Gut, besser, Pustertal…

2014-10-02 11.48.49Vergangene Woche verbrachte ich ein paar (Trainings) Tage im Pustertal (I). Ich brauchte etwas Abwechslung von den heimischen Trails und in meiner Agenda fand sich eine kleine Lücke. Zwar liegt die Gegend von uns aus gesehen nicht gerade um die Ecke trotzdem lohnt sich, aus meiner Sicht, die Reise dorthin allemal. Ich besuche die Gegend seit Jahren regelmässig und nenne sie inzwischen meine „zweite Heimat“. Entsprechend kenne ich mich auch aus und in der Zwischenzeit weiss ich auch wo sich die „Locals“ ihre Form holen. Nach einer problemlosen Anreise gleich ab aufs Rennrad und hinauf nach Sexten gleich mal die Beine lockern und Appetit fürs Nachtessen holen. Sexten war schnell erreicht darum noch ein kleiner Schlenker ins urige Fischleintal.

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Älter-schneller-leichter-besser…

herbst-16Es ist bereits Herbst. Das ist jetzt nicht gerade die ultimative Aussage oder eine Bahnbrechende Neuigkeit. Spätestens beim Blick aus dem Fenster merkt man es tut sich was da draussen. Eigentlich mag ich den Herbst ganz gut aber mir wird es einfach zu früh dunkel oder zu spät hell. Je nach Tagesform. An die tieferen Temperaturen konnten wir uns ja bereits währen den „Sommer“- Monaten gewöhnen. Also alles beim alten. Nicht ganz. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren bin ich weder müde und ausgebrannt, noch habe ich dieses Gefühl „brauche dringend Urlaub oder Abstand von den Zweirädern“. Im Gegenteil ich freue mich auf die kommenden Wochen und Monate der Vorbereitung für die nächste Saison. Die Planung, soweit als möglich ist bereits erledigt und die Ziele sind fixiert. Sofern die Gesundheit und das Glück mitspielt heisst mein Motto für nächste Saison: zwar (noch) älter, aber schneller, noch leichter und hoffentlich besser.

Rösti – Runde…

2014-08-24 15.54.33Wie verbringt man einen mehr oder weniger zumindest Wettermässig 2014 voll im Trend liegenden Sonntag? Richtig man schwingt sich aufs Bike oder schnürt die Laufschuhe je nach Vorliebe. Das aber erst nachdem man mindestens 99 dieser speziellen Spezies „Innerer Schw…d“ „knallhart“ (na ja) besiegt hat und einzelne Sonnenstrahlen Anlass zur Hoffnung geben. Also ab nach Grindelwald. Unterwegs wird Mann, zwecks warm fahren vor der Steigung, von Frau ausgeladen und strampelt los. Bloss der Garmin streikt in der Anfangsphase und will keine GPS- Satelliten finden. Nach ca. 5km hat er es doch noch geschnallt. (Tschüss Durchschnittswerte). Frau fährt weiter zur Gondelbahn und lässt sich von dieser auf 2‘248 m hieven. Schnürt die Laufschuhe und macht sich im dichten Nebel auf den langen Trail zur Keinen Scheidegg. Sonne? Fehlanzeige wie meistens in diesem Sommer. Währenddessen schwitzt sich Mann, ohne die Sonne auch nur eine Sekunde zu vermissen, von der anderen Seite, die zahlreichen Serpentinen via Brandegg und Arvengarten verfolgt und auf den letzten 300 m überholt, von einem „Local-Hero“, ebenfalls hoch auf diese Kleine Scheidegg. Resultat: Frau gewinnt mit über 10 Minuten Vorsprung und spendiert dafür die o.e. Rösti in der Röstizzeria Kleine Scheidegg 🙂 . Anschliessend nimmt Frau den Zug nach Grindelwald und Mann das Bike für den Downhill via Wengen nach Lauterbrunnen. Fazit: Es war ein toller Tag! 🙂

 

Gewichtiges….

SpaghettiRadfahrer und das Gewicht ist wohl eine „never ending Story“. Das Dilemma Essen macht Spass, sollte es zumindest, und Kalorien zählen definitiv nicht. Trotzdem, wer mehr „tankt“ als „verbrennt“ hat als Radfahrer früher oder später ein Problem. Ganz bestimmt bei der nächsten mehrprozentigen Steigung. Dieser Kampf um Kilos kann manchmal frustrierend sein. Ist bei mir auch so. Wenn es nicht Einladungen Feiern, Partys, Familienfeste oder Geschäftsapéros- Essen sind, so erwischt es mich an Feiertagen oder vor allem beim einkaufen im Supermarkt. Überall gibt es feines zum Essen, dutzende von Köstlichkeiten, einladende Buffets –  natürlich auch reichlich Süssigkeiten Backwaren und Alkohol. Wie soll man da auf die Dauer widerstehen. Geht (leider) nicht immer.

