Meine Knie schmerzen beim laufen. Ganz besonders bei abfallendem Gelände. Nicht neu für mich aber lästig. Vergangene Woche stellte mein Doc bei mir zudem einen akuten Vitamin D- Mangel fest. Wir kamen drauf weil ich nach harten Trainings- Einheiten jeweils bis zum andern Tag ungemein schmerzende Beine und Arme hatte. Normalwerte bei Vitamin D sind 40-60 ng/ml. Mein aktueller Wert lieg bei 20 ng/ml. Also bleibt mir eines übrig: Mich tagelang an die Sonne zu legen oder Vitamin D in hochdosierter Form als Nahrungsergänzung zu mir zu nehmen. Vorerst Schlucke ich jetzt Vitamin mal D. Bin gespannt wie lange es dauert bis eine Besserung eintritt. Das ganze Thema ist äusserst komplex und vermutlich gibt es viel mehr Menschen mit Vitamin D- Mangel als man annimmt. Was ich speziell finde ist dass ich z.B. auf dem Bike Vollgas geben kann, ohne Beschwerden nix niente nada, ganz im Gegenteil, und anschliessend miserabel schlafe weil die Schmerzen in den Beinen und auch in den Armen recht heftig sind. Trotzdem waren meine Trainings und die Werte, vom Vitamin D abgesehen, in den vergangenen Tage ausgezeichnet. Einfach etwa schmerzhaft. 😉
Autor: erichvonallmen
Energiekrise..
Viele Termine, lange Reisen plus viel (auch körperliche) Arbeit, bestimmten die letzten Wochentage. Fazit ich bin seit Samstag hundemüde. Darum habe ich den Trainingsplan kurz mal umgeschrieben und mir zusätzliche Ruhetage verordnet. Was mir Angesichts des Wetters sehr leicht gefallen ist. Trotzdem konnte ich in der vergangenen Woche schon mal drei Alpenpässe befahren. Noch nicht die ganz grossen „Dinger“, die sind wegen zu viel Schnee nach wie vor geschlossen, aber so 700-1000hm pro Anstieg, Hauptsächlich in der Region Gstaad / Saanenland, gab es schon. Ab Morgen hat das faulenzen ein Ende und alle Umbauarbeiten sind auch erledigt. Allerdings sind die Wetterprognosen für die kommenden Tage unterirdisch. Schnee bis unterhalb 1000m, Regen, Kälte usw…. Ok. bei schönem Wetter trainieren kann ja jeder ;-)
Ich bin verwöhnt!
Ich muss zugeben dass ich ab und zu, was der Sport angeht, fremd gehe. (Was dachten Sie denn;). Nicht weil ich in der näheren Umgebung zu wenig Möglichkeiten habe, nein meistens geht es darum neue (Renn) Strecken, Orte zu rekognoszieren, Kunden zu betreuen oder zu begleiten, oder an Rennen teilzunehmen. Ansonsten gibt es kaum einen Grund meine Region zum Sport treiben zu verlassen. Wenn ich Interlaken als Ausgangsort nehme, stehen mir hunderte von km in Form von Lauf- Bike- oder Rennrad-Strecken zur Verfügung. Steigungen, vom kleinen „Hoger“ bis hin zu Anstiegen von 20 und mehr Kilometern. Ich kann aber genau so gemütlich dem Thuner oder Brienzersee entlang rollen oder im hügligen Thuner Westamt bis Bern rollen. Beim biken stehen mir jede Menge von Bergen und Tälern zur Verfügung. Egal ob Grindelwald, Lauterbrunnen, Kandertal, Haslital oder das Simmental hinauf bis in die Region Gstaad-Saanenland welche zu er-fahren bereits eine Woche nötig wäre. Interlaken ist auch ein regelrechtes Eldorado für Läufer. Km bolzen im flachen, oder Hügelläufe bis hin zum veritablen Berglauf ist alles drin. Nicht umsonst startet hier der Jungfrau Marathon welcher weltweit zu den schönsten Lauf- Erlebnissen gezählt wird. Zum Sport gehört aber auch der ganz normale Alltag. Es gibt in und um Interlaken alles was es braucht. Wenn ich noch Thun dazu nehme ganz bestimmt. Egal ob man Sportartikel benötigt oder ganz normale Dinge des Alltags mit eingeschlossen. Die