Die wenige Zeit die ich nicht auf dem Rad, am Esstisch, im Kraftraum bei der Arbeit oder mit sonstigen organisatorischen Dingen verbringe, versuche ich gut zu nützen, um mich möglichst gut zu erholen. Sei es ein Nickerchen am Nachmittag, eine Dehneinheit, Sauna, Massage, Blackroll, oder ein anderes eingespieltes und bewährtes Ritual wie Stabi-Training. Hauptsache die müden Beine tun am nächsten Tag wieder ihren Dienst! Zuhause habe ich früher die Regeneration in der Regel total vernachlässigt. Heutzutage, auch Altersbedingt, ist es wichtiger, sich während der Woche regelmässig und gezielt zu entspannen und auch mal den Trainings- plus Alltag Revue passieren zu lassen. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung ohne jeden Schnick- Schnack. Ich halte wenig, von etwelchen sogenannten „Leistungsfördernden“ Ernährungs- Theorien. Ebenfalls von grosser Bedeutung sind für mich kurze sportliche Auszeiten. Sei es für ein Konzert oder schlichtweg mal im Garten chillen. Aus all diesen Parametern habe ich ein für mich passendes und erfolgreiches „Paket“ geschnürt das mir erlaubt auch mit meinem Jahrgang ansprechende sportliche Leistungen zu erbringen. Ride one…
Autor: erichvonallmen
„Le Tour“
Der Juli hat für mich immer (mindestens) 3 Highlights parat. Da wäre zum ersten das Dolomitisuperbike. Fällt dieses Jahr für mich aus da der Zustand meines rechten Knie’s keinen Start bei diesem Rennen zulässt. Ich komme wieder. Zweitens, das Montreux Jazz Festival. Als Musik- Fan für mich seit Jahrzehnten ein muss. Dieses Jahr habe ich mich noch nicht entschieden bei welchem Konzert ich dabei sein möchte. Mal sehen. Und drittens ist es jedes Jahr die Tour de France. Diese wird selbstverständlich jeden Tag im TV verfolgt, zumindest die Zusammenfassung am Abend oder via Live- Tracker, aber noch lieber live vor Ort. Wann immer es mit vernünftigen Aufwand möglich ist fahre ich, mit dem Rad, hin. Dieses Jahr ist es wieder soweit. Die Streckenführung der 8./9. Etappe führen in der Nähe der Schweizer Grenze vorbei. Also los, nix wie hin.
Happy End…
MONTAG, 26. JUNI 2017: Swiss Cycling orientiert…
HAPPY END FÜR DIE SCHWEIZERMEISTERSCHAFTEN MTB-MARATHON
Vor zwei Wochen musste Swiss Cycling trotz intensiver Suche nach einem Veranstalter die Schweizermeisterschaften MTB-Marathon absagen. Die Enttäuschung war gross. Swiss Cycling freut sich umso mehr, nun in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Bike-Marathon eine Lösung gefunden zu haben.
Als man vor zwei Wochen trotz zahlreicher Bemühungen die Durchführung der MTB-Marathon-Meisterschaften absagen musste, war das für den Verband kein Grund, aufzugeben. Vor einigen Tagen konnte nun mit den Veranstaltern des Nationalpark Bike-Marathons eine Einigung gefunden werden und so freut sich Swiss Cycling, die Schweizermeisterschaft nun am 26. August, im Rahmen des Nationalpark Bike-Marathons in Graubünden, auszutragen. «Es war für uns nicht einfach, die Veranstaltung absagen zu müssen. Daher sind wir umso glücklicher, mit dem Nationalpark Bike-Marathon einen verlässlichen, erfahrenen Partner gefunden zu haben», erklärt der Disziplinenverantwortliche Pascal Seydoux.
Auch der neue Veranstalter freut sich über den glücklichen Ausgang und die Einigung mit Swiss Cycling. «Es wäre wirklich bedauernswert gewesen, wenn wir den Fahrern diese Möglichkeit nicht hätten bieten können. Deshalb sind wir auf Swiss Cycling zugegangen und haben uns anerboten, die Schweizer Meisterschaften 2017 spontan zu übernehmen», erklärt Claudio Duschletta, OK-Präsident des Nationalpark Bike-Marathons. Pascal Seydoux ergänzt: «Beide Seiten haben sich sehr flexibel gezeigt. Wir freuen uns, dass der Wettkampf stattfinden kann und werden die Zusatzkosten tragen.»
Swiss Cycling freut sich über diese Entscheidung und wünscht schon jetzt allen Athletinnen und Athleten einen tollen Wettkampf.
Ich freue mich schon jetzt, auch in diesem Jahr, mit dabei sein zu können. Und herzlichen Dank an die neuen Organisatoren. 🙂

Komplex beschädigt…
Seit geraumer Zeit gehören Schmerzen, beim Gehen und laufen, zu meinen ständigen Begleitern. Besonders bei Abstiegen und grossen Stufen. Schmerzfrei ist für mich, zum Glück, nach wie vor das Radfahren. Bis jetzt habe ich eine gründliche Untersuchung (MRI) immer rausgeschoben. So nach dem Motto: Das geht schon noch… Irgendwann war es aber zu viel und da der Arzt gerade einen freien Termin hatte habe ich diese Untersuchung mit röntgen und MRI nachgeholt. Das Ergebnis war mehr als ernüchternd: Mein rechtes Knie weist (so der Untersuchungsbericht) eine komplexe irreparable Beschädigung aus. Facts Meniskus ist schwer beschädigt (eigentlich zerstört), Knorpel weg, Arthrose da und zu guter Letzt ist auch noch das vordere Kreuzband futsch. Summa Summarum das Gelenk muss durch ein Implantat ersetzt werden. Peng das sass und muss, obwohl ich es ja längst wusste oder zumindest spürte, erst mal verdaut werden.
Aktuell ist es so dass ich praktisch beschwerdefrei Radfahren kann aber beim Gehen hapert es gewaltig. Strecken mit grösseren Schiebepassagen sind ab sofort tabu. Wie es detailliert weitergehen wir weiss ich noch nicht. Das hängt auch vom Arzt ab. Auf jeden Fall werde ich mich erst, sofern es das Knie zulässt, im Oktober operieren lassen. Ändern wird sich aber meine Saisonplanung. MTB- Events mit grösseren Schiebepassagen (u.a. „Grand Raid“) fallen 2017 weg. Andere bleiben vorerst mal. Shit happens…
Arbeit oder Training?
Oder die Frage: Ersetzt körperlich Arbeit sportliches Training? Aus meiner Sicht ein klares Nein- Aber….
Meine Erfahrung: Körperliche Arbeit ersetzt zwar kein zielgerichtetes körperliches Training, ist aber eine (sehr) gute und sinnvolle Ergänzung . Mit körperlicher Arbeit meine ich jetzt nicht unbedingt Staubsaugern, den Boden aufwischen oder Fenster putzen. Obwohl solche Tätigkeiten nicht unterschätzt werden sollten. Frage einfach mal Deine(n) PartnerIn oder noch besser mach es einfach mal 😉 Gerade Senioren haben die Tendenz sich (zu) oft mal zurücklehnen um zu geniessen etc. Das sei Ihnen auch gegönnt und sie sollen all das tun was ihnen Spass macht! Einfach nie in meiner Gegenwart über körperliche Gebrechen jammern die man sich beim aktiven nichts tun zugezogen hat 😉 Weiterlesen „Arbeit oder Training?“
