Garmin Edge 810…

garmin-edge-510-810In den vergangenen beiden Wochen konnte ich den neuen Garmin Edge 810 erst angeschafft und dann ausführlich getestet. (Ich bleiben bei meinem Grundsatz unabhängig zu bleiben). Einmal mehr entäuscht mich Garmin nicht und vor allem sie lernen ständig dazu und Verbesserungsvorschläge werden postwendend umgesetzt. Der Garmin Edge 810 ist eine für alle Radsportler eine Option die nicht nur genaue Trainingsdaten ermitteln wollen, sondern sich auch für die zurückgelegte Strecke interessieren oder sich ab und zu mal in neuen Umgebungen zurechtfinden müssen/wollen. Persönlich habe ich den Edge 810 Benutzerfreundlich gefunden und er war innerhalb von 10 Minuten einsatzbereit respektive konfiguriert. Bei meinem Trainingslager auf Mallorca habe ich den Versuch gestartet eine Route aufzuzeichnen und diese dann 4 Tage später erneut nur nach den Angaben vom Edge 810 erneut nachzufahren. Kein Problem es hat einwandfrei geklappt. Zu empfehlen ist es die zu vorgegebene Route plus den eigenen Standort in einer grellen Farbe, pink, gelb, hellgrün, darstellen zu lassen, so dass sie sich von den anderen angezeigten Routen, Strassen und Wegen deutlich abhebt. Fazit: Für mich passt dieses Produkt, auch wenn ich bei Renneinsätzen auf den Garmin Edge 510 zurückgreife welcher dafür völlig ausreicht und ich letztendlich kaum Zeit habe auf  irgendein zu schauen und eigentlich nur die Daten aufzeichnen, respektive mal kurz die bereits gefahrenen km checken will. (So ganz nebenbei, ich habe den Edge 810 auch beim Skitourengehen, Langlaufen oder Laufen verwendet. Passt auch!)

Mallorca 2013 (2)….

2013-02-21 10.50.22.MAZusammenfassend könnte ich das Trainingslager in Mallorca mit dem Ausdruck “Schwein“ gehabt“ umschreiben. Da war erstens das Wetter. Mit einer einzigen Ausnahme, eine kurze Regeneinheit von einer Stunde, war es immer trocken und überraschend warm. Maximal hatten wir 17 Grad im Durchschnitt waren es etwa 12. Zweitens die Trainingskilometer verliefen komplett Unfall- und Pannenfrei. Ausser einem einzigen platten Reifen (Glas) und einem ganz kurzen Abstecher „ins Grüne“ gab es keine Zwischenfälle. Dazu kam dass wir durch die kompetente Führung und Streckenwahl von Andi öfters mal gerade ein oder zwei Autos pro Stunde begegnet sind. Was vermutlich nur im Südwesten von Mallorca möglich ist. Wir merkten dass immer sobald wir uns Richtung Norden bewegten. Aber wer will schon im Norden Mallorcas Rennrad fahren. Ausser Hausecken und Gegenwind ist dort wenig und vor allem (zu) wenig Berge ;-). Drittens: Wir hatten stets eine gute Stimmung im Team und jede Menge Spass. Unterkunft und Verpflegung waren ebenfalls ok. Auch wenn es, nach oben bemessen, durchaus den einen oder anderen Punkt gibt wo es noch Luft nach oben hat, oder man sich verbessern könnte. (Jammern auf extrem hohem Niveau). Fazit: Mallorca als RR- Trainingslager ist immer eine Reise wert und ich komme bestimmt wieder!

Jetzt geht es erst mal mit regenerieren zu Hause weiter. Heute war ich erst mal beim Osteopath der meine immer noch angeschlagene Hüfte wieder gerade gestellt hat. Joggen ist immer noch ein NoGo 😦 Kurze Einheiten und etwas Krafttraining bevor es dann ab dem kommenden Weekend wieder voll zur Sache geht. Dann ist es bereits März und es gibt u.a. auch noch eine Ausbildungswoche für Radsportleiter durchzuführen, Anschliessend folgen weitere Trainings- Abstecher im In und Ausland. Ach ja einen Berg an Arbeit gibt es auch noch zu bewältigen :-)…..

Mallorca 2013…

Seit vergangenem Samstag trainiere ich bei ausgezeichneten Bedingungen auf Mallorca. Meistens etwas Sonne aber auch Bewölkung, dazu im Schnitt12-14 Grad. (Die ganz harten fahren schon kurz kurz). Warum gerade Mallorca? Es liegt nahe, hat eine gute Infrastruktur und hervorragende Trainingsmöglichkeiten. Dieses Jahr bin ich im Südwesten der Insel. Für mich Landschaftlich der schönste Teil von Mallorca. Mit dem kleinen „Nachteil“ dass die Flachstücke völlig fehlen. Es gibt gelinde gesagt keinen flachen KM am Stück. Wenn man nicht schon eine einigermassen gute Grundlage mitbringt wird es richtig hart. Aber auch mit hat man zu kämpfen ;-). Verglichen mit Gran Canaria oder dem, Sorry, Idiotischen Lanzarote wo sich die Infrastruktur gerade auf eine Ecke bezieht plus, dem doch bescheidenen Streckenangebot, ziehe ich Mallorca, auch wenn es kühler ist jederzeit vor. Wenn man zudem aus dem tiefsten CH-Winter kommt ist die Umstellung und der Temperaturschock, hin und zurück, viel kleiner. Was der Gesundheit zuträglich ist. Wer Mallorca lediglich auf S’Arenal und Ballermann reduziert hat definitiv keine Ahnung.

