Nun ist wieder Winterpokalzeit. Hunderte von Hobbysportlern strampeln, laufen, schwimmen oder stemmen Gewichte um sich einerseits gegen drohende Winterdepressionen und Grippeviren zu wappnen, andererseits auf die grossen oder kleinen Ziele der kommenden Saison vorzubereiten. Meistens nicht allein oft, oder gar meistens, zusammengeschlossen in virtuellen Teams wird den grauen, nassen und kalten äusseren Bedingungen getrotzt. Natürlich kann man auch drinnen in der warmen Stube, auf dem Ergometer oder Rolle sitzend, seine Einheiten absolvieren. Das wichtigste: Man(n), oder Frau bewegt sich und hat Spass dabei. Wobei der Spassfaktor beim Ergo- oder Rollen fahren, zumindest für mich, nicht unbedingt herausragend ist. Wichtig sind natürlich auch die Punkte. Einerseits um im Team Position zu beziehen, und andererseits dass das Team im Gesamtklassement möglichst weit vorne anzutreffen ist. Diese Herausforderung treibt dann etliche zu extremen Leistungen an, welche auch ohne Winterpokal Eingang in den Medien finden sollten. Da gibt es welche die kurz nach 18:00 Uhr vermelden dass Sie soeben 14:38 Stunden locker durch den Schwarzwald geradelt sind. Oder es praktisch täglich schaffen 7-8 Stunden Rad zu fahren und zusätzlich 1-2 Stunden locker zu laufen. Da ziehe ich meinen Helm und zolle höchsten Respekt! Wie auch immer, der Winterpokal ist eine tolle Sache, auch wenn es ein Wettbewerb um die „Goldene Ananas“ ist, und dient dazu ab und an mal ein paar Minuten anzuhängen und die geplante Stunde auch tatsächlich voll zu machen, oder überhaupt dem miserablen Wetter zu trotzen und doch noch eine Runde zu drehen. Natürlich wir auch jedes Jahr über die Punkte-Wertung „geklönt“. Lassen wir die so richtig oder falsch wie sie ist. Und die falsche Angaben machen sollen das ruhig tun. Sie bescheissen nicht „den Winterpokal“ sondern sich selbst. Vermutlich tun sie dieses nicht nur beim Winterpokal….

..kann mich heute wenig entzücken. Der Wintereinbruch im Herbst hat auch bei mir persönlich anscheinend Spuren hinterlassen. Seit dem gestrigen Lauftraining, vielleicht sollte ich sagen Rutschpartie, habe ich heftige Rückenschmerzen. Irgendwas ist da irgendwie entzündet. Heute Mittag habe ich definitiv zur
Ab und zu werde ich gefragt ob es mir unterwegs beim Training nie langweilig werde? Antwort: Nein, nie! Sollte das mal eintreffen drehe ich um, fahre nach Hause, stelle die Sportgeräte in den Keller und lasse es bleiben. Ich mag es einfach dieses unterwegs sein, den Körper zu spüren, in sich hinein horchen oder ganz einfach meinen Gedanken nachzuhängen, vor mich herzufahren und das „unterwegs sein“ zu geniessen. Klar gibt es Momente, kalte nasse Witterung, wo man denkt: Muss das sein? Nein müssen ist es nicht, ich darf! Glücklicherweise verfüge ich über die nötige Physis, auch wenn der Zahn der Zeit tüchtig an ihr nagt. Das tut er zum Glück, mal mehr mal weniger, bei allen. Das wichtigste jedoch ist meine Frau! Dank ihr stehe ich mit beiden Beinen da wo ich hingehöre und geht es darum mich zu unterstützen gibt sie 150%, Danke!