Es gibt sie…

…die Siege von ehrlichen, anständigen und konsequenten Radprofis. Der heutige Prolog beim Giro d’Italia hätte keinen verdienteren Sieger als Marco Pinotti, Bergamo, finden können! Der Marco hat sich heute einen „Bubentraum“ verwirklicht. Zudem ist Marco einer der Profis die nebst einer tollen Berufsauffassung als Radprofi auch sonst was unter dem Helm haben wie Abgeschlossenes Ingenieur- Studium, Buchautor (spannende Lektüre mit viel Insider- Informationen zum Profileben), Mehrsprachig und vehementer, in Italien oft angefeindeter, Dopinggegner. Ich mag dem Marco das Rosa Tricot gönnen wie kaum einem zweiten. Grande Marco!

Keine Programmänderung…

…was mein Training anbetrifft. Seit vorgestern weiss ich dass ich beim Gigathlon 2011 auf eine Teilstrecke (Inlineskating) dabei sein werde. Das als Mitglied eines Teams aus der Region Bern. Bis jetzt hatte ich nur (virtuellen) Kontakt mit unserem Teamcapitain. (Notabene eine Frau, Bravo!). Mehr Informationen zum Team gibt es später. Richtig gelesen, Inlineskating ist meine Gigathlon-Disziplin. 1x 35 km, Samstag und einmal 20 km (mit 750hm) am Sonntag habe ich zu absolvieren. Mein Trainingsplan werde ich nicht umstellen, Dolomitisuperbike bleibt das Saisonziel Nummer eins, aber ergänzen. Die Kondition ist da, was dringend aufgefrischt werden muss ist die Technik. Besonders für den „Berglauf“ von Sonntag nach Leukerbad. Dafür muss ich zusätzliche Zeitfenster schaffen, weiss aber noch nicht wo 😉 Ach ja die Materialfrage, Schuhe, muss ich ja auch noch lösen? Mache mich mal auf die Suche nach Experten…

Bikedays in Solothurn…

Auf der Bike Days-Messe in Solothurn stellen 120 Aussteller die Produkte von 350 Marken aus. Besucher geniessen eine vollständige Marktübersicht und sind auf dem neusten Stand in Sachen Technik und Trends auf dem Bike-Markt. Am Samstag kann man zudem mal die Weltklasse der Mountainbiker direkt im Einsatz sehen. Der Racer Bikes Cup ist eine internationale Cross-Country-Rennserie und macht in Solothurn während den Bike Days Halt. Die Rundstrecke führt mitten durch das Event-Gelände. Im Hexenkessel Schanzengraben hat das Solothurner Publikum bereits Spitzenfahrer wie Olympiasieger 2008 Julien Absalon, Gesamtweltcupsieger Nino Schurter, Europameister 2008 Florian Vogel, Marathon-Weltmeisterin Esther Süss, Europameisterin Katrin Leumann oder Lokalmatdatorin Nathalie Schneitter frenetisch angefeuert.

Eigentlich…

…hätte ich Lust etwas zur Einstellung- Moral- Aussagen- Wankelmütigkeit- Ansprüche und Realitäten oder Wunschdenken einzelner Biker zu schreiben. Stopp! Das geht mich erstens nicht an und zweitens habe ich mit mir selbst genug zu tun und drittens lasse ich lieber Resultate sprechen. Mit Ostern ist die erste grössere „Feiertags- Lücke“ vom 2011 bereits Geschichte. Bei nahezu idealen und sommerlichen Wetterbedingungen konnte man praktisch ohne Einschränkungen den Drang nach Outdooraktivitäten ausleben. Meine MTB- Marathon-Trainings in den Alpen absolvierte ich ausschliesslich auf dem neuen Scale29 von Scott und selbstverständlich wurde täglich gelaufen. Knie-und Hüftbeschwerden sind dank eines hervorragenden Produktes auf natürlicher Basis, welches mir mein Drogist empfohlen hat, seit 2 Wochen abgeklungen. Momentan fühle ich mich so gut, dass ich mir eine Teilnahme bei der Transschwarzwald im August überlege. Allerdings ist mein „Racing-Budget“ für 2011 eigentlich schon komplett verplant. 😦

Drei mal 29er…

In den vergangenen drei Tagen war ich jeden Tag auf meinem 29er-Scale unterwegs. Unterwegs im Gelände, in den Alpen oder auch mal im welligen Unterland habe ich das Teil getestet. Fazit: Genial, oder warum kamen wir überhaupt auf die Idee dass ein MTB „nur“26 Zoll  haben darf? Bevor jetzt alle schreien:  ja, es gibt Situationen wo 26er im Vorteil sind. Für mich haben aber 29er ganz klar die Nase vorn. Ideales Fahrverhalten, ruhiger, weniger Schaltvorgänge und vor allem schneller. Der Vortrieb, auch in den Steigungen ist enorm. Im flacheren Gelände hat man mit einem 26er gegen ein 29er schlichtweg keinen Stich! Was mich auch erstaunt hat war das Handling bei den Abfahrten. Auch hier, sofern man einigermassen abfahren kann, fährt sich das 29er, selbst auf Schotter, wie auf Schienen. Vorteile für ein 26er Fully sehe ich ich in der Traktion bei extremen Steigungsprozenten mit losem Untergrund oder stark verblockten Abfahrtssequenzen. Da haben die 26er und vor allem Fullys ganz klar Vorteile.

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