Eigentlich…

RealitätDas Wort „eigentlich“ benutze ich aktuell, vor allem in sportlicher Hinsicht, (zu) oft! Eigentlich hatte ich die Saison 2015 anders geplant. Eigentlich wollte ich dieses tun oder hatte jenes geplant, eigentlich stimmte alles, eigentlich… und so weiter und so fort. Wenn ich jetzt schreibe „für vieles gibt es eine Erklärung“, ist das eigentlich falsch. Denn wenn ich die Synonyme zum Wort eigentlich dazu nehme, im Grunde; im Grunde genommen;  in Wirklichkeit,  komme ich der (Ur)Sache viel näher. Im Grunde genommen lief die Saison gar nicht schlecht an, ich hatte aber im Grunde genommen keine Chance diese Pace durch zu stehen, da in Wirklichkeit die Voraussetzungen und gesundheitliche Basis schlichtweg nicht vorhanden war. Alles klar? Mir schon.
Eigentlich kann im Grunde genommen  2016 alles nur besser laufen.  Aber nur wenn ich mich, was die Voraussetzungen und gesundheitliche Basis anbetrifft, der Wirklichkeit stelle .

Vorwärts…

IMG_20150928_231325…der Weg zurück. So, oder ähnlich kamen mir die letzten Tage vor. Irgendwie wurde es vermeintlich von Tag zu Tag etwas besser mit meiner Fitness, aber so ein wirklich markanter ist nach wie vor nicht zu erkennen.  Immerhin ist das Wetter nach wie vor (fast) perfekt. Das einzige was nervt ist eine lästige Bise. Das diese, gefühlt, stets von vorne kommt ist klar. Die Temperaturen sind auch noch erträglich obwohl der Wind aus dem Osten, diese konstant unter 20 Grad hält. Bein- und Ärmlinge sind gegeben. Auch in den kommenden Tagen werde ich mein Programm durchziehen und weiter nach der Spätform Herbst 2015 suchen. Speziell auf den CC- Trails rund ums Haus. Allerdings machen mir die Obligaten Höhenmeter bei den Hausrunden nach wie vor bös zu schaffen. Also dann, Tschüss September und mit Vollgas in den Oktober 2015.

Harzig aber stetig …

2015-09-15 08.02.18-1Das eine Blutvergiftung nicht harmlos ist, war mir bewusst. Trotzdem bin ich erstaunt wie sich die Rekonvaleszenz hinzieht. Die Wunden an der Hand sind zwar verheilt und es gibt auch kaum Schmerzen oder etwelche „mechanischen“ Probleme. Es sind vielmehr die Nebenwirkungen welche mich erstaunen. Nach dem Abklingen der Entzündung und der intensiven Antibiotika- Kur war ich erst mal kaputt und sehr müde. Soweit so gut. Nach acht Tagen setzte ich mich erstmals für eine kurze Runde aufs Rad. Da war von der vorher recht ansprechenden Form schlichtweg nichts mehr da. Was mich auch nicht gross beunruhigte. Einfach sorgfältig weiter aufbauen war meine Devise und um ja nicht in die  „roten Bereiche“ vorzustossen verlegte ich meinen Bewegungsdrang aufs Wandern. Passte wunderbar zu meinem Projekt #Talwandern. Also wanderte ich drei Tage auf dem Jakobsweg  von Romont via Fribourg und Schwarzenburg nach Amsoldingen. Allerdings ohne Pilgerambitionen und in der verkehrten Richtung. Trotz 1 1/2 Tagen Dauerregen fühlte ich mich gut und war auch gut unterwegs. Die Zuversicht das ganze überwunden zu haben stieg ja ich war sogar überzeugt davon. Nach zwei Ruhetagen zurück aufs Bike und gleich die Ernüchterung. (Fast) nichts geht. Nach knapp einer Stunde ist Schluss und der Tank war leer. Erst gestern ein erster (kleiner) Lichtblick. es ging etwas besser und immerhin schon mal 75 Minuten ohne Probleme. Fazit es gibt viel zu tun aber der Spass ist wieder da!

Unterwegs…

VelounterführungZum Glück wohne und lebe ich nicht in einem dieser „Touristen Ghettos“, sondern in einem intakten kleinen „Kaff“ mit einem sehr mässigen Touristischen Angebot und der entsprechenden Auslastung. Jedoch führt bei praktisch jeder Bike/Velo Ausfahrt, kein Weg an den umliegenden Touristenhochburgen wie Interlaken vorbei. Das war bis anhin kaum ein Problem gibt es doch genügend Möglichkeiten diese Ballungszentren zu umfahren. Wie alles andere, ändert sich auch der Tourismus. Waren bis vor kurzem Touristen aus dem Asiatischen Raum und dem mittleren Osten meist als Gruppen im Bus oder der Bahn unterwegs, ist da heute anders. Die Gruppen gibt es immer noch aber die Zahl der Individual- Touristen ist in den vergangenen 2 Jahren sprunghaft angestiegen. Unterwegs Mietwagen, Miet- Fahrrädern, Rollern oder Quads usw. wird nun das Berner Oberland bereist. Weiterlesen „Unterwegs…“

Auf und ab… und aus.

Der Radsport Sport ist ein wichtiger Teil meines Lebens und ich genieße jede Minute, die ich auf den Trails verbringen kann.

Auf und ab ist das Fazit der vergangenen Wochen und Monate. Mal Top mal Flop was die sportlichen Leistungen anbetrifft. Oder von Super bis hin zum absoluten „Crash“  war alles drin. Das warum ist in der Zwischenzeit geklärt, aber noch nicht verarbeitet. Der wichtigste Muskel im Körper, gemeint ist das Hirn, arbeitet intensiv daran. Fest steht dass ich mich weiter sportlich betätige, aber Wettkämpfe vorerst auslasse. Die geplanten Termine 2015 sind gestrichen. Das tut weh und bedingt noch einiges an Kopfarbeit. Vielen Dank an die Personen die mich dabei unterstützen! (oder mich aktuell gerade ertragen;)

Wie weiter? Sport steht weiterhin in der Agenda. Eine Wettkampf Planung gibt es bis auf weiteres keine. Wobei ich das Wort NIE stets versuche zu vermeiden. Ich akzeptiere die heutige Situation, so wie sie ist, geniesse den herrlichen Sommer und lasse es mir gut gehen.  🙂