Training und nochmal Training…

Nach einer arbeitsintensiven Woche, wir hatten zwei grosse Events zu bewältigen, geniesse ich momentan die wunderbare und spannende Region Gstaad als Trainingsrevier. Nebst den Täglichen Touren absolviere ich jeden Tag eine zusätzliche Bike- Einheit und selbstverständlich wird jeden Morgen gelaufen. Beim Material wechsle ich regelmässig zwischen 26er Fully und 29er Hardtail. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Wechsel vom 26er zum 29er, irgendwie tat ich mich schwer den 29er in Schwung zu bringen, hat sich das eingependelt und es geht absolut problemlos. Ich gehe immer noch von einem Rennen auf dem 29er aus… Die Form ist momentan genau so wie ich mir das wünsche. In den kommenden 17 Tagen wird nun die an der Topform (Tapering) gearbeitet. Dazu gehört auch der eine oder andere Ruhetag. Ein Fazit kann ich jetzt schon ziehen. Meine Vorbereitung war sehr gut und ich konnte alle Zwischen- Ziele und Vorhaben umsetzen. Das Dolomitisuperbike kann kommen…

Ans Limit gehen…

… ist zur Zeit mein Motto. Nach Wochen und Monaten wo ich vorwiegend im GA-Bereich trainiert habe, ist es Zeit für eine Phase mit erhöhten Intensitäten. Also vorwiegend GA2 oder EB, gespickt mit kurzen Abstechern in den Maximalbereich. Zusätzlich absolviere ich jeden Tag meine 1/2 Stunde Lauftraining im GA-Bereich. Auf dem Bike konnte feststellen dass solche intensive Einheiten, gefahren mit dem 29er, effektiv mehr in die Beine gehen als mit den herkömmlichen 26ern. Umso wichtiger ist es, zumindest für mich, weiterhin viele Einheiten auf dem Rennrad zu absolvieren. Heute habe ich beides probiert, 1x eine Einheit mit dem Rennrad und eine auf dem 29er Scale. Nach den ersten harzigen 10 Minuten lief es auf dem 29er hervorragend. Fazit: Die Richtung stimmt, es gibt aber noch viel an den Details zu „arbeiten“…

Eigentlich…

…hätte ich Lust etwas zur Einstellung- Moral- Aussagen- Wankelmütigkeit- Ansprüche und Realitäten oder Wunschdenken einzelner Biker zu schreiben. Stopp! Das geht mich erstens nicht an und zweitens habe ich mit mir selbst genug zu tun und drittens lasse ich lieber Resultate sprechen. Mit Ostern ist die erste grössere „Feiertags- Lücke“ vom 2011 bereits Geschichte. Bei nahezu idealen und sommerlichen Wetterbedingungen konnte man praktisch ohne Einschränkungen den Drang nach Outdooraktivitäten ausleben. Meine MTB- Marathon-Trainings in den Alpen absolvierte ich ausschliesslich auf dem neuen Scale29 von Scott und selbstverständlich wurde täglich gelaufen. Knie-und Hüftbeschwerden sind dank eines hervorragenden Produktes auf natürlicher Basis, welches mir mein Drogist empfohlen hat, seit 2 Wochen abgeklungen. Momentan fühle ich mich so gut, dass ich mir eine Teilnahme bei der Transschwarzwald im August überlege. Allerdings ist mein „Racing-Budget“ für 2011 eigentlich schon komplett verplant. 😦

Drei mal 29er…

In den vergangenen drei Tagen war ich jeden Tag auf meinem 29er-Scale unterwegs. Unterwegs im Gelände, in den Alpen oder auch mal im welligen Unterland habe ich das Teil getestet. Fazit: Genial, oder warum kamen wir überhaupt auf die Idee dass ein MTB „nur“26 Zoll  haben darf? Bevor jetzt alle schreien:  ja, es gibt Situationen wo 26er im Vorteil sind. Für mich haben aber 29er ganz klar die Nase vorn. Ideales Fahrverhalten, ruhiger, weniger Schaltvorgänge und vor allem schneller. Der Vortrieb, auch in den Steigungen ist enorm. Im flacheren Gelände hat man mit einem 26er gegen ein 29er schlichtweg keinen Stich! Was mich auch erstaunt hat war das Handling bei den Abfahrten. Auch hier, sofern man einigermassen abfahren kann, fährt sich das 29er, selbst auf Schotter, wie auf Schienen. Vorteile für ein 26er Fully sehe ich ich in der Traktion bei extremen Steigungsprozenten mit losem Untergrund oder stark verblockten Abfahrtssequenzen. Da haben die 26er und vor allem Fullys ganz klar Vorteile.

Weiterlesen „Drei mal 29er…“

Sie ist weg…

…die Form oder wie man das auch nennen will. In den letzten Wochen war ich eindeutig, für meine Verhältnisse, zu stark unterwegs. Bedingt durch den milden Winter und meistens trockener Witterung konnte ich bereits im März sehr lange und intensive Trainings auf der Strasse und im Gelände absolvieren. Resultat: ich war Form- mässig im April plötzlich da, wo ich eigentlich erst im Juni sein möchte. Da es für mich unmöglich ist so ein Leistungsvermögen, sprich Form, über eine lange Zeit aufrecht zu erhalten nutzte ich jede Gelegenheit am „Abbau“ zu arbeiten. Nach extremen Touren, zu Fuss und Ski plus genussvollem Lebensstil, bin ich nun wieder da wo ich sein will. Einigermassen gut unterwegs und wieder 2.5 Kg mehr an Gewicht. Ab Donnerstag beginne ich mit dem gezielten Formaufbau für den Juli. Selbstverständlich wieder nach Plan. Ich bin einfach zu wenig talentiert dass ich es ohne schaffe. Bei mir ist das „Arbeit“ die mir unheimlich Spass macht. Materialmässig ist auch alles perfekt. Für mich ist klar dass ich sämtliche Rennen auf dem „29er- Scale“ bestreiten werde. Beim Training wird es öfters das „26er- Spark“ sein und bei Touren kommt mir eh nur ein „Genius“ unter den Hintern. Freude herrscht…