anzutreffen. Vor allem die CC- Spezialisten bereiten sich auf die 2. Saisonhälfte und die anstehenden Weltmeisterschaften in Pietermaritzburg (SA) vor. Höhentraining was ist das? Wie geht das genau? Lohnt sich das? Sollen Hobbysportler auch?……

Höhentraining ist die Trainingsmethodik, die unter geringerer Sauerstoffkonzentration in der Atemluft durchgeführt wird. Wenn durch die Lungen weniger Sauerstoff als normalerweise in den Körper gelangt, ist das Hypoxie. Fast jeder hat schon einmal in seinem Leben mit Hypoxie zu tun gehabt. Wer zum Beispiel in den Bergen unterwegs ist, hat damit im weitesten Sinne  schon Höhentraining gemacht. Auch wer schon mal mit einem Flugzeug geflogen ist, hat die Auswirkung der Hypoxie gespürt, der Druck im Innenraum der Kabine entspricht in etwa einer Höhe von 2500 Metern.

Unter natürlichem Höhentraining versteht man das Training in den Bergen in verschiedenen Höhenlagen. Beim künstlichen Höhentraining wird die Atemluft in einem Raum so verändert, dass diese der Luft in den Bergen entspricht. Je nach Trainingsziel können verschiedene Höhen simuliert werden. Es wird zwischen aktivem Höhentraining, bei dem der Trainierende aktiv ist und passivem Höhentraining, bei dem der Trainierende „nur“ unter Höhenbedingungen atmet, unterschieden.

Durch das Training in der sauerstoffreduzierten Luft bildet der Körper vermehrt neue rote Blutkörperchen, die eine erhöhte Sauerstoffaufnahmekapazität, einen verbesserten Sauerstofftransport und die effektivere Sauerstoffverwertung bewirken. Begibt man sich nach dem Höhentraining wieder in Regionen mit Standardatmosphäre, weist der Organismus unter Belastung ein verbessertes Leistungsniveau auf.  Der erzielte Trainingseffekt bleibt auch im “Flachland” mehrere Wochen erhalten.

Je nach Trainingsziel sollte man auch die Form des Höhentrainings wählen. Findet der anstehende Wettkampf im Flachland statt, bietet sich die Live-high-train-low-Methode an: Halten Sie sich mindestens 3 Wochen lang  14 Stunden pro Tag in der Höhe auf, aber trainieren Sie im Tal. Wettkämpfe in der Höhe verlangen Aufenthalt, nicht unter 20 Tagen, und Training in der Höhe – das ist die klassische Live-high-train-high-Methode.

Höhentraining ist nicht nur für austrainierte Weltklasse-Athleten, auch normale Athleten können von Höhentraining sehr stark profitieren. Früher war es allein den professionellen Sportlern vorbehalten, denn für die Durchführung war ein mehrwöchiger Aufenthalt in der Höhe unabdingbar. Heutzutage gibt es jedoch künstliche Höhenräume, die das Höhentraining abseits der Berge ermöglichen. Künstliches Höhentraining kann von Ausdauersportlern zur Vorbereitung auf den nächsten Wettkampf oder von Alpinisten für die nächste Bergtour genutzt werden. Künstliches Höhentraining ist außerdem ein gesundes Training für Personen, die nach einer langen Krankheit oder Physiotherapie wieder zu ihrer alten Leistungsfähigkeit zurückwollen. Das Training in der Höhe stärkt das Herzkreislaufsystem mehr, als es draußen möglich wäre bei gleichzeitiger geringerer Intensität. Durch die verbesserte Fettverbrennung ist Höhentraining auch eine sehr gute Methode, um gesund Gewicht zu verlieren. Wer viel Übergewicht verlieren möchte, hat meist mit zwei Problemen zu kämpfen. Das erste ist, dass die Fettverbrennung des Köpers nur noch eingeschränkt funktioniert und dass das zusätzliche Gewicht beim Training stört. Das Höhentraining fördert die Fettverbrennungseigenschaften des Körpers schon bei niedriger Trainingsintensität. Das führt dazu, dass man mehr trainieren kann, was wiederum mehr Gewichtsverlust ermöglicht etc. etc…

