Eigerbike 2017…

Seit der ersten Austragung im Jahr 1998 ist die Eiger Bike Challenge gewachsen. Im vergangenen Jahr gingen insgesamt rund 1300 Fahrerinnen und Fahrer in Grindelwald an den Start.. Im 2017 dürfen die rührigen Organisatoren das 20-jährige Bestehen der Eiger Bike Challenge feiern. Selbstverständlich feiern wir mit Ihnen 🙂 Vielen Dank!!! Für das grosse Jubiläumsrennen halten halten Sie in diesem Jahr diesem Jahr etwas ganz Besonderes bereit. Bereits am Samstag findet mitten in Grindelwald ein Dorfsprint statt. Dieses Rennen wird im Cross-Modus ausgetragen. Jeweils vier Fahrer treten im direkten Duell gegeneinander an, die besten zwei kommen eine Runde weiter. Daneben veranstalten sie eine Trialshow gefolgt von einer Party im Festzelt. Am Sonntag folgen die klassischen Distanzen der Eiger Bike Challenge. Freude herrscht

„Le Tour“

Der Juli hat für mich immer (mindestens) 3 Highlights parat. Da wäre zum ersten das Dolomitisuperbike. Fällt dieses Jahr für mich aus da der Zustand meines rechten Knie’s keinen Start bei diesem Rennen zulässt. Ich komme wieder. Zweitens, das Montreux Jazz Festival. Als Musik- Fan für mich seit Jahrzehnten ein muss. Dieses Jahr habe ich mich noch nicht entschieden bei welchem Konzert ich dabei sein möchte. Mal sehen. Und drittens ist es jedes Jahr die Tour de France. Diese wird selbstverständlich jeden Tag im TV verfolgt, zumindest die Zusammenfassung am Abend oder via Live- Tracker, aber noch lieber live vor Ort. Wann immer es mit vernünftigen Aufwand möglich ist fahre ich, mit dem Rad, hin. Dieses Jahr ist es wieder soweit. Die Streckenführung der 8./9. Etappe führen in der Nähe der Schweizer Grenze vorbei. Also los, nix wie hin.

Tschüss…

… „Winterpokal„. Wie (fast) jedes Jahr beteiligte ich mich am beim „Winterpokal“. MTB-News führt jeweils ein Wettbewerb von Anfang November bis Ende März durch. Dabei können sportliche Aktivitäten wie Radfahren, aber auch Langlauf oder Training im Kraftraum oder andere Tätigkeiten gemeldet werden. Die Aktivitäten werden dann abhängig von der Zeitdauer und der Sportart mit Punkten bewertet. Eine Viertelstunde Radfahren ergibt zum Beispiel einen Punkt. Aus der Anzahl Punkte wird eine Rangliste erstellt. Der Wettbewerb ist ganz klar Radsport orientiert. Andere Sportarten, Ausnahme Skilanglauf, werden da deutlich schlechter „belohnt“. Beispiel: Eine Stunde im Kraftraum gibt gerade mal 2 Punkte. Beim Radfahren wären es vier. Über den Sinn und Zweck dieses Wettbewerbes kann man geteilter Meinung sein. Vielen hilft es aber in dieser eher unwirtlichen Jahreszeit das eine oder andere Training trotzdem durch zuziehen. Das macht Sinn. Verschiedene Sportler bilden zudem virtuelle Teams. Teams haben ebenfalls eine eigene Wertung. Ich habe in diesem Jahr mein Zeil, 1’000 Punkte, verfehlt. Grund zu viele “ Nichtradsport- Einheiten“.
Jetzt geht es in die Phase 2 der Vorbereitung welche dann Ende Mai endet. In dieser Zeit werde ich viel unterwegs sein um mich optimal auf die nachfolgenden Events vorzubereiten. Ich freue mich drauf und hoffe auf gutes Wetter, immer genügend Bodenhaftung auf dem Bike und keine aufmüpfigen Viren oder ähnliches Störenfriede. Im Juni beschreite bei der direkten Vorbereitung für die Event im Juli/August völlig neue Wege. Wo, wann was und wie findet man (teilweise) bei Strava. 

