Das passende Chassis…

Krafttraining

Mal angenommen man baut in einen Opel Corsa einen Motor von Maserati ein, ich weiss zwar nicht ob der Platz hätte, wäre das Ergebnis vermutlich nicht erfolgversprechend. Aber genau dieses tun, im übertragenen Sinn, viele Ausdauersportler. Am Motor, sprich der Ausdauer wird gefeilt und getunt was das Zeug hält. Aber „Chassis“ und „Karosserie“ (Muskulatur, Sehnen und Bänder) werden oftmals vernachlässigt. Früher oder später holt einem die Realität ein und die muskulären Dysbalancen verursachen dann so unangenehme „Nebenwirkungen“ wie Rücken- Schulter- oder auch Nackenschmerzen.

Ich setze bei mir persönlich seit langem auf regelmässiges Krafttraining. Meine Vorteile: Besserer Schutz der Gelenke, bessere Haltung, beste Verletzungsprophylaxe auch im Alltag, Rückenschmerzen, nicht nur beim biken, sind für mich ein Fremdwort und meine Kraftausdauerwerte haben sich deutlich verbessert. Weiterlesen „Das passende Chassis…“

Lance Armstrong…

laaance-630x419Kürzlich hat sich bei Velo News Brian Cookson, Präsident der UCI, über eine Begnadigung von Lance Armstrong positiv geäussert. Brian Cookson ist der Meinung das bei der UCI die Bereitschaft da sei, Möglichkeiten und Ansätze für eine Reduzierung der lebenslangen Sperre zu prüfen. Vorausgesetzt das Lance Armstrong bereit sei zu kooperieren . Lance Armstrong seinerseits hat ebenfalls signalisiert dass er bereit sei mit den zuständigen Gremien an einen Tisch zu sitzen. Ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Was ist Eure Meinung dazu?

 

 

Gespräch im Büro…

Man(n) hat einen Termin mit Personen die man zwar kennt aber schon eine Zeit lang nicht mehr gesehen hat. Rasch, zum Glück, ist der Geschäftliche Teil absolviert und man unterhält sich so über dieses und jenes…

Roland: Hast Du abgenommen?
Ich: nein ist eigentlich immer gleich

Aha, treibst Du immer noch so intensiv Sport?
Ja

Ehrlich? Hast Du keine gesundheitlichen Probleme, ich meine Du bist ja auch nicht mehr der jüngste?
Nein, es geht mir gut

Macht dir das noch Spass?
ja, schon

Wie viel trainierst Du denn so?
12-15 Stunden
pro Monat?
Nein pro Woche?

Was? Du spinnst ja! (Walter betritt den Raum) Walti hast Du gehört, er trainiert immer noch 15 Stunden in der Woche..
12-15 Stunden 15 ist eher die Ausnahme Weiterlesen „Gespräch im Büro…“

„Eggen und Chrächen“

2014-10-09 10.49.23-1Die letzten Wochen waren wettermäßig eine Entschädigung für viele feuchte und verhangene „Sommertage“. Keine Frage diesen Spätsommer MUSSTE ich nutzen. Mit zahlreichen guten Trainings- Km, etlichen Höhenmetern und viel Spass habe ich das auch praktisch ohne Einschränkung umsetzen können. Nach dem Aufenthalt in den Dolomiten war ich ausschliesslich in Heimatlichen Gefilden unterwegs. Was mich immer wieder beschäftigt ist, dass ich keine Tour ohne „Tal“ schaffe. In jedem Training durchquere oder passiere ich mindestens ein Tal. Aaretal, Gürbetal, Haslital, Simmental, Diemtigtal, Kandertal, Kiental, Suldtal, Gasterntal, UeschinentaL, Stockental, Lütschinentäler usw. usw. Alle diese Täler habe ich, zumindest was die Routen anbetrifft auch ohne GPS im Griff. Ganz anders verhält es sich mit dem Emmental. Erstens ist es gar kein richtiges Tal, so im Sinne von Berg links Berg rechts, und zweitens ist das Emmental ein Gebiet mit einer Fläche von fast 700 km2 Obwohl ich oft im Emmental unterwegs war/bin kenne ich nur einen Bruchteil dieser Landschaft. Geprägt ist das Emmental von zahllosen Hügeln oft genannt als „Eggen“ und Tälern sprich „Chrächen“. Weiterlesen „„Eggen und Chrächen““

Gut, besser, Pustertal…

2014-10-02 11.48.49Vergangene Woche verbrachte ich ein paar (Trainings) Tage im Pustertal (I). Ich brauchte etwas Abwechslung von den heimischen Trails und in meiner Agenda fand sich eine kleine Lücke. Zwar liegt die Gegend von uns aus gesehen nicht gerade um die Ecke trotzdem lohnt sich, aus meiner Sicht, die Reise dorthin allemal. Ich besuche die Gegend seit Jahren regelmässig und nenne sie inzwischen meine „zweite Heimat“. Entsprechend kenne ich mich auch aus und in der Zwischenzeit weiss ich auch wo sich die „Locals“ ihre Form holen. Nach einer problemlosen Anreise gleich ab aufs Rennrad und hinauf nach Sexten gleich mal die Beine lockern und Appetit fürs Nachtessen holen. Sexten war schnell erreicht darum noch ein kleiner Schlenker ins urige Fischleintal.

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