Mom
entan reize ich meine bescheidenen Fähigkeiten als „Terminjongleur“ und Zeitmanager voll aus. Kunden, Aufträge und Termine soweit die Agenda reicht. Dazwischen „eingeklemmt“ Training und all das, z.B. MTB – EM in Bern, was sonst noch so zum Leben gehört. In der nächsten Woche folgt als Höhepunkt die „Tour-Transalp“ wo ich das Team Polysport manage. Ich freue mich aif die hektischen Tage im Begleitfahrzeug und die eine oder andere Begegnung mit „alten“ Bekannten. Die eine oder andere Trainingseinheit wird aber auch da drin liegen. Und anschliessend? Ist der Juni 2013 bereits Geschichte…
Kategorie: Alltag
Programmänderung…
Ich bin nicht krank!!, trotzdem habe ich ein gesundheitliches Problem. Intensives testen plus Abklärungen haben bestätigt was ich eigentlich schon länger wusste oder zumindest ahnte. Durch die, nach einem Eingriff, eingeschränkte Funktion eines Organs, produziert mein Körper, zu wenig etc. etc…etc… Der langen (medizinischen) Rede kurzer Sinn, meine körperliche Erholungsfähigkeit plus Stoffwechsel ist momentan nicht optimal. Das äussert sich so: Ich kann ein bis zwei Tage „volles Rohr“ Arbeiten und Sport treiben, dann ist der „Ofen“ aus und ich benötige „ruhigere Tage“ (Intensität) um mich zu erholen usw. Fazit: Vorläufig kein FourPeaks oder Mehrtages- Events. Sicher wäre es möglich das durchzustehen aber nur zum „dabei sein“ tue ich mir das nicht an. (Besonders bei den aktuellen äusseren Bedingungen). Die Teilnahme an Eintages- Events ist problemlos möglich. Ich brauche anschliessend einfach ein paar ruhigere Tage. Es gäbe zwar kurzfristig eine Lösung, die steht aber ganz weit oben auf einer bestimmten Liste, und ist daher für mich absolut kein Thema! Ich würde es lächerlich finden in meinem Alter zu solchen Mitteln zu greifen. Also gibt es nur die langfristige Variante. Die braucht etwas Geduld und Zeit. Hauptsache ich bin „gesund“ und munter. Auf geht’s.
Social Media…
…ist in aller Munde, jede(r) weiss etwas und muss darüber berichten. (Nicht ohne gleichzeitig zu betonen dass er/sie kein Experte ist…). Keiner weiss mit Sicherheit ob Social Media etwas taugt oder nicht, wem es hilft und wem nicht, wo es angebracht ist, wo es Schaden anrichtet oder gar Nutzen bringt. Aus meiner Sicht ist es auch müssig zu diskutieren welches Tool dass mehr Nutzen bringt oder „gefährlicher“ ist. Jeder soll, kann und darf Social Media so nutzen wie es im beliebt. Sogar der Papst hat einen Twitter-Account. Tatsache ist Social Media ist da und wird Millionenfach genutzt. Egal ob es, gut, sinnvoll oder gar schlecht ist. Ob damit Geld verdient wird weiss ich nicht. Zumindest wird Umsatz gemacht. Social Media ist inzwischen auch für Unternehmen und Sportler, oftmals Unternehmer in eigener Sache, nicht mehr wegzudenken. Ihre optimale Wirkung entfalten Social Media, Facebook usw dann, wenn sie eine klar definierte Rolle im Marketing- kommunikations- Mix haben und geschickt mit den übrigen Kommunikations- und Vertriebsaktivitäten verzahnt sind. Und das ist kein Hexenwerk, sondern schlicht Kommunikationsbusiness as usual. Also nutzt es oder lasst es bleiben einfach bedenken was mal im Netz erschienen ist bleibt auch dort. Und ob man in ein paar Jahren mit der vielleicht etwas emotionalen Aussage von heute konfrontiert werden möchte? Ich weiss es nicht….
Meteo…
Kaum etwas anderes gibt momentan so zu Diskussionen Anlass wie das ausbleibende schöne und warme Frühlingswetter. Sich darüber auszulassen oder gar zu ärgern bringt zwar nichts aber es ist irgendwie verständlich. Heute war ich drei Stunden unterwegs und davon habe ich die ersten zwei gefroren wie sonst im März oder November. Zum Glück gab es beim Heimaufstieg dann doch noch etwas Sonne. Wenigstens hatte ich heute die Chance mit dem Training zu warten bis es nicht mehr aus Kübeln goss. Die Durchschnittstemperatur während der drei Trainings- Stunden: +8 Grad. Nicht das was man sich gemeinhin als warmer Frühlingstag vorstellt. Zudem muss ich mir demnächst einen Sponsor für Waschmittel suchen um die Berge von verschmutzen Bike- Klamotten wieder sauber zu bekommen. Morgen erwartet uns ein kleines, Föhnunterstütztes, Zwischenhoch. Ich werde das nutzen und beim Jura-Derby die grosse Runde unter die Reifen zu nehmen um mich anschliessend wieder auf die (Bemer) Matte zu legen…
Gold wert…
…sind sie, die unkomplizierten, spontanen, zuverlässigen Helfer und „Unterstützer“ vor Ort. Leider eine eher seltene Spezies. Ich habe, was die Pflege, respektive Wartung meiner Bikes angeht grosses Glück. Der „Helfer“ meines Vertrauens heisst Rolf Egli vom „Velolade“ http://www.bici-baci.ch/ in Hondrich. (Bei mir um die Ecke) Zum wiederholten mal hat mir Rolf in seiner unkomplizierten und direkten Art aus der Patsche geholfen. Rad ausbauen, Lager komplett auswechseln, putzen einbauen 15 Minuten Prädikat Weltklasse. (Zumal er einfach in den richtigen Koffer greifen kann und die passenden DT-Lager gleich zur Hand hat!) Da ich selber nie an meinen Bikes „schraube“, Leute wie der Rolf können das besser- schneller und effizienter, bin ich auf Unterstützung angewiesen. Rolf hat es mal, nach einem Blick auf mein Bike, treffend formuliert: Du fährst wohl lieber als dass Du schraubst oder putzt… (Stimmt) Rolf herzlichen Dank für Deinen Support! PS: ich habe es gesehen es war wieder Licht bis Mitternacht 😉
