Bewegung hilft…

Nach dem Langlauftraining von gestern hat mein Rücken erneut ernsthaft rebelliert. Auch die hervorragende Massage von Fabienne im Wellnesscenter Aeschi hat zuerst nicht geholfen. (Aber einmal mehr freute ich mich über tolle Infrastruktur meines Wohnortes Aeschi b. Spiez). Heute Vormittag fühlte ich mich  etwas besser. Da Bewegung bei Rückenbeschwerden immer noch die beste Therapie ist, startete ich gegen Mittag zu einer ausgedehnten Schneeschuhtour direkt von Hause aus. Tiefer Schnee, Temperaturen bis minus 15° und eine „giftige“ Bise waren während der knapp 5 Stunden meine „Begleiter“. Dafür hatte ich während dem laufen kaum Rückenschmerzen. Es war ein wunderbarer Wintertag und ich hoffe dass es noch ein paar Tage so bleibt. (Ok. so minus 5-8 Grad würden auch reichen;)

Es ist einfach nur Winter!

Wenn ich diesen allgemeinen Hype über die Kälte und extremen Wetterbedingungen höre oder lese wundere ich mich schon.  Erstens ist es schlichtweg einfach Winter und da sind Temperaturen im zweistelligen Minusbereich durchaus normal. Extrem wird‘s  ab -20 aufwärts. Ärsche, sorry, werden sich gleich dutzendweise abgefroren, sich draussen zu bewegen wird zur Extrem- Erfahrung unter grösstem Risiko und enormen Quale. Obwohl beispielsweise jeder beim Einkaufen von Funktionsbekleidung grossen Wert darauf legt dass diese gerade für extreme Bedingungen geeignet ist. Resultat: Bekleidung Top Inhalt floppt. Besonders peinlich finde ich das Gejammer von (sogenannten) Sportlern. Diese doch sonst so harten unnachgiebigen, heroischen und harten Kerle  sehen sich kaum in der Lage diesen brutalen äusseren Bedingungen ein oder zwei Stunden Paroli zu bieten und bleiben zu Hause.  (Ich schreibe hier nicht von einem Dario Cologna der wegen den  extremen Temperaturen und Reisestrapazen nach Russland auf einen Wettkampf verzichtet, das finde ich das absolut in Ordnung, clever  und vernünftig!)  In wenigen Wochen geht es in die andere Richtung und es wird wieder über die zu warmen Temperaturen und den aussergewöhnlich milden sommerlichen Frühling, schwitze wie die Sau, gejammert, wetten. Beruhigend wir, ich nehme mich da nicht aus, haben keine wirklich grossen Sorgen oder?

Vielen Dank übrigens an alle Leute die draussen dem Winter trotzen, und dafür sorgen dass wir drinnen, angenehm beheizt, über den harten Winter jammern können!

Umfangreich…

…aber nicht intensiv waren meine letzten Trainingstage. Ganz besonders hat es mir zur Zeit das Skitourengehen angetan. Stundenlange Anstiege immer gleichmässig im GA-Bereich bringen eine gute Basis und es macht erst noch Spass. Durch die etwas krasse Schneesituation, unterhalb 800m hat es keinen Schnee und sieht aus wie Anfangs März, und den grossen Mengen oberhalb, hat man die Wahl zwischen Wintersport oder Biken. Allerdings ist da auch wieder die Geschichte mit dem Nebel. Also bleibe ich lieber „oben“. Momentan fühle ich mich jeden Tag besser und vor allem bin ich bis jetzt vollkommen gesund geblieben. Gehe dann mal auf Holz klopfen…

Es schneit…

Gerade fängt es wieder an zu schneien. Das Tief „Andrea“ hatte uns die letzten Tage richtig im Griff. Sturm, Regen und Schnee, alles war dabei. Die einzigen Trainingseinheiten bestanden aus etwas Schneeschaufeln, Krafttraining, laufen und Dario Cologna die Daumen drücken. Alles in allem so etwas wie eine Pause. Alleweil besser als sich bei der Witterung eine Erkältung zu holen.Trotzdem freue ich mich auf sonnige und kalte Wintersporttage. Bei den Schneemengen in den Bergen dürfte es eine sehr lange Ski und Skitourensaison geben. Training, Erlebnisse und Genuss im Multipack mit inbegriffen.

Langlaufen…

Noch sind die Schneeverhältnisse nicht perfekt. Aber immerhin hat es in Kandersteg für die Präparation einer 12km Loipe gereicht. Meinen zwei Stunden Training waren geprägt von Technikschulung und „angewöhnen“ an die schmalen Latten. Seit ich im Sommer kein Rollskitraining mehr betreibe fange ich im Winter, zumindest technisch, definitiv immer wieder sehr weit unten an. Aber irgendwie ist es wie radfahren, man verlernt es nicht und nach einer Stunde laufen, geht es bereits wieder flott dahin.