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Arbeit oder Training?


Oder die Frage: Ersetzt körperlich Arbeit sportliches Training? Aus meiner Sicht ein klares Nein- Aber….
Meine Erfahrung: Körperliche Arbeit ersetzt zwar kein zielgerichtetes körperliches Training, ist aber eine (sehr) gute und sinnvolle Ergänzung . Mit körperlicher Arbeit meine ich jetzt nicht unbedingt Staubsaugern, den Boden aufwischen oder Fenster putzen. Obwohl solche Tätigkeiten nicht unterschätzt werden sollten. Frage einfach mal Deine(n) PartnerIn oder noch besser mach es einfach mal 😉 Gerade Senioren haben die Tendenz sich (zu) oft mal zurücklehnen um zu geniessen etc. Das sei Ihnen auch gegönnt und sie sollen all das tun was ihnen Spass macht! Einfach nie in meiner Gegenwart über körperliche Gebrechen jammern die man sich beim aktiven nichts tun zugezogen hat 😉 Meine Erfahrung: richtiges aktives zupacken, idealerweise draussen in der Natur, bringt einiges an Fitness und Kondition. Ich konnte in den letzten Wochen und Monaten meine früheren Erfahrungen zu diesem Thema nicht nur auffrischen, sondern auch neue Erkenntnisse dazu sammeln. Bis zu 15 Wochenstunden verbrachte ich mit Holz- Bau und Gartenarbeiten. Selbstverständlich konnte ich es nicht lassen diese Stunden auch aus sportlicher Sicht anzuschauen. Facts: Man bewegt sich beim Arbeiten Stundenlang in  Bereichen zwischen 90-110 Pulsschlägen. Man hebt an so einem Arbeits- Vormittag unter Umständen schon mal ein paar Tonnen umher oder legt auch einfach so mal 10 – 15km zurück. Oder anders rum es kommt einiges an Bewegung zusammen. Einfach so. Anfangs rebellierte mein Bewegungsapparat schon mal an der einen oder anderen „Ecke“.  Muskelkater in den Armen oder Händen, geschwollene Füsse usw. waren an der Tagesordnung. Arthrose geschädigte Gelenke schmerzten (noch) mehr und verlangten intensivere Pflege. Was mich aber erstaunte war die Tatsache dass beispielsweise ein intensives Krafttraining im Anschluss an einen harten Arbeitstag immer zur Erholung beiträgt. Ich sage dann immer dass ich in den Kraftraum gehe um meine Muskeln zu „sortieren“. Auch ein Radtraining, selbst mit etlichen Höhenmetern,  liegt nach solchen Tagen immer noch drin. Was nicht funktioniert ist die Schnelligkeit/Spritzigkeit die ist definitiv weg. Ich brauche jeweils einige Tage bis das wieder „funktioniert“. Ganz wichtig ist die Erholung. Ausreichend Schlaf auch mal Mittags, richtig essen und viel Wasser trinken, ab und zu eine Massage etc. hilft immer.  Fazit: Ich brauche weniger GA- Trainings aber definitiv mehr schnelle und und intensive Einheiten. (Was schon lange meiner Devise entspricht: Mehr Qualität weniger Quantität beim Training).

PS: Wer keine Gelegenheit hat sich körperlich zu betätigen… Kurzer Blick in die Runde und schon gibt es Arbeit in Hülle und Fülle…

  1. Viele sind der Meinung, dass eine körperliche Arbeit ein gezieltes Training ersetzen kann. Die Meinungen gehen hier sehr stark auseinander und da ich in meinem Beruf körperlich Arbeiten muss, kann ich die Meinungen nicht ganz verstehen. Ich sehe zwar nicht aus wie ein Bodybuilder doch ich habe deutlich mehr Muskelmasse aufgrund meines Berufs als ein Büroangestellter. Für die Gesundheit ist jedoch ein gezieltes Training sicherlich besser. 

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    24. September 2017

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