Frühling im Winter?

2014-02-17 13.30.47Nein es ist noch Winter. Die Tage werden aber schon spürbar länger und wegen dem, zumindest in unserer Region, ausgebliebenen Winterklima, beginnen bereits die Wiesen zu grünen. Beim genauen hinsehen sind auch die erste Knospen sichtbar. Eigentlich ist dieser Winter 2014 für mich ideal. 200hm oberhalb meines Wohnortes hat es genügend Schnee zum Skifahren und die Langlaufloipe ist seit November immer in Betrieb. und weiter unten kann ich bei praktisch perfekten Bedingungen das Mountain Bike durchs Gelände „treten“. Ich bin überzeugt dass uns der Winter auch in diesem Jahr noch den einen oder anderen Besuch abstatten wird. Aber es ist bereits Mitte Februar und wie oben erwähnt die Tage werden länger und die Sonne wärmt immer besser. Ich hatte mir für den Fall dass es wie die letzten Jahren, erneut einen strengen Winter geben sollte, verschiedene Alternativen und Plan B’s zurechtgelegt. U.a. auch Trainingstage in wärmeren südlich gelegenen Gefilden. Bis jetzt war das nicht notwendig. Meine Kollegen sahen das teilweise anders und waren in den vergangenen Wochen in Mallorca, Gran Canaria, Südafrika oder Zypern. Fazit: Fast alle bekundeten nach der Rückkehr enorm Mühe mit der klimatischen Umstellung. Zwei fassten üble Erkältungen und einer erwischte einen Grippevirus. Fazit: Viel Aufwand und ein bescheidener Ertrag. Da ich aktuell, Privat und arbeitsbedingt, über ein knappes Zeit- Budget verfüge schaue ich dass ich möglichst viel Qualität in mein Training packe. Ich bin mir aber bewusst dass ab März auch die Quantität gesteigert werden muss. Im Zweifelsfall bleibt es aber bei der Qualität. Dazu gehören meine Krafttrainings die mir echt viel bringen. Die muskuläre Beschwerden im Hüft und Rückenbereich  sind verschwunden. Zudem bin ich die üblen Kniebeschwerden (Arthrose) fast los geworden. Wie? Das ist eine ganz spezielle Geschichte…

In 80 Tagen…

80…geht es nicht um die Welt sondern zum MTB-Marathon nach Riva del Garda. Einerseits vergeht die Zeit bis dahin ganz schnell, andererseits dauert es noch eine „Ewigkeit“. Momentan tendiere ich eher für das zweite und überlege mir den einen oder anderen Start bei einem früheren Event. Auch um die Motivation fürs Training hoch zu halten. Die aktuelle Form ist ganz passabel (eigentlich gut) und schon ist die Versuchung da, hie und da etwas zu „schlampen“.  Sei es beim Training, dem Essen usw. Motto: es sind ja noch fast drei Monate… Geht nicht! Also los geht’s die Veranstaltungskalender für den April sichten.

Olympic – Sound…

Musiksotschi01Etwas Pause tut immer gut. Aber nach ein paar „Ruhetagen“ geht es jetzt auf in die Phase 2 der Vorbereitungen für Riva. Ich hoffe es geht so weiter wie bisher. Zumindest bleibt das Wetter nach wie vor eher Frühlingshaft. Ich denke irgendwann holt uns dieser Winter doch noch ein.
Selbstverständlich verfolge ich, wann immer es geht, die Olympischen Spiele in Sotschi. (Da ich keiner dieser besser wissenden, kritischen und „weltverbessernden“  Gutmenschen bin darf ich das ungeniert) Mich interessiert nebst den Wettkämpfen auch das drum herum, die Sportstätten und vor allem die Athleten als Person. Irgendwo habe ich die Playlists und favorisierten Songs unserer Schweizer Teilnehmer aufgeschnappt. Also die Songs die sie sich unmittelbar vor den Wettkämpfen zwecks Motivation und Ablenkung „reinziehen“. Da Musik bei mir immer eine Rolle spielt, Ausnahme Alpenländischer Volksmusik, ich bin kein Fan krachlederner Stadel-Stimmung und „Buam und Madeln“ Gedudels, musste ich sofort hinhören was da auf den iPods geladen wurde. Wer jetzt erwartet dass alle entweder AC/DC oder Iron Maiden hören täuscht sich. Da hat es sogar Platz für Robbie Williams „Feel“. oder Coldplay’s Viva la Vida. Oder „harte Abfahrer“ hören Soft- Songs und ruhige Curler Rock der ganz harten Sorte. Beim Vergleich dieser Listen mit meiner persönlichen, ergab lediglich eine einzige Übereinstimmung. (Rammstein: Ich will). Dafür aber zahlreiche Inputs für wirklich gute Songs. Ein einziger Künstler schaffte es auf zwei Playlists. Eminem. Fazit wenn es für die Schweiz in Sotschi schief gehen sollte, an der Musik liegt es nicht 😉

Kurze Pause…

BatterieDie ersten 1000 Bike km und die ersten 10’000hm im 2014 sind geschafft. Jetzt werde ich erst mal eine kurze Pause einlegen und etwas regenerieren. In den vergangenen Tagen spürte ich dass ich mich nicht genügend erholte. Also heisst es jetzt erst mal Stop, zwei bis drei komplette Ruhetag und dann eher Regenerative Einheiten. Damit versuche ich auch zu vermeiden dass mich meine obligate Februar- Grippe „heimsucht“. Passend zu den Ruhetagen das momentane Wetter. Schnee- Regen und viel zu warm. Also lieber etwas im trockenen, trocken, bleiben 😉 Ab der zweiten Wochenhälfte möchte ich meinen Aufbau, wenn es das Wetter und die Gesundheit zulassen, im bisherigen Rahmen  fortsetzen.  Letztendlich geht es in knapp drei Monaten schon los….

Schneller…

Aeschi…ist nicht immer besser oder doch? Für den Fall dass man eine bestimmte Strecke, mit der gleichen Intensität, schneller zurücklegen kann ist es ein tolles oder besseres Gefühl. Jede(r) der aktiv Rad fährt hat seine „Prüfstrecken“ wo man ab und zu mal seine Verfassung checkt oder eine Standortbestimmung macht. Noch besser ist, wenn man sich diese „Test’s“ zum vergleichen notiert hat. Meine Teststrecken sind fast alle irgendwie in den „Heimweg“, eine der zahlreichen Anstiege nach Aeschi integriert. Selbstverständlich kann ich (fast) nie verkneifen, kurz zu checken wie ich heute unterwegs war. Manchmal ist das Ergebnis ernüchternd, manchmal ok. ab und zu jedoch huscht ein kurzes Grinsen über mein Gesicht. Das sind die Momente wo man messbare Fortschritte erkennt und realisiert dass sich all die Mühe lohnt. Oder man sich richtig gut fühlt. Gestern war so ein Moment 🙂