Harte Tage…

Gasterntal

Jetzt, gut einen Monat vor Villabassa, beginne ich mit den „harten MTB-Trainingsfahrten“. Hart heisst nie unter 80 km und mindestens 1500 bis 2000 hm meistens im GLA2 und Entwicklungsbereich. Ab sofort werde ich pro Woche 2 solche Einheiten fahren. Die restlichen Einheiten absolviere ich auf dem Rennrad im GLA Bereich ausser einer CC-Einheit, sprich Intervalle, von einer Stunde. In den letzten Tagen, Taperingphase,  unmittelbar vor dem Rennen werde ich so gut wie nichts tun. Was ich auch nie auslasse sind die Krafttrainingseinheiten im Studio. Meistens absolviere ich diese Trainings jeweils ab Mittag. Spät und karg frühstücken und dann los. Um das „Umschalten“ auf die Fettverbrennung zu schulen nehme ich nur Wasser und einen „Notfallgel“ mit. Heute kam dieses übrigens zum Einsatz. Am Schluss jedes Trainings muss ich noch die 250 bis 300hm, je nach Anfahrt 3- 3.8 km  vom Tal zu meinem Haus, unter die Räder nehmen. Heute war ich nach über 70 km absolut leer und musste zum Gel greifen. Allerdings zu spät denn als das Gel Wirkung zeigte war ich fast zu Hause…

Freudige Überraschung…

Da erreicht mich heute die Meldung dass der Veranstalter vom Dolomitisuperbike mich im Parkhotel Bellevue in Toblach untergebracht hat. Also nutzen wir die dreissig Tage noch um dem edlen Domizil gerecht zu werden. Freude herrscht…

Grummel…

Wer im Dienstleistungbereich tätig ist, kennt das. Alles ist geplant alles bestens organisiert  ja und dann kommen sie. Die Änderungen, Wünsche, Ergänzungen und Verschiebungen. Schon ist der Plan Geschichte. Das vergangene Weekend wurde diesbezüglich zum Musterbeispiel. Motto: Was schief gehen kann, wird schief gehen und ist schief gegangen. Zum Schluss waren (fast) alle zufrieden. Der Unzufriedene, in diesem Fall meine Wenigkeit, ist eigentlich auch der  Schuldige!  Denn wer nicht nein sagen kann, sollte sich auch nicht beschweren (zumal die Kasse stimmt;)  Trotzdem…

Auf den „Felgen“…

So kann ich mein aktuelles Feeling am besten beschreiben. Ich bin, nach den letzten harten Arbeits- und Trainingstagen schlichtweg müde und etwas ausgelaugt. Kein Problem heute konnte ich die Füsse hochnehmen und mir die nötige Ruhe gönnen. Immerhin habe ich mit meinem Mechaniker mal mein „Fuhrpark“ auf Vordermann gebracht. Schaltung hier nachjustieren, Bremsen da nachstellen etc. Beim Einstellen der Bremsen kommt es zwischen uns regelmässig zu einem Disbut. Ich will meine Bremsen sehr „kurz“ und hart eingestellt, mein Mechaniker will mir jedoch immer wieder eine sanftere Einstellung schmackhaft machen. Na ja wir finden uns immer. (Und sonst weiss ich wo nachstellen ;-). Den Vormittag verbrachte ich im Geschäft und habe zwei Athleten und eine Athletin getestet. (Laktatstufen-Test- Ergospirometrie-Messung und VO2max-Messung). Alle drei Athleten haben gute bis hervor-ragende Werte.  Das lässt darauf schliessen dass in den vergangenen Wochen hart gearbeitet wurde. Trotzdem gibt es bei allen, bis zur WM, noch viel zu tun. Zuerst bei mir, in Form von Trainingsplänen bearbeiten, anpassen und ergänzen.  (Arbeit = Geld und wenn Erfolg = Prämie = viel Geld. Wenn kein Erfolg ja dann….  (Trainer-Alltag halt 😉

Wechsel…

Oder Bike statt Rennrad. Bevor der Sommer beginnt, Ab Donnerstag wird’s bei uns richtig heiss, war nochmals Regen und Kälte angesagt. Ich wechselte vom Rennrad aufs MTB und absolvierte meine Einheit weitgehend in den Wäldern rund um Interlaken. Schlammig aber etwas weniger nass. Nach drei Stunden war ich schlichtweg „kaputt“ und fror wie der berühmte Schloss-Hund. Eklig.  Genau gleich erging es heute den TeilnehmerInnen der Trans-Germany. Von Garmisch nach Leermoos bei diesem Wetter war bestimmt kein Vergnügen. Die „Thunersee-Fraktion“ schlug zu und erreichte die Etappen-Plätze 1 und 7. (Sauser/Sigriswil und Sahm/Krattigen). Es geht nichts über ein ideales Trainingsrevier 😉