Warum nicht mal laufen…

Jetzt, der Winter „lässt nach“ und der Frühling ist noch nicht „ganz da“, gibt es oft nasse, feuchte und kalte Tage wo man das Rad besser im Keller stehen lassen würde. Zu gross die Gefahr sich jetzt noch auf die schnelle zu erkälten, im Matsch oder auf dem nassen Asphalt auszurutschen. Obwohl ich kein begnadeter Läufer bin, auch kein Lauffan, nehme ich jede Gelegenheit wahr ein paar km oder Minuten zu laufen. Eine Stunde locker zu laufen ist besser als 2 Stunden auf dem Ergo oder der Rolle „herumzusitzen“! Gestern war das Wetter bei uns so lausig dass ich meine Rennradtraining abgebrochen habe. Benoit, mein Trainer meinte anschliessend ich soll mich doch während einer halben Stunde wieder warm laufen. Ich tat es murrend aber gestern machte es sogar Spass. Kommt hinzu dass es definitiv von Vorteil ist wenn man im Sommer flinker zu Fuss ist. Ich habe noch keinen MTB-Marathon erlebt, wo man nicht irgendwann absteigen und einzelne Passagen zu Fuss zurücklegen musste. Und sei es nur weil andere Teilnehmer absteigen mussten und die Strecke „dicht“ war. Wer gut auf den Beinen ist, überholt in solchen Momenten locker mal ein „Gruppetto“ von einem halben Dutzend, oder manchmal auch mehr, Konkurrenten . Wetten…

Sorry…

In der letzten Zeit bekomme ich via diesen Blog, Twitter oder Facebook praktisch täglich konkrete Anfragen zu Training, Fitness oder Material rund um den Sport. Natürlich freue ich mich darüber wenn meine Meinung gefragt ist oder zumindest gehört werden will. Aber in der Zwischenzeit kann ich locker 1-2 Stunden täglich mit dem beantworten von Anfragen oder Trainingsberatungen verbringen. Das ist definitiv zu viel und wird per sofort gestoppt. Nicht weil ich mir dazu zu schade bin, sondern weil ich fair zu meinen Kunden bin. Es darf nicht sein dass man hier Gratis abholen kann, was Kunden von www.vonallmen-sports.ch bezahlen müssen. Danke für Euer Verständnis.

Es regnet…

Bei uns hat der Regen, in höheren Lagen Schneefall, eingesetzt. Zum Glück, war es doch in den vergangenen Wochen zu trocken und zu warm. Die Natur und unsere Wintersport-Destinationen sind dankbar für diese Niederschläge. Vor allem hat der Föhn aufgegeben. Heute sind bei mir drei Stunden GA-Training angesagt. Wie ich diese absolviere lasse ich mal offen. Vermutlich zu Fuss da ich keine Lust habe mich auf dem Rad zu erkälten. Sicher ist dass ich dieses Training absolvieren werde auch wenn es „schifft“ und schneit. Da ich mich für die Sommersaison vorbereite ist mir auch die allenfalls geringere Punktezahl beim Laufen für den Winterpokal ziemlich schnurz. Punkte sind das eine, richtig genutzte Trainingsstunden das andere 😉

Spassfaktor…

Im Winterpokal wird um die letzten Punkte gekämpft, im Materialbereich um jedes Gramm gefeilscht, Trainings und Rennkalender ist gemacht oder zumindest teilweise, es werden Trainingsstunden, Pulsdaten, Wattzahlen und Durchschnittstempi kommuniziert, diskutiert und analysiert dass sich die Balken biegen. Ich schreibe hier nicht von Profis, die lassen es da wesentlich geruhsamer angehen. Ich finde es absolut spannend wie engagiert Hobbybiker ans Werk gehen. Wobei Hobby bei vielen schon fast nicht mehr zutreffend ist. Hobbybiker sind in Personalunion: Fahrer, Mechaniker,Trainer (auch Mental), Manager, Berater, Logistiker, Ernährungs- und Materialexperten.Und nicht einfach nur so so la la, nein in all diesen Bereichen sind die Leute gleich auch noch Experten! (Das übrigens nebst EhemannFrau, Beruf, Familie, Kinder undwas sonst noch dazu gehört). Ich frage mich manchmal wann diese Leute Zeit zum trainieren haben? Ich gebe zu dass ich als Hobbybiker, so wie oben beschrieben, überfordert wäre und nicht mithalten könnte. Mein Job lässt mir wenig Zeit, und ab und zugibt es auch andere, wichtigere, Dinge als Rad zu fahren. Was tun? Ich habe mich organisiert. Ich schraube nie an meinen Rädern herum, dafür habe einen Mechaniker und im Materialbereich lasse ich mich vom Fachhändler beraten. MeinenTrainingsplan erstellt ein Experte, der mich kennt und auch testet. Meine physischen Werte werden vom Arzt regelmässig überprüft. Mein Management, Terminplanung, Logistik etc. macht meine Frau. Fazit: Ich konzentriere mich bei meinem Hobby auf das was ich kann: das Radfahren.

 Letzte Woche waren es vor allem Rennradkilometer. Am vergangen Sonntag habe ich mit dem Bike im Maximalbereich getestet. Das Resultat war durchschnittlich. Weder schlecht noch besonders gut. Die vielen Km während der Woche hatten wohl Spuren hinterlassen. Diese Woche will ich mich wieder zu vermehrtem Lauftraining aufraffen. Zu Fuss bin ich im Moment einfach zu langsam unterwegs. Erfahrene „MTB-Marathonis“ wissen wie wichtig es sein kann flink und schnell auf den Füssen zu sein…

Viel Grundlage…

Trainingslager? Nein die vielen Km und Trainingsstunden in den vergangenen Tagen haben nichts mit einem Trainingslager zu tun. Ich habe einfach die mir zur Vefügung stehende Zeit, auf Grund der Wetterlage, optimal nutzen können. Zwar kalt, ab und zu weht eine „giftige“ Bise (Ostwind), aber sonst trocken und schön. Ausser in tiefen Lagen wo sich der zähe Hochnebel oft nicht aufzulösen vermochte. Was im Moment (noch)nicht möglich ist, sind die ganz langen Aufstiege da oberhalb 1000m der Winter durchaus noch präsent ist. Für’s GA-Training und 5- 600hm reicht es allemal. Da es in unserer Region zahllose Anstiege in dieser Grössenordnung gibt könnte man trotzdem Höhenmeter hobeln so viel man will. Aber ich will gar nicht 😉 Vielmehr nutze ich die trockenen Strassen erneut für Rennrad-GA- Einheiten bis zu 4 Stunden. Mir, AK5, reichen 4 GA-Stunden (mit max. 10 „Leerminuten“) im März vollumfänglich.