Bereits ist die erste Hälfte von 2016 Geschichte. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl die Zeit rast. (Es gibt böse Zungen die behaupten das sei eine Alterserscheinung 🙂 Da ich jeweils in der ersten Jahreshälfte kaum, oder wenn höchstens Trainingshalber, Wettkämpfe bestreite beginnt für mich jetzt die letzte Phase der Vorbereitung für die (Wettkampf) Monate August und September. Der Formstand passt und gesund bin ich auch. Na ja fast. Die eine oder andere Verschleiss Erscheinung macht sich bemerkbar was auch nicht neu ist. Die bisherige Vorbereitungen verliefen gut, wenn auch nicht optimal. Weiterlesen „Halbzeit…“
Kategorie: Sport- und Alltägliches
Herzlichen Dank!
Budgetiert waren CHF 500.- für die Aktion „Cycling for Children“ der Unicef zu sammeln. Dank Euch wurden es CHF 860.- Dafür ein ganz herzliches Dankeschön. Nach wie vor sterben Tag für Tag 16’000 Kinder unter fünf Jahren. Die Todesursachen sind Krankheiten wie Durchfall oder chronische Mangelernährung. Einer der Hauptgründe ist verschmutztes Wasser. Ich bin im Lauterbrunnental aufgewachsen. Einer Landschaft in der zeitweise 72 Wasserfälle teilweise über 400hm ins Tal fliessen und das in Trinkwasserqualität. Für mich als Kind war Wasser in dieser Form, zumindest kaltes, immer selbstverständlich. Umso mehr beschäftigt es mich dass Millionen von Menschen keinen Zugang zu frischem und vor allem zu sauberem Wasser haben. Ganz besonders davon betroffen sind, wie meistens, die schwächsten die Kinder. Selbstverständlich sind die gesammelten CHF 500’000 einen Tropfen auf einen heissen Stein. Aber immerhin …
Wasser im Lauterbrunnental. Bereits 1779 schrieb Goehte dazu: …strömt von der hohen, Steilen Felswand Der reine Strahl. Dann stäubt er lieblich in Wolkenwellen zum glatten Fels, und leicht empfangen. Wallt er verschleiernd, leisrauschend zur Tiefe nieder…
Ganz herzlichen Dank auch an die Unicef Schweiz für die tolle Organisation und Crans Montana für die Gastfreundschaft!
Cycling for Children…
Meistens fahre ich gerne und „kostenlos“ die Berge hoch. Am 18. Juni mache ich eine Ausnahme. Mit meinem Engagement bei Cycling for Children möchte ich etwas dazu beitragen dass möglichst viele Kinder Zugang zu sauberem Wasser erhalten. Vielen Dank dass Du mir dabei hilfst!
Spenden: http://www.unicef.ch/de/cycling-for-children/action/erich-von-allmen
Mir geht es gut :-)
Wie üblich gehört der April/Mai bei mir zu den intensiveren Trainings-Monaten. Das ist auch dieses Jahr so. In Zahlen ausgedrückt heisst das bis gestern: 60 Trainingseinheiten und rund 88h Stunden. Ich bin (fast) zufrieden, einzig das Wetter hat zeitweise mächtig genervt. Aus persönlichen Gründen habe ich meine Trainings vorwiegend im Berner Oberland absolviert. Für mich das beste Trainingsrevier überhaupt. Kurze Wege, viele Top Spots und dort auch wieder unzählige Möglichkeiten. Ab und zu tut jedoch eine Abwechslung gut. Und sei es nur um zu sehen was andere Destinationen zu bieten haben. So habe ich vergangene Woche ein paar Tage bei unseren Nachbarn in Österreich verbracht. Genauer gesagt in der Region Zillertal-Achensee. Fazit: 240 gute GA-Km absolviert plus drei Intervall-Trainings. Jetzt folgen ein paar Trainingstage @home bevor es dann Südwärts in die Dolomiten geht. Ich wünsche allen schönes Wetter und gesunde Tage.
Ich habe einen Freund verloren…
Nein es war nicht der Freitag der 13. sondern Donnerstag der 12. als mein Freund Gary den Weg über die Regenbogenbrücke unter die Pfoten nahm. Gary war ein Freund, ein Kumpel und schlichtweg ein toller Typ. Er hat mich mit allen Facetten, Launen oder Macken ertragen, aufgemuntert oder war einfach da. Egal ob man am frühen Morgen oder mitten in der Nacht nach Hause kam, Gary war zur Begrüssung stets vor Ort. Egal was man gerade anstellte er war da schaute zu oder döste in sicheren Abstand vor sich hin. Stets verfolgte er aufmerksam das Geschehen im „Längenboden“. keine noch so kleine Veränderung blieb ihm verborgen.
Die wurden dann stets aufmerksam studiert, geprüft und je nach Interesse akzeptiert oder ignoriert. Gary ein feingliedriger, wirbliger und liebenswerter „Macho“ den einfach jeder mochte obwohl er „fremden“ Personen gegenüber sehr zurückhaltend war. Gary liebte und lebte seine Freiheit wann, wo und wie er es wollte. So suchte er sich, als er von seinen „Besitzern“ im Stich gelassen wurde, auch seine „neuen Menschen“ sorgfältig aus. Ich war unendlich stolz dass er, nach ausgiebiger „Testphase“ ausgerechnet mich ausgewählte. Nie werde ich die gemütlichen Sommerabenden vergessen wenn wir gemeinsam im Liegestuhl in die Dämmerung dösten. Oder wie oft ich im Winter bei Minusgraden Spätnachts nochmals raus musste weil“Monsieur“ sich verspätet hatte… Jetzt ist Gary unbegreiflicherweise einfach nicht mehr da und nichts ist mehr wie es war. R.I.P Gary ich vermisse Dich und vielen Dank für die tolle Zeit und Freundschaft…