Danke an das Team rund um Biking Bear’s Bergbuben bei welchem ich auch diese Saison mitmachen durfte!

 

R.I.P „Ferdy“

ferdiGestern verstarb im Alter von 97 Jahren Ferdy Kübler. Er war einer der ganz grossen im Schweizer Sport. Als Berufsrennfahrer hat Ferdy Kübler zwischen 1940 und 1957 im Radsport Massstäbe gesetzt. Mit seinem Namen ist auch die Stadt Adliswil verbunden, von wo aus er zu seinen unzähligen Rennabenteuern auf Europas Strassen, auf der Bahn und sogar Querfeldein aufbrach. Die Stadt hat ihn zum Anlass seines 90. Geburtstags 2009 mit dem «Ferdy-Kübler-Weg» geehrt. Im gleichen Jahr wurde die Radsportlegende mit dem Swiss-Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. R.I.P Ferdy…

„Knusprig“ frisch…

img_20161205_155532… ist es aktuell da draussen. Zuerst war da der Regen dann wurde es Schnee und alle frohlockten über den tollen Start in den Winter. Ich war schon unterwegs in den Keller zum Ski wachsen, respektive entstauben, als der Föhn das Szepter übernahm. Die Temperaturen schnellten nach, oben aus dem Schnee wurde Wasser usw usw.. Der Winter zog sich zurück auf Feld eins. Seit ein paar Tagen versucht er ein Comeback. Zumindest was die Temperaturen anbetrifft. Bei den Niederschlagsmengen bewegt er sich bei 0,00. Praktisch wie in der Wüste nur eben viel kälter.  Die anhaltenden Minustemperaturen haben den Vorteil dass vielerorts die Schneekanonen Tag und Nacht röhren und so dafür sorgen das zumindest unseren Gästen während den Weihnachtsferien Pisten zur Verfügung stehen. Aber wer weiss vielleicht kommt er ja noch dieser Schnee..

Training auf dem Rad ist aktuell problemlos möglich. Sogar im Gelände da in der Zwischenzeit sämtliche Schlammlöcher ausgetrocknet oder gefroren sind. Persönlich habe ich allerdings Mühe mehr als 2-3 Stunden am Stück bei diesen Temperaturen unterwegs zu sein. Zum Glück haben wir oft Sonne während im Tal der Nebel ganztags liegen bleibt. Entsprechend unangenehm ist es dort zu trainieren. Da hilft auch die beste Winterausrüstung nur beschränkt. Irgendwann wird es „frisch oder eben knusprig“. Bei tiefen Temperaturen gibt es bei mir immer einen Bekleidungsmix von Assos (Handschuhe/Hosen), Mavic (Jacke), Odlo (Unterwäsche), Scott (Helm) und Northwave (Schuhe). Dazu Accessoires von Adidas, Buff usw. Bikes (Scott) und Bereifung (Maxxis oder Onza) ändere ich nicht, ausser bei schneebedeckten Strassen. Aber eben der fehlt ja aktuell, dieser Schnee… Gut „verpackt“ konnte ich mein Training, zuzüglich vieler „Indoor-Einheiten“,  bis jetzt ohne Probleme durchziehen. Sollte es demnächst schneien auch kein Problem. Langlaufen, Schneeschuh etc. mach mir auch Spass. Erstaunen tut mich immer wieder wie wenig polysportiv sich Radsportler betätigen? In den Sommermonaten kann ich es nachvollziehen aber im Winter? Wenn ich beobachte wie viel sich z.B.  Skisportler im Winter den Kraftraum aufsuchen oder Eishockeyspieler während der Saison Kondition büffeln wundere ich mich schon. Wenigstens habe die MTB- Profs begriffen dass Athletik immer öfters über Sieg oder Niederlage entscheidet. So ein Relikt aus der Vergangenheit ist auch die Winterpokal- Wertung bei einem Online- Portal. Sarkastisch gesagt: Wer nur Rad fährt, das möglichst lang(sam), ist vorne mit dabei… 😉