…vielleicht sollte ich eher sagen „Regenzeit“ 😉 aber über das Wetter wird bereits genug gejammert und gelästert. Ferien sind etwas wunderbares und wer das ganze Jahr hart arbeitet hat diese auch redlich verdient. Unsere Regionen laden regelrecht zu Aktiven Ferien ein und die zahllosen Angebote werden rege genutzt. Täglich begegne ich Familien mit Kindern, Gruppen oder einzelne Feriengästen welche beim wandern, baden, fotografieren am oder auf dem See oder, oder… die herrliche Landschaft mit grosser Freude geniessen. Das trotz der eher durchzogenen Wetterlage. Da wir über ein unendlich grosses Netz an Wander und Bikerouten verfügen ist spätestens 300m nach der Bergstation Schluss mit den „Menschenmassen“. Ausnahmen gibt es auf so ausgetretenen Wanderwegen wie Männlichen-Kleine Scheidegg oder die Klassiker in der Region Zermatt. Da man das als Einheimischer weiss, kann man diese meiden. Eine Ausnahme die nervt gibt es unter den Wandergruppen! Nicht die geführten und organisierten Wandergruppen von Hotels oder Tourismus- Organisationen, nein es sind die Senioren-Wandergruppen z.B. von der Pro Senectute! Ich weiss nicht was es ist aber wenn jemand in der Bahn nörgelt weil es gerade etwas voll ist oder diese zwei Minuten zu spät abfährt ist es so eine Truppe. Genau so verhält es sich auf der Terrasse des Bergrestaurants, wenn die Bedienung auf Grund dessen dass es propenvoll ist etwas länger braucht. Auf den Wegen und Pfaden erzwingen sie oftmals rücksichtslos, hoppla jetzt kommen wir, den Vortritt und es wird sofort gemotzt wenn dem nicht so ist. Manchmal ist es zum fremdschämen! Selbstverständlich sind Mountainbiker willkommene besonders beliebte „Aufreger“. Zumal man in der Gruppe unglaublich mutig und stark ist. Leute, entspannt Euch es hat Platz genug für uns alle und geniesst doch einfach die tolle Gegend!
Autor: erichvonallmen
Therapiewoche 4…
Die letzte meiner 4 „Therapiewochen. Fazit der letzten Woche: Ein deutlicher Schritt vorwärts! Das linke Knie (fast) sorgenfrei und rechts ist eine deutliche Besserung spürbar. Wobei nach wie vor das laufen ein No Go ist. Zusätzlich positiv wirkt sich auch die Ernährungsumstellung aus. Nein nicht vegetarisch, schon gar nicht vegan, sondern ausgewogen und gesund. 😉
Aktivitäten
> 84 km Bike und 133 Rennrad
> 0 km Laufen
> 26 km Nordic Walking
> 2x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 1x Gymnastik und Bewegung
> 0x Oestopath
> 1x Massage
> 10x Magnetfeld-Therapie
Ernährung
| Protein |
15% |
719 g |
| Kohlenhydrate |
55% |
2.636 g |
| Fett |
30% |
639 g |
| Alkohol |
0% |
4 g |
Jetzt folgen, nebst weiterhin intensiver Therapie, die Vorbereitungswochen für den NP-Bike-Marathon in Scuol. Ziel: Eine Zeit unter 2:30h
Bier, nein danke jetzt gerade nicht…

Eines gleich vorneweg. Ich mag Bier! Aber es gibt Zeiten und Phasen da verzichte ich bewusst auf Bier. (Ausser ab und zu eines ohne Promille). Zum Abschluss der Clubausfahrt am Mittwoch steht das obligatorische Bier. Helles, Hefe oder Weizen in unterschiedlichen Mengen, respektive Einheiten und ein Alkoholfreies für den da (zuzüglich den entsprechenden Bemerkungen, was mich nicht weiter stört). Warum ich das Bier nach dem Training bleiben lasse? Die ganzen Berechnungen und Formeln betreffend Nährwerten und Kalorien lasse ich jetzt mal weg.
Bier enthält Alkohol und Alkohol behindert die Regeneration! Kann man die dickmachende Wirkung vielleicht noch verschmerzen, beeinflusst Alkohol zu alledem noch die Erholung des Sportlers. Der Giftstoff senkt zum Beispiel den Testosteronspiegel. Testosteron ist zuständig für Muskelaufbau. Allerdings scheint dieser Effekt nur bei hohem Alkoholgenuss aufzutreten. Dann aber dauert er auch tagelang an. Rote Karte für regelmässiges Bier trinken.
