Dieser Winter und das Material…

…verläuft für, zumindest aus meiner Sicht, nahezu Ideal. Oberhalb 1000m hat man Schnee und recht gute Wintersportbedingungen und unten „im Tal“ kann man ausgezeichnet seine Trainingseinheiten auf dem Rennrad oder Mountainbike absolvieren. Ok. ein paar zusätzliche Plusgrade wären durchaus zu ertragen, aber man kann nicht alles haben. Bis jetzt war ich in diesem Jahr Pannen- Sturz und Defektfrei unterwegs. (Lange gleich mal den Holztisch an). Hoffentlich bleibt das so, am liebsten gleich bis Oktober. Wobei ich mir in Sachen Materialdefekte kaum Gedanken mache. Ich verlasse mich voll und ganz auf Simon, den besten Mechaniker von Mitteleuropa. Was er schraubt, respektive montiert, wird von mir gefahren. Ich mag nicht endlos in Forums und Fachmagazinen stöbern um vermeintlich das beste Material in irgendwelchen, meistens unvollständigen, „Test’s“ zu evaluieren. Das überlasse ich den Profis vom Fachhandel. Und selber schrauben geht bei mir maximal bis zum Reifenwechsel und kurz die Schaltung nachstellen. Für mehr fehlt mir die Zeit und vor allem das Vertrauen in meine Handwerklichen Fähigkeiten. Selber schrauben und letztendlich mit dem Ergebnis zum Fachhändler zu laufen um meine „Arbeit“ reparieren zu lassen, natürlich möglichst sofort und ohne Kostenfolge,  finde ich mehr als peinlich. Vielen Dank an meinen Mechaniker Simon und seinen Chef Peter. (Der Chef ist übrigens mein Partner bei der Transalp 2012).

Vom feinsten…

Ich durfte in der vergangenen Woche meine Erfahrung als MTB-Guide dem Hotel Bernerhof in Gstaad zur Verfügung stellen. Fazit: Es war eine tolle Woche mit vielen Highlights.

Das Wetter: besser kann es gar nicht sein. Sonnenschein pur und ein „Altweibersommer“ wie er im Buche steht.

Das Hotel: Der Bernerhof in Gstaad muss man erlebt haben. Thomas Frei und sein Team sind mit Leib und Seele Gastgeber. Es war mir ein Vergnügen für diese Tage zum Team zu gehören. (Kleiner Tipp: Liebe Biker, „vergesst“ Eure Powerbar‘s oder Gel’s zu Hause und plant statt dessen, Eure Touren so dass Ihr die Küche in einem der 4 Restaurants des Bernerhofs geniessen könnt).

Die Gäste/Teilnehmer: Es ist genial wenn man Teilnehmer hat die motiviert, interessiert,  und begierig sind, diesen tollen Sport näher kennen zu lernen. Vielen Dank Ihr habt es mir wirklich leicht gemacht!

Die Bike-Region: Biken in und um Gstaad, respektive im Saanenland, ist schlichtweg genial. Es gibt eine Vielzahl von Touren und Trail‘s in allen Schwierigkeitsgraden. Unter uns gesagt: Das Bikerevier Gstaad / Saanenland hat noch Reserven und ist bestimmt ausbaufähig. Es sind noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. PS: Ich finde das für die Zukunft sogar positiv! Der Bikesport entwickelt sich stetig weiter und die Region Gstaad/Saanenland entwickelt sich auch in diesem Bereich mit. Wetten…

Das nächste Rennen…

Ab in den Nationalpark….

kommt schon bald… Ich freue mich auf die Teilnahme am Nationalpark Bike-Marathon. Am Samstag 28. August 2010 stehe ich am Start. Während diesem Rennen kann ich leider auf meine Kunden kaum Rücksicht nehmen, Vorher und auch nachher stehe ich gerne zur Verfügung!

Harte Tage…

Gasterntal

Jetzt, gut einen Monat vor Villabassa, beginne ich mit den „harten MTB-Trainingsfahrten“. Hart heisst nie unter 80 km und mindestens 1500 bis 2000 hm meistens im GLA2 und Entwicklungsbereich. Ab sofort werde ich pro Woche 2 solche Einheiten fahren. Die restlichen Einheiten absolviere ich auf dem Rennrad im GLA Bereich ausser einer CC-Einheit, sprich Intervalle, von einer Stunde. In den letzten Tagen, Taperingphase,  unmittelbar vor dem Rennen werde ich so gut wie nichts tun. Was ich auch nie auslasse sind die Krafttrainingseinheiten im Studio. Meistens absolviere ich diese Trainings jeweils ab Mittag. Spät und karg frühstücken und dann los. Um das „Umschalten“ auf die Fettverbrennung zu schulen nehme ich nur Wasser und einen „Notfallgel“ mit. Heute kam dieses übrigens zum Einsatz. Am Schluss jedes Trainings muss ich noch die 250 bis 300hm, je nach Anfahrt 3- 3.8 km  vom Tal zu meinem Haus, unter die Räder nehmen. Heute war ich nach über 70 km absolut leer und musste zum Gel greifen. Allerdings zu spät denn als das Gel Wirkung zeigte war ich fast zu Hause…