Gut drei Monate vor der Sella Ronda und vier Monate vor dem Dolomitisuperbike läuft es Trainingsmässig ganz ordentlich. Noch fehlen die langen Radeinheiten dafür war ich of, ca 80 Stunden, zu Fuss und auf den Ski unterwegs. Aktuell verbringe ich zusätzlich viel Zeit mit Kraft und Beweglichkeits- Training. Krafttraining: Verbessern meiner Körperstabilität im Rumpf- und Rückenbereich. Ziel: Keine Rückenbeschwerden bei langen Marathons. Beweglichkeit: Vorbeugen, Agil bleiben um nicht hinzufallen wie ein nasser Sack. Vor allem bei den Schultern und Armen gibt es Handlungsbedarf. Beim Skilanglaufen fällt auf, dass man als Lauf- Radsportler schlichtweg Null, Nix, Niente, Nada an „Dampf“ in den Armen und Schultern hat. Ist übrigens nicht nur mir aufgefallen, sondern auch MTB-Profis der Weltklasse, die bei Teilnahmen an LL- Volksläufen schon mal bis Platz 60 durchgereicht wurden 😉 Zudem macht vielseitig trainieren mehr Spass als das sture herunterkurbeln von km!
Autor: erichvonallmen
Muskelkater…
Ich habe Muskelkater. Ein Gefühl das ich seit „Ewigkeiten“ aus meiner Erinnerung gestrichen habe. Auslöser ist ein Trainigsgerät das ich bis jetzt, mehr oder weniger, kaum eines Blickes gewürdigt, aber viele dazu ermuntert habe, es in Gebrauch zu nehmen. Die Rede ist von einem Crosstrainer (ist doch nur für Mädchen). Drauf gestanden, und losgetreten. Selbstverständlich, was soll denn da schon speziell sein. Meinen beiden anwesenden Kumpels angekündigt dass ich das locker eine Stunde hinbekomme und zwar auf einer Stufe die mindesten 1200hm entsprechen. Resultat: Ich habe es geschafft, sogar ein paar hm mehr. Aber nach dreissig Minuten wurde es hart und nach 45 Minuten war es eine Art Überlebenskampf den ich, von den lieben Kollegen hämisch lächelnd und mit entsprechenden Kommentaren untermalt, geschafft habe. Fazit: Man(n) lernt nie aus… (Einmal mehr).
Unter anderem Yoga…
Irgendwann im Januar habe ich von einer Studie betreffend Senioren und Sport gehört. Beim Thema Seniorensport werde ich immer hellhörig, zumal dieser oftmals ein regelrechtes Mauerblümchen- Dasein fristet. Nicht weil die Angebote fehlen, nein es sind die Senioren die Angebote und Möglichkeiten nicht nutzen. (Sie „nutzen“ lieber ihre Krankenkasse!). Die Studie wird National durchgeführt. Eine gute Sache auch wenn diese von einem der beiden Grossverteiler der Schweiz finanziert wird und u.a. die Absicht neue Mitglieder für Ihre Fitness-Center zu gewinnen auch erkennbar ist. Mein Interesse genügte dass mich die Organisatoren gleich als Teilnehmer für diese Studie rekrutieren wollten. Nach langem Zögern gab ich mein Ok und so stand ich gestern pünktlich vor meinem Betreuer Daniel der mich während des Tests betreuen wird. Unter seiner Anleitung absolvierte ich einen Eintrittstest in den Bereichen Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Dazu wurde ich intensiv zu meinen Ernährungsgewohnheiten, Beruf, Lebenssituation und Freizeitgestaltung befragt. Selbstverständlich habe ich alle Fragen wahrheitsgemäss beantwortet ausser bei der Freizeitgestaltung und Beruf. Ich habe zwar keine Unwahrheiten gesagt aber etliches weggelassen 😉 Den Eintrittstest bestanden stellte mir Daniel ein Trainingsprogramm im Bereich Kraft zusammen. Fazit: Hat er ausgezeichnet gemacht, passt! Für den Bereich Beweglichkeit wurde ich von ihm u.a. zu der der Yoga- Gruppe eingeteilt! Jesses das gibt am nächsten Mittwoch eine Gaudi. Zum Ergänzung des Ausdauertrainings muss ich zum Spinning. Na ja Daniel meint Radfahren sei gut für mich. Wenn er meint… Dazu kommen regelmässig Sauna und Massage (Freude herrscht). Meine Aktivitäten werden mittels eines individuellen Batch erfasst und ausgewertet. Nach 6 Wochen gibt es dann den Abschlusstest und eine Auswertung der gesamten Studie folgt anschliessend. Schweiz weit sind wir 170 Personen in diesem Projekt. Ich bin auf die Erlebnisse und Ergebnisse dieses Projektes gespannt. Für meinen persönlichen Zeitplan wird es etwas eng denn selbstverständlich ziehe ich mein normales Trainingsprogramm weiter durch. Braucht der Daniel nicht zu wissen 😉
So tun als ob…
Heute hatten wir am Nachmittag Plusgrade im zweistelligen Bereich. Nach dem Wintersport am Morgen war ein Bike- Training Pflicht. Und wenn schon denn schon, eine richtige Steigung musste auch mit rein. Gesagt getan und es wurde eine gute (mehrheitlich Asphalt) Runde bis es mich im Aufstieg zurück nach Aeschi regelrecht „hinstellte“. Zu warm angezogen, zu wenig getrunken und ganz klar zu schnell gefahren. Aus der Sicht des Trainers: einfach dämlich! Wenigstens verfügt „Mann“ in so einem Moment über genügend Erfahrung um aus solchen Situationen heil rauszukommen ohne gleich eine „Absteigenmitschieben- Einlage“ mitten im Dorf zum Besten geben zu müssen. Lächeln, freundlich grüssen, nicht keuchen und sich den Puls 160 ja nicht anmerken lassen hiess die Devise. Fazit: Morgen „üben“ wir das nochmals 😉
Bald ist es März…
Der März ist einer meiner Lieblingsmonate. In den tieferen Lagen wird es Frühling und oben ist es immer noch Winter. Aber dieser Winter hat dann bereits längere Tage und höhere Temperaturen. Besonders nach dem bisher doch strengen Winter in diesem Jahr dürften viele die wärmende Märzsonne herbei sehnen. Nachdem meine Trainingsplanung auf Grund der zeitweise Gesundheitlichen Probleme etwas ins stocken geraten war, geht es wieder Vollgas weiter. Im März werde ich meine Tätigkeiten soweit als möglich reduzieren und mein Training dafür maximieren und so vielseitig wie nur möglich unterwegs sein. Besonders freue ich mich auch auf die Wintersportaktivitäten in Zermatt. Zermatt ist für mich DIE Top- Skidestination schlechthin. Also wird es so sein dass ich „oben“ Wintersport treibe und unten meine Rad- und Laufeinheiten absolviere. Wo „oben“ und wo „unten“ ist, davon später. Es muss ja nicht immer die Thunerseeregion sein 😉 Ab März wird dann auch regelmässig geschwommen und im April/Mai werde ich sämtliche Strecken meines Rennkalenders 2012 rekognoszieren.