Gute Strategien, um die «Fettfallen» bei solchen Gelegenheiten zu umgehen sind gefragt. Sicher hilft ausgedehntes und regelmässiges Training. Wenn ich dazu meine Nahrungszufuhr strikt kontrolliere sprich notiere (Passende Tools/Apps gibt es zuhauf) klappt es eigentlich immer. Bei mir schärft dieses aufschreiben/eintragen unweigerlich das Bewusstsein rund um die Nahrungsaufnahme. Die Tabellen sind so unerbittlich dass es mir leicht fällt einen Kuchen allein deswegen stehen zu lassen um nicht noch 30 Minuten länger im Regen unterwegs zu sein. Anders rum für einen Teller Pommes eine Stunde biken…

Ich mag auch gerne mal ein paar Chips oder Apérogebäck. Blöd ist, mal damit angefangen gibt es kein halten bis die Tüte leer ist. Also am besten keine im Haus. Auch gönne ich mir ab und zu, 1x pro Woche, gerne ein Glas Wein meistens bleibe ich aber bei Wasser. Ganz besonders nach den Trainings. Ich muss immer schmunzeln wenn ich entsprechende Bilder oder Theorien um rund um das „Sportlergetränk“ Bier höre oder lese. Ganz einfache Rechnung: 100ml Hefeweizen alkoholfrei enthalten 50 Kalorien. Mein Kalorienbedarf bei einem Bürotag liegt bei ca. 1‘600 Kalorien. Noch Fragen…

Gesundes Essen ist ganz einfach. Oder auch nicht. Es ist nun mal so dass das zubereiten, inklusive Beschaffung von gesundem Essen Zeit „kostet“. Gemüse oder Salate müssen vor und zubereitet werden, Fisch und Fleisch genau so, und wenn es dazu noch einen frischen Fruchtsalat geben sollte wird es für den Hobbysportler nebst Job und sozialem Leben ab und zu eng aber es macht auch Spass. Zum Glück darf ich den Kochlöffel ab und zu an meinen Schatz weiter geben 🙂

Mein Rezept: Immer wieder mal  Genuss- Tage ohne Kalorien zählen einschalten und mir das eine oder andere gönnen was ich sonst bleiben lasse. (z.B. Pizzeria Paparazzi 😉 Für mich ist es auch hilfreich wenn ich die Esserei mit meinem Terminplan abstimme. Gibt es Termine wo ein Essen mit eingeplant ist trete ich vorher etwas kürzer, lasse das Frühstück weitgehend weg oder ersetze es mit Früchten. Den Apéro weg lassen oder einfach nur Wasser nehmen, nimmt einem heutzutage niemand mehr übel, und den Wein vorwiegend zum Anstossen. Getrunken wird Wasser. Statt Dessert einen Espresso und schon hat man an Kalorien gespart ohne sich wirklich weh zu tun.  Was habe ich am Anfang geschrieben: eine „never ending Story“ 🙂

Garmin Vivofit…

2014-07-07 09.55.15Seit März 2014 setze ich dieses Gadget konsequent ein. Das heisst ich trage das Ding täglich 24h. Die Frage ob man als aktiver Mensch so etwas überhaupt braucht würde ich mit „jein“ beantworten. Fakt ist man kann gut ohne Vivofit leben. (Genau so ist es vermutlich mit all den anderen ähnlichen „Lifestyle  – Bewegungsgadgets“). Fakt ist aber auch dass dieses Ding Schwächen und Nachlässigkeiten im Alltag brutal ehrlich aufzeichnet und einem konsequent abmahnt. Ist man eine bestimmte Zeit inaktiv, z.B. auf dem Bürosessel kommt unweigerlich dieser lästige rote Balken der darauf aufmerksam macht dass man seinen Hintern wieder mal aus dem Sessel hieven sollte. Wenn ich meine sportlichen Aktivitäten ausblende habe ich manchmal enorm Schwierigkeiten auf die „gesunden“ 6- 7’000 Schritte/Tag zu kommen. Vivofit animiert mich immer wieder mal den längeren Weg durch den Büroflur oder via Treppe zu nehmen. Plötzlich ist es mir egal ob der Kopierer drei Büros weiter vorne steht wenn der Balken wieder mal tiefrot aufleuchtet. Was ich an Vivofit auch schätze ist die Aufzeichnung von Schlaf und Schlafqualität. Ich war erstaunt wie sich die Tatsächlichen Daten von den „gefühlten“ unterscheiden. Fazit: Vivofit hat mein Leben nicht umgekrempelt, gibt mir aber den einen oder anderen Input wie ich meinen Körper (noch) besser pflegen und unterstützen kann. Und sei es nur dass ich meinen Hintern öfters und früher aus dem Bürostuhl hebe um diesen blöden roten Balken wieder weg zu bekommen 🙂