ganze Region ist sehr gut erschlossen (ÖV) oder auch International gut angebunden. Ich kann morgens, um 06:30 in Berlin in den ICE einsteigen, bis Interlaken sitzen bleiben und am späten Nachmittag in Interlaken die ersten Runden drehen genau so ab Hamburg oder jetzt dann auch ab Paris. (In einer Stunde bin ich zudem in der Region Wallis). Unterkünfte gibt es in Hülle und Fülle. Vom Backpackers bis zu 5-Sterne-Hotels die zu den besten in Europa zählen. Es findet sich für jedes Budget garantiert eine passende Lösung. Sport ist nicht alles denn ab und an darf es auch mal was anderes sein. Was bleibt ist das unglaubliche Angebot. Sei es das Greenfield Festival, das Country und Truckerfestival’s (Interlaken oder Gstaad), Klassische Konzerte im Casino-Kursaal, Tell-Spiele, Thunersee Musical, Menuhin-Festival in Gstaad usw… Oder wer es mehr Abenteuerlich mag ist hier bestens aufgehoben. Von den Kulinarischen Höhepunkten wollen wir erst gar nicht anfangen. Von den unglaublichen Möglichkeiten im Bereich Wintersport mag ich jetzt, im Mai, gar nicht reden. Eins vorneweg die stehen dem Sommer in gar nichts nach! Wenn man, so wie ich, das Privileg hat hier zu leben, ist es spannend andere Regionen zu besuchen, zu erleben, zu geniessen und anschliessend gerne wieder nach Hause zu fahren um dort fortzufahren mit erleben, geniessen usw.
Keine Lust heute…
Beim schreiben dieser Zeilen kam die Meldung von einem meiner Mitstreiter bei der Sella Ronda, dass er einen schweren Gesundheitlichen Einbruch, zum Glück alles glimpflich verlaufen, erlitten hat: Er wird die Saison 2012 vernünftigerweise abbrechen und sich vorab auf seine vollständige Genesung konzentriert. Matthias, das wird wieder und Du kommst stärker denn je zurück!
„Sich selbselbsten überwinden ist der allerschwerste Krieg; Sich selbselbsten überwinden ist der allerschönste Sieg.“ (Friedrich von Logau) Ich denke dass jeder ab und zu so seine Probleme mit der Motivation oder eben mit „dem sich überwinden“, hat. Warum auch immer. Genau so, verhält es sich mit den Planungen, respektive den „Ankündigungen“ : Nächste Saison werde ich… Und wenn die Saison vorüber ist bleiben oft nur die Ausreden, pardon Gründe warum es nicht ging und überhaupt…
Diese Woche habe ich arg zu kämpfen. Die Vorbereitung läuft gut, fast zu gut, und schon denke ich daran „die Zügel etwas schleifen“ zu lassen. Geht ja, möchte nicht zu früh in Form sein usw. erzählt mein inneres Schweinchen. Höchste Zeit etwas zu tun um wieder auf den Boden zu kommen. Kurzfristig habe ich mich entschlossen kommende Woche den Rigi- Lauf zu bestreiten. 50km und rund 1700hm sind zu von Bremgarten bis auf die Rigi zu Fuss zu bewältigen. Gemein am ganzen ist dass man rund 40km Anlauf hat bis es richtig, 700hm am Stück auf 4km, rauf geht. Mal schauen wie ich mich da schlage. Speziell ist auch dass man am Abend ab 19:00 Uhr individuell startet. „Nachtarbeit“ ist angesagt.
Produkte: Scott eRide Support2
Seit kurzem laufe ich auf der Strasse mit dem neuen eRide von Scott. Ich bin begeistert. Sowohl von der Stabilität, dem Komfort, trotz sehr moderater Dämpfung, aber vor allem verfügt der Schuh für meine Füsse über eine perfekte Passform. Die spezielle Schnürung plus die spezielle Sohle für effizientes abrollen (ähnlich MBT) ergeben ein richtig tolles „Sportgerät“. Auch der Freizeitschuh, aus schwarzem Leder, versehen mit „Lüftungskanälen“ , ist komfortabel, sehr bequem zu tragen und sieht erst noch gut aus!
