Der April 2013 war, meteorologisch besehen, kein Highlight. Zuerst Winter, dann ein paar sommerliche Tage und zuletzt wieder Grau in grau, unterbrochen von Regen und Schnee. Das hiess, was die sportlichen Aktivitäten anging, flexibel bleiben und die trockenen Zeitfenster suchen, zumindest soweit wie es der Terminkalender zuliess. Es gibt aber auch andere Tätigkeiten die bei trockenem Wetter definitiv angenehmer auszuführen sind. Stützmauer errichten, Weg zum Gehege bauen, Terrasse für Garten fertig stellen und und und… Wobei ich solche Dinge eigentlich ganz gerne ausführe. Aber wenn es ohne Ende „schifft“ ist ein Radtraining einfacher. Trainieren, frieren, fluchen, dann duschen, Recovery Drink von IsoStar, Klamotten in die Waschmaschine, Rad reinigen und fertig. April 2013: 1’100 km, 60 Stunden, 12’000 hm Anstieg, 41 Trainings oder durchschnittlich 121 bpm usw. Highlight des Monats: Das gestrige Intervalltraining am Berg, Ärgernis des Monats: Die Zaunpfähle von OBI! 😉
Kategorie: Alltag
Normal war es nicht…
Diese sich zu Ende neigende Woche geht unter das Motto intensiv, heftig, überraschend und spannend. Termin reihte sich an Termin rundherum war volles Programm angesagt. Dazu gehören selbstverständlich auch die sportlichen Aktivitäten die ich genau so wie andere Termine strikt in der Agenda plane. Wie gewohnt also? Nein definitiv nicht.Nicht was das Training anbetrifft, da lief alles wie gewohnt, ausser am Donnerstag, da habe ich ein absoluten „Nichtsgehtmehr“ Tag eingefangen, und nach 12km kurzerhand umgedreht die 300hm nach Hause unter die Räder genommen und ab aufs Sofa. Es waren andere Dinge die aussergewöhnlich waren. Zum einen war da ein erfolgreicher Unternehmer der mich, er hätte gutes von mir gehört, betreffend Personal-Training kontaktierte. Beim Termin legte er mir ein Memo auf den Tisch wo er fein säuberlich folgende Punkte detailliert aufgelistet hatte: Was ist mein Ziel – Rückblick (was ich bisher versucht habe)- Stand heute- Wieviel Zeit kann ich einsetzen- Meine sportlichen Interessen- Wie möchte ich mein Training umsetzen- Was empfehlen Sie mir? . Alles fein säuberlichin kurzen prägnanten Sätzen beschrieben und aufgelistet. So etwas ist mir bis heute noch nie passiert! Nach 30 Minuten waren wir uns einig was Ziel- und Umsetzung anbetraf. Bevor wir überhaupt zum wirtschaftlichen Teil, sprich Kosten, kamen, griff er in seine Schreibtischschublade, legte eine beträchtliche Summe auf den Tisch zusammen mit der Bemerkung: Deine Ideen gefallen mir, ab sofort arbeiten wir zusammen, hier meine Anzahlung! Ebenfalls eine Premiere für mich. Auch im kommenden Jahr darf ich im Sportzentrum Frutigen trainieren, der Vertrag wurde gestern abgeschlossen und die Firma Maxxis lieferte eine ganze Reifenkollektion…
Ups…
Das war wohl noch nicht mit dem Frühling oder dem Frühsommer an diesem Weekend. Nicht schlimm, es ist schliesslich April, aber trotzdem war es ein harter Umstieg von kurz/kurz auf lang/lang und zwar in der Winterversion. Aus Termingründen musste ich am Sonntag das geplante RR-Training mit dem Team Polysport sausen lassen. Schade, haben sie doch eine tolle 145km Runde ins Seeland (Murtensee-Runde) absolviert. Mir reichte es dann am Nachmittag noch zu einer kühlen, aber guten 3- Stunden MTB-Runde. Den total „verschifften“ Samstag nutzte ich, zusammen mit Daniela, als Ruhetag mit ausgedehntem Einkaufsbummel in Thun und einem Besuch beim Optiker um mir eine neue, korrigierte, Sportbrille anfertigen zu lassen, respektive zu bestellen. Da ich diese Brillen mit den Clips nicht mag wird es etwas teurer aber das Ding passt wie angegossen. Die Hoffnung nicht mehr jedes Loch auf den Tracks zu treffen steigt 😉
April…
Gestern war es teilweise über 25 Grad warm , heute schüttet es wie aus Kübeln und Morgen wird es wahrscheinlich Wintersportwetter sein. Soeben setzt der Schneefall ein. Richtiges Aprilwetter halt. Nach einigem zögern habe ich mich entscheiden die anstehenden Arbeiten und Pendenzen trotz dem „unpassenden“ Wetter durchzuziehen. So schaffe ich mir Freiräume für die langen Trainingseinheiten wenn es wieder wärmer wird. Zudem wird es meinen neuen Teamchef für die FourPeaks auch freuen wenn ich meine unsportlichen Pendenzen termingerecht erledige. Naja teilweise zumindest. Am meisten freut mich heute dass ich den gestrigen Parforce- Ritt mit annähernd 2000hm problemlos weggesteckt habe. Keine Beschwerden gar nix. Das obwohl dass ich mich nach der Trainingsfahrt noch intensiv mit körperlicher Arbeit beim beseitigen von „Winterschäden“ beschäftigt habe. Es passt also!
Massarbeit…
Oft sind es Kleinigkeiten die entscheiden ob man sich wohl fühlt auf einem Rad. Ich bin zwar nicht gerade als Material- Fetischist bekannt, denn Funktionalität geht bei mir immer vor Design, Produkt, Farbe, Name usw. Auch muss ich nicht immer das neuste Gadget sofort und unverzüglich haben. Genau so beim Gewicht. Sicher fahre ich keine „Bleienten“ aber ob 8,6- oder 9,2 kg ist mir eigentlich, sorry, scheissegal. Ich kann mir oftmals ein spöttisches grinsen nicht verkneifen wenn Biker beim Material, oft auf Kosten der Stabilität, um einzelne Gramm feilschen oder darüber prahlen wo sie gerade wieder 40g gespart hätten. Oftmals wären beim Fahrer nicht einzelne Gramm’s zu optimieren sondern gleich etliche Kg’s… (Und wenn sie dann endlich losfahren, haben sie meistens vergessen den „Tonnen schweren“ Rucksack mit zu berechnen). Vielleicht ist das auch eine Art Mentaltraining….
Etwas ist mir heilig: die Geometrie, respektive die Einstellungen von Abständen und Positionen. Bei Fully’s gestaltet sich dieses abstimmen oftmals etwas aufwendiger. Seit gestern fühle ich mich auf meinem 29er Scott Spark wieder pudelwohl. 8 mm zu hoch und einmal 12 mm zu weit waren das Problem. Danke Rolf!