Alles klar? Kaum. Zum Glück wird bei Wikipedia das Thema Höhentraining ausführlich beschrieben 😉 . Ich bin überzeugt dass Höhentraining sinnvoll und aus dem Spitzensport nicht wegzudenken ist. Für meine Person ist es etwas einfacher. 1. Ich bin kein Spitzensportler 2. Da ich bereits dauernd auf rund 1000m lebe und regelmässig in dieser Höhe trainiere habe ich bereits einen kleinen „Höheneffekt. Dazu kommt dass ich regelmässig in Höhen über 1’800m unterwegs bin. Das ergibt dann wohl einen gewissen Liv-low-train-high- Effekt. Ob es mir was bringt? Keine Ahnung, aber ich fühle micht gut und es ist um diese Jahreszeit in der Höhe allgemein angenehmer, als bei plus 30 Grad am Strand zu liegen 😉

Es lohnt sich…

acrossthecountry-logo… bei a Cross the Country reinzuschauen! Für alle die mit den groben Reifen unterwegs sind sowieso. aCrosstheCountry ist ein Blog von Erhard Goller und beschäftigt sich journalistisch mit dem Offroad-Radsport. Der Schwerpunkt liegt auf den Mountainbike Ausdauer-Disziplinen Cross-Country und Marathon sowie der jungen Disziplin Eliminator Sprint. Darüber hinaus wird auch das Geschehen im Cyclo-Cross beobachtet. Ich finde die Arbeit von Erhard Klasse!

Sommer, richtig Sommer…

…anders kann man die vergangene Woche nicht beschreiben. Konstant schönes und warmes Sommerwetter. Noch etwas schöner wäre es gewesen wenn ich die Tage nur „sportlich“ hätte nutzen können. Dem war zwar nicht so, aber Arbeit macht mir immer (noch) Spass. Selber schuld denn ich hätte die Gelegenheit gehabt beim Gigathlon 2013 in einem „One Week Team of Five“ als Mountain-Biker mitzumachen. Nach reiflicher Überlegung 2013-07-05 15.39.1501habe ich abgesagt. Da war erstens die Gesundheit, Meine Erholungsfähigkeit ist (noch) nicht gut genug für 6 Renntage am Stück und zweitens, Gigathlon hatte ich schon genügend und Lust auf 7 Tage Team-Camping auf engstem Raum plus der ganzen Stresserei mit Wechselzonnen- Hopping etc. hatte ich ehrlich gesagt null Bock. Nach der Tour- Transalp war ich zudem sehr müde und hatte elendiglich „dicke“ Beine und fühlte mich schlapp. Lockeres Rollen auf dem Rennrad, zwei drei Kraftintervalle und kurze knackige MTB-Trainings waren die richtige Therapie. Dazu die sommerliche Wärme und meine Muskeln fühlten sich rasch wieder Pudelwohl. So kann es weiter gehen. August wir kommen… 🙂

Dynamit-Diät

Unglaublich aber wahr! Leute ich bin so was von gespannt was da noch kommt! Allein der Versuch eine Übersicht über den „Diätwahn“ zu gewinnen ist es wert dran zu bleiben. Obwohl es vermutlich einer Sisyphusarbeit gleichkommt. Respekt und viel Erfolg für den Versuch!

Der „runde“ Tritt…

Runder Tritt: (Wiki) ist ein Begriff aus dem Radsport und bezieht sich auf die kleinste gleichförmig wiederholte Bewegungseinheit beim Radfahren – eine Kurbelumdrehung usw…

HF Evo01  Dieser „Tritt“ fehlt bei mir momentan und die Form ist gesamthaft besehen gerade in einer Talsohle. Die vergangen Tage mit vielen Auto – Km, ewigem herumstehen und warten-hetzen-warten und (zu) wenig Schlaf hinterliessen Spuren. Immerhin spielt das Wetter beim Training in den heimischen Gefilden einigermassen mit. Am Berg geht es sogar gut aber in den flachen Teilstücken kommt da wenig bis gar nichts. Ruhe bewahren, das Weekend für ein paar gute Trainings, inkl. Kraftttrainings,  nutzen, nicht zuviel grübeln, am Dienstag einen Ruhetag einlegen und am nächsten Mittwoch sieht es bereits wieder anders aus. Zumal das Wetter stabil bleiben soll. Da ein Termin verschoben wurde, konnte ich bereits heute eine zusätzliche kleine Einheit im Kraftraum (Intervalle) absolvieren. Ist gut, tut mir gut auch wenn es „hart“ ist im Blickfeld des Freibades zu schwitzen 😉