Mir stecken die letzten Tage in den „Knochen“. Das stets nasse und kühle Wetter hinterlässt seine „Spuren“ in Form von etwas steifen und schmerzenden Gelenken, Bändern oder Sehnen. Vermutlich kennen das die meisten Sportler. Die meisten, es gibt ein paar ganz harte denen macht das nichts aus. Ich bekam heute eine „Lektion“ von einem Bekannten, nennen wir ihn mal Ironman, zum Thema Wetter und dem Leiden von Sportlern mitten in Interlaken. Zufallsbegegnung denn Ironman gehört nicht zu meinen bevorzugten Kollegen und seine Frau, genannt Schatzi, ist schon gar nicht meine Kragenweite. Weiterlesen „Man trifft sich…“
Wieder auf Kurs…
Gesundheitlich, ausser gelegentlichen Hustenanfällen, bin ich wieder zurück. Trotz dem miserablen Wetter bin ich die letzten beiden Tage insgesamt über 8 Stunden im Sattel gesessen. Davon übrigens etliche trotz allem im trockenen und praktisch alle im Grundlagenbereich. Ausser dem obligaten Schlussanstieg zu mir nach Hause. Fazit: Ich bin sehr zufrieden und habe nicht allzuviel eingebüsst. Gestaunt habe ich ab meiner Begleiterin. In dieser Saison erst zum 3. mal auf dem Bike und gleich mal über 70 km locker mitgefahren. Leute das verdient Respekt! Ich werde auch in den kommenden Tage vorwiegend im Grundlagenbereich arbeiten. Das geplante Rennen in D-Offenburg lasse ich sausen. Zuviel Aufwand. Ich schaue jetzt dass ich in den kommenden drei Wochen irgendwo ein Rennen bestreiten kann. Sonst fahre ich zur Not die „Lac Leman-Tour“. (180km rund um den Genfersee). Dieser Event findet allerdings auf der Strasse statt. Passt ja eigentlich zu meinen GLA- Einheiten auf dem Rennrad. Distanzen sind mir wichtig da ich beim Dolomitisuperbike die lange Strecke fahre. (120 km und 3’800hm).
Aufwärts…
Nach zwei drei mühsamen Tagen mit viel Husten, etwas Fieber und tropfender Nase ist nur noch eine Bronchitis, notabene eine typische Radfahrerkrankheit, übriggeblieben. Die werde ich in den kommenden Tagen „raushusten“ und hoffe, dass ich das ohne den Einsatz von Antibiotika schaffe. Leider ist der Giro d’Italia erst heute gestartet. Jetzt wo ich doch Zeit gehabt hätte so eine richtig deftige Dolomitenetappe live am Fernseher zu verfolgen. Schade. Ich habe mich über die tolle Leistungen der BMC- Fahrer von Andy Rihs gefreut. Nach all den harten Tagen die Andy hatte, freut mich dieses Ergebnis umso mehr!
Ich werde immer wieder angefragt ob ich nicht irgendwelche Trainingstipps habe. Habe ich und gebe diese, in allegemeiner Form, gerne weiter. Mit allgemeiner Form meine ich dass ich nur Informationen weitergebe die man meistens auch an anderen Orten einholen kann. Detaillierte Auskünfte, Trainingspläne und Anweisungen sind allein meinen (zahlenden) Kunden vorbehalten! (Nniemanden wird gehindert mein Kunde zu werden 🙂
Was ich trotzdem, auf vielseitigen Wunsch, veröfftenliche ist ein Rahmenplan für jemanden der einen MTB-Marathon bewältigen will, inklusive einem passenden groben Ernährungsplan. Den Ernährungsplan stammt aus einer Italienischen „Profischmiede“. In Italien ist man in dieser Beziehung recht rigoros, immer und überall wird versucht Gewicht zu reduzieren, und man versucht auch so einfach als möglich, was die Gerichte angeht, zu bleiben. Für berufstätige und Hobbysportler mit knappen Zeitbudget, nahezu ideal.
Also auf den Seiten: Training und Ernährung folgt demnächst mehr.
Erwischt…
Mich hat eine Erkältung erwischt und das einzige wo im Moment läuft ist meine Nase. Nicht weiter schlimm aber immerhin so lästig dass ich mir heute Hausarrest verordnet habe. Sorry an alle stornierten Termine und das geplante Training fällt auch aus. In 65 Tagen muss ich definitiv fitter sein. (Das Wetter auch).
Fortsetzung…
An der aktuellen Wetterlage hat sich eigentlich nichts geändert. Es giesst die meiste Zeit wie aus Kübeln. Ich glaube das ist Kachelmann’s Rache aus dem Knast ;-). Auch für die kommenden Tage ist keine grosse Änderung in Sicht. So sei es halt. Büroarbeit ist angesagt, Trainingspläne für meine Marathoni’s müssen ausgearbeitet werden, Rechnungen schreiben (hierfür könnte ich mich Stundenlang im Büro aufhalten), und auch Programme für die Herbstaktivitäten werden ausgeheckt. Zwischendurch gab es eine Stunde Arbeit im Kraftraum. Highlight des Tages war aber dass mein TV- Fachmann, grosse Klasse, es möglich gemacht hat dass ich jetzt auch HD-Fernsehen kann. Klar gleich geht der Giro los…