Alkohol senkt direkt nach der Einnahme die Wachstumshormone. Also genau das, was der Muskel nach dem Sport braucht. Zudem wirken diese Hormone auch fett abbauende – das bringt uns wieder zu Punkt 1. Alkohol behindert zusätzlich direkt die Proteinsynthese. Die ist unabdingbar für den Aufbau der Muskeln, vor allem der weißen Muskelfasern, die der Läufer und Triathlet für Tempo und Sprints benötigt. Das kann innerhalb einer Stunde zwischen 20 bis 35 Prozent sinken. Natürlich je nach Menge des Gebräus, das der Sportler zu sich nimmt.
Zwar schläft man schneller ein mit Alkohol, aber das Gift stört den erholsamen Schlaf. Schlecht für das Training am nächsten Tag. Dann noch der negative Einfluss auf das Immunsystem: Schon geringe Dosen machen den Athleten anfälliger für Viren und Bakterien.
Fazit: Für den Sportler spricht wenig für Alkohol, als beste Wirkung erhöht es vielleicht die Geselligkeit im Vereinsleben. Als Faustregel: Ein Bier im Wintertraining nach Ausdauereinheiten geht vielleicht noch – im Verbund mit einem guten Essen. In der Wettkampf-Phase oder nach Tempotrainings sollten Athleten es sich schon zweimal überlegen, ob man nicht lieber auf Alkohol in jeglicher Form verzichte
Es gibt eine Studie von einem Spanischen Professor, Herr Garzon, die öfters und gerne zitiert wird, wonach Bier gesund sei und schneller fit mache als Wasser. Zudem Bier fülle Mineralien wie Kalium oder Kalzium auf, die beim Schwitzen verlorengegangen sind, es gebe durch Kohlenhydrate und Eiweiss die Stoffe zurück, die beim Arbeiten oder beim Sport verbrannt wurden, und zu guter Letzt enthalte Bier wichtige Vitamine, die Nerven und Gehirn neu aufbauen und stärken usw.. Mag sein wer aber die Studie genau liest stellt fest Herr Garzon’s Studie basiert auf Bier ohne Alkohol…
Trotzdem ich gönne jedem sein Bierchen oder von mir aus auch mehrere!
Therapiewoche 3
Auf und ab war, im Bezug auf meine Knie, das Motto in dieser Woche. Fazit: Das linke Knie ist praktisch schmerzfrei und wieder voll belastbar. Das rechte Knie ist nach wie vor nicht voll belastbar und ich muss aufpassen dass es sich nicht wieder entzündet. Nur wenn ich das Knie intensiv therapiere und zwischendurch ruhig stelle, kann ich es auch „sportlich“ belasten. Es ist aber immer so an der Grenze zum „Rückfall“. Trotzdem sind Fortschritte zu erkennen. Im normalen Alltag bin ich bereits beschwerdefrei. Leider lässt sich vermutlich früher oder später ein operativer Eingriff nicht mehr vermeiden. Ich unternehme alles damit es später wird…
> 117 km Bike und 72 Rennrad
> 0 km Laufen
> 9 km Nordic Walking
> 1x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 2x Gymnastik und Bewegung
> 1x Oestopath
> 9x Magnetfeld-Therapie
Therapiewoche 2
Die 2. Woche meiner Knie- Therapie war erfolgreich. Die Entzündungen sind zurückgegangen, im linken Knie sogar fast vollständig, und die Beweglichkeit wird von Tag zu Tag besser. Manchmal muss ich der Versuchung widerstehen richtig loszulegen. Sobald ich aber richtig „reintrete“ sind die Schmerzen teilweise wieder da. Also lasse ich es. Es bleibt also dabei, die verordneten 4 Wochen Therapie werden durchgezogen! Dann werden auch die Medikamente abgesetzt. Richtig gut getan hat das meistens warme Wetter. Zum Glück ist meine „Hitzebeständigkeit“ immer noch da.
> 102 km Bike
> 0 km Laufen
> 19 km Nordic Walking
> 1x Krafttraining inkl. Stabi (ohne Beinmuskulatur)
> 2x Gymnastik und Bewegung
> 1x Oestopath
> 8x Magnetfeld-Therapie