Tag 1: Kurzer aber heftiger Prolog rund um Santa Ponca. Erkunden wo, wie und was. Tag 2: Tour ins Landesinnere, u.a. nach Calvia Capdella Andratx usw. darunter 2x über den „Altweiberpass“. (Hier müssen die alten Weiber aber fit sein;). Tag 3: Oberhalb um Palma rum und rein ins Mallorca- Flachland. Dann meine absolute Lieblingsstrecke Bunyola-l?Orient- Santa Maria und wieder zurück. Traumhaft. Die Mandelblüte voll im Gange. Tag 4: Der sogenannte Küstenritt. Ausgerechnet heute habe ich meinen „Tag ohne“ eingezogen. Trotzdem es war eine Traumtour hoch nach Valdemossa und dann der Küste entlang, ein ewiges auf und ab, zurück. Die Ausblicke und die Landschaft insgesamt entschädigten reichlich für die ganze Schinderei. Insgesamt 8 Col’s oder Pässe, mit total fast 1’900hm gingen ganz schön in die Beine. Tag 5: (also heute) Ruhetag und ca. 1 Stunde oder 2 lockeres „Laktat aus den Beinen fahren“, nicht zu viel am reichlich bestückten Buffet herumhängen, und möglichst viel die Beine hochlagern. Morgen heisst es: Marathon…

Ein Kompliment auch an meinen Guide Andi. Er macht einen Superjob und lässt wirklich keinen Hügel aus 😉 In der Zwischenzeit weiss ich, wenn Andy sagt, komm wir fahren da links oder rechts weg ich kenne da ein ganz spezielles Strässchen, ACHTUNG es wird gleich hart! Bis jetzt aber hat sich jeder Meter den ich hier gefahren bin gelohnt!

Tour Transalp 2013…

Tour TransalpNachdem wir mit einiger Anstrengung doch noch Unterschlupf im Transalp-Tross gefunden haben, werde ich vom 23.06. – 29.06.2013 meine Mannschaft „Team Polysport“ während der Rennrad- Transalp 2013 managen  und betreuen. Ich freue mich auf diese Aufgabe und wir werden ganz bestimmt ein gutes Team am Start haben. Selbstverständlich werde ich mich auch während dieser Zeit weiter auf mein absolutes Saisonziel Nr. 1 gezielt vorbereiten. Die „Four Peaks“ habe ich dann schon hinter mir. Dazu kommt noch dass ich ab sofort vermehrt mit Team- Kollegen längere Distanzen trainieren kann und darf. (He he willkommen im Club). Allerdings müssen wir vorab noch dass weisse Zeugs wegblasen und die Heizung aufdrehen. Nicht so beim Peter und beim Rudi, die bereiten sich aktuell gerade für zwei LL- Events, Gommer-Lauf und Engadiner, im März vor. Mehr vom Team gibt es demnächst auch unter FB. Vorbereitungen laufen.

Hartnäckig und ausdauernd…

IMG_20130210_185834…zeigt sich, zumindest in unserer Region, der Winter 2013. Schnee in rauhen Mengen, dazu anhaltend tiefe Temperaturen machen es den Radsportlern nicht gerade einfach. Persönlich bin ich in diesem Monat erst ein einziges mal Outdoor auf dem Rad gesessen. Bei  -6 und gefühlten -10 Grad macht es mir aber definitiv keinen Spass. Zumal sich die Sonne auch nicht gerade oft gezeigt hat. Alternativen: Wintersport, Rolle und Ergo. Ideal wäre eigentlich das Langlaufen bloss manchmal ist mir der Aufwand mit der ganzen wachserei und Skipräparierung einfach zu gross. (Oder ich bin zu bequem dafür). Etwas anders verhält es sich beim Touren und Schneeschuhlaufen. Anziehen, Ausrüstung anschnallen und los geht es. Direkt vor der Haustüre starten und eine der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, auch spät Abends, nutzen. Routen gibt es zu Hauf. So besehen ist die „Radlose“ Zeit ganz gut zu überbrücken. Trotzdem so Anfang März kann sich der Winter von mir aus in höhere Gefilde zurückziehen. Alles jammern auf hohem Niveau denn Trainingsmässig ist alles (noch) im Plan und es geht vorwärts in Richtung #FourPeaks Noch 113 Tage…