Warten auf die Loipe…

Bei uns in Aeschi, hat der Winter wie in den beiden vergangenen Jahren, pünktlich Ende November Einzug gehalten. Aus meiner Sicht zwar etwa 2 Wochen zu früh, aber was soll’s. Also das Rad in die Garage stellen und ab auf die Langlaufskis, wenn es denn schon eine Loipe gäbe. Die wird definitiv, falls der Schnee bleibt, in der kommenden Woche gespurt. Also heisst es momentan Ergometer, Rolle, und laufen. Wenn die Strassen wieder trocken sind werde ich sofort mein GA-Training auf der Strasse wieder aufnehmen. Aber irgendwie freue ich mich jetzt aufs Langlaufen in „meinem“ Suldtal.

Schnee statt Musik…

Meistens absolviere ich meine Laufeinheiten auf dem Laufband bei mir im Studio. Grund: Bei mir zuhause geht entweder steil rauf oder runter. Flach ist es maximal 300m Das laufen auf dem Band ist einerseits zwar öde, aber man kann sich dabei sehr gut kontrollieren und spezifische Dinge wie Tempoläufe etc., genau trainieren. Training auf dem Laufband geht bei mir (fast) nur mit Musik im Ohr. Heute habe ich meine Laufeinheit bei dichtem Schneetreiben in Interlaken absolviert. Grund: Liegt ganz in der Nähe, meine Frau hat ihr Atelier dort und momentan, typisch in der Vorweihnachtszeit viel und lange zu tun, und andererseits kann man in Interlaken auch bei Dunkelheit hervorragend laufen, da es unzählige Beleuchtete Wege, Promenaden und Strassen gibt. Die Musik machte heute der rieselnde Schnee. Ich habe es genossen. Einzig die verlockenden Düfte aus den zahlreichen Hotelküchen waren schwer zu ertragen…

Winterpokal…

Draussen ist es neblig, trüb, nass, dunkel und erst noch kalt. Leichtes Spiel für den inneren Sch… hund. Ausreden einfach sitzen oder liegen zu bleiben, gibt es ohne Ende. Zusätzlich gibt es auch noch die zahlreichen Jahresende und Feiertags- Aktivitäten die uns erfolgreich daran hindern, eigentlich fix geplante Trainingseinheiten, kurzerhand zu canceln. Das „schlechte Gewissen“ füttern wir mit den o.e. Ausreden oder mit einzelnen, oft überharten, Trainingseinheiten um eben dieses „schlechte Gewissen“ zu beruhigen. Unser (geliebtes) Umfeld unterstützt unsere Untätigkeit oft und gerne mit gutgemeinten Ratschlägen wie: Gönn Dir doch mal die Pause, du hast es verdient, nimm noch was von den Leckereien usw. Champions League wird auch Woche für Woche spannender und die Chipstüten grösser. Dazu müssen die Sommerlichen Bierreserven vom Verfalldatum gerettet werden. Um das ganze abzurunden kommt zum Abschluss der jeweiligen Weihnachtsmarkt und Shopping- Orgien noch eine leckere Pizza, Espresso und nicht zu vergessen 1 oder auch 2 Grappas dazu. Zwar schauen wir mit Kennerblick jedem, (jeder sowieso 😉 der uns joggend oder radelnd, entgegenkommt mit Argusaugen hinterher, um sofort wieder im „Ausredenkatalog“ zu blättern und das „schlechte Gewissen“ mit der passenden Ausrede zu beruhigen. Aber irgendwann ist Januar 2011…

Was kann man tun? Ich versuche es dieses Jahr mit dem Winterpokal. Ich steigere das ganze noch mit etwas Gruppendruck und habe mich in ein Winterpokal-Team eingeschrieben. Ob das hilft? Wir werden sehen, einen Versuch ist es alleweil wert.

 
winterpokal

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Hoffnung keimt auf…

Nicht der Regen war heute das Problem, sondern die Kälte. Unglaublich aber ich bin heute in „Winterhosen“ gefahren. Und das im Juni. Die Beine braucht man sich auch nicht mehr zu rasieren die „Wolle“ isoliert nahezu ideal. Nach 2 Stunden habe ich Schluss gemacht und bin wieder den Berg runter „geschlottert“, heiss duschen und da kam sie im Radio…

…die tolle, gute und sensationelle Nachricht: ab Dienstag wird das Wetter besser. Temperaturen von sagenhaften 20 Grad und mehr sind angesagt! Fürwahr es bahnt sich ein Wunder im Juni an!

Wenn jetzt die Schweiz am Montag auch noch Chile schlägt, kann das eine tolle Woche werden… 😉

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