Wintersport….

2013-01-26 11.20.32In den vergangenen 10 Tagen hatte uns Väterchen Frost gut im Griff. Die anhaltende Temperaturen im, teilweise im zweistelligen Bereich, liessen keinen geregeltes Radsporttraining zu. Also ausweichen auf die Wintersportdisziplinen. Zum Glück gibt es in nächster Nähe zahllose Möglichkeiten zum Touren und laufen. Mein absoluter Favorit ist eine Alp in der Nähe von Interlaken. Einsam auf 1600m  gelegen, schwierig zu erreichen (Allradfahrzeug von Vorteil), meistens wenig besucht und grenzenlos schön. Eine tolle Loipe und zahlreiche Schneeschuh- und Tourenrouten stehen zur Verfügung. Also Geländegang einschalten und hoch auf die Alp. (Egoistisch wie ich es nun mal bin verrate ich den Namen nicht sonst ist es bald vorbei mit der Einsamkeit 😉 Fazit GA-Training im Schnee und die Intensiven Einheiten Indoor auf der Rolle oder dem Ergo. Heute Vormittag noch Schneefall, am Nachmittag bereits Sonne  und am Mittwoch Temperaturen im zweistelligen Bereich lassen auf ein Radsport-Comeback hoffen denn in 128 Tagen geht es los…

 

„Einschusslöcher“…

2012-11-03 10.02.08Seit mehreren Jahren habe ich Probleme sobald es kühler wird, und ganz besonders wenn sich die Temperaturen längere Zeit im Minusbereich bewegen. (Dafür kenne ich keine Probleme bei hohen Temperaturen). Vorgestern las ich schmunzelnd im Blog eines lieben Kollegen: „ Es ist wie im Krieg, die Einschusslöcher kommen immer näher“. Er schrieb dass im Zusammenhang mit den Gesundheitlichen Gebrechen die einen im zunehmenden Alter einholen oder ab und zu, zu schaffen machen. Persönlich habe ich momentan öfters das Gefühl dass ich den einen oder anderen Schuss bereits als Treffer registrieren müsste. Mein Körper zwickt und zwackt praktisch ununterbrochen. Täglich schmerzt es irgendwo aufs Neue oder immer wieder. In der Zwischenzeit mag ich die Sprüche wie: so merkst Du wenigstens dass Du noch lebst, gar nicht mehr hören. Verrückt am ganzen ist bloss dass wenn ich mich zurücklehne um dem Körper Erholung zu gönnen, alles nur noch schlimmer wird. Ein zwei Tage herumliegen und es geht gar nichts mehr. Was tun? Bis jetzt half mir nur etwas wirklich: In den Keller gehen, das passende Sportgerät rausholen, Zähne zusammenbeissen und loslegen. Nach 15 Minuten in Bewegung geht es meistens besser und wenn ich nach zwei Stunden wieder Zuhause bin sind die meisten Schmerzen, oder „Einschusslöcher“ erst mal weg. Zumindest bis am nächsten Morgen. Fazit: Bewegung ist eine Medizin bei der Nebenwirkungen und Risiken nicht grösser sind als beim Medikamente- schlucken und Extrem- Couching…

Fahren, denken und danken…

Ab und zu werde ich gefragt ob es mir unterwegs beim Training nie langweilig werde? Antwort: Nein, nie! Sollte das mal eintreffen drehe ich um,  fahre nach Hause, stelle die Sportgeräte in den Keller und lasse es bleiben. Ich mag es einfach dieses unterwegs sein, den Körper zu spüren, in sich hinein horchen oder ganz einfach meinen Gedanken nachzuhängen, vor mich herzufahren und das „unterwegs sein“ zu geniessen. Klar gibt es Momente, kalte nasse Witterung, wo man denkt: Muss das sein? Nein müssen ist es nicht, ich darf! Glücklicherweise verfüge ich über die nötige Physis, auch wenn der Zahn der Zeit tüchtig an ihr nagt. Das tut er zum Glück, mal mehr mal weniger, bei allen. Das wichtigste jedoch ist meine Frau! Dank ihr stehe ich mit beiden Beinen da wo ich hingehöre und geht es darum mich zu unterstützen gibt sie 150%, Danke!

Partner von Sportlern haben es generell nicht einfach. Meine Frau ist da keine Ausnahme. Ich bin Ich-bezogen, egoistisch, egozentrisch, fokussiert auf sportliche Ziele, manchmal besessen, oft abwesend und unterwegs. Bei der Vorbereitung auf einen Event bin ich oft Zuhause, aber „nicht da“, weil meine Gedanken bereits um diesen Event kreisen. Manchmal bin ich reduziert auf  Training-Essen-Ruhe-Essen-Training usw… In dieser Phase sollte alles rund laufen sonst bringe ich es fertig aus eine Mücke einen Elefanten zu basteln. Selbstverständlich bin ich auch nie schuld! Nach einem Wettkampf folgt dann oft die grosse Leere. Dann werde ich von ihr „aufgefangen“ und ganz sanft wieder in den normalen Alltag integriert, was ich auch gerne zulasse und geniesse.  Und das alles mit einem Lächeln und einer Stoischen Ruhe. So besehen habe ich einen Engel zuhause den ich über alles liebe.

NP-Bike-Marathon Woche 2

Regeneration und Erholung standen im Vordergrund. Zufrieden bin ich auch mit dem Heilungsverlauf meiner Kniebeschwerden. Das linke Knie ist fast beschwerdefrei und rechts verspüre ich nur noch bei extremen Bewegungen, oder wenn ich „Druck“ geben muss, z.B. beim einklicken in die Pedale beim Rennrad,  Schmerzen. Aber alles im „grünen“ Bereich. Sehr positiv macht sich meine Ernährungs-anpassung, keine Umstellung, bemerkbar. Fühle mich fitter, agiler und erhole mich viel besser. Mal sehen wie ich die kommende, intensive, Woche überstehe. Vielleicht habe ich sogar Mut und laufe wieder mal ein paar Km. Die Moral ist auf jeden Fall schon mal gut, obwohl ich so ganz nebenbei am Donnerstag,  mein 29er Scott RC „zerstört“ habe. Ersatz ist aber schon unterwegs.

> 19 km Bike und 186 km Rennrad
> 0 km Laufen
> 0 km Nordic Walking (980hm)
> 1x Krafttraining inkl. Stabi (mit Beinmuskulatur)
> 3x Gymnastik und Bewegung
> 1x Oestopath
> 1x Massage
> 12x Magnetfeld-Therapie

Ernährung

Protein 19 % 642 g
Kohlenhydrate 47 % 1.612 g
Fett 32 % 478 g
Alkohol 2 % 33 g

Hurra Sommer!

 

Endlich sind sie da die paar Sommertage die es dringend brauchte. Ich freue mich darauf bei meinen Vorbereitungen für die kommenden Wochen so richtig schwitzen zu dürfen. Zum Glück habe ich immer Zeitfenster wo ich diese Tage so richtig geniessen kann. Besonders wenn man das Privileg hat in einer Gegend zu leben wo andere Urlaub machen. Urlaub? Brauche ich wenig den habe ich hier praktisch immer. Zusätzlich stehen auch noch die Olympischen Spiele vor der Türe. Meine Knieprobleme bekomme ich, auch dank viel Support, immer besser in den Griff. Was will man mehr…