Vom November bis gestern konnte man als Team oder als einzelner beim virtuellen Winterpokal für Radsportler mitmachen. Es gab die Möglichkeit seine Trainingseinheiten auf dem Rad, Laufen, Skilanglauf oder bei anderen Sportarten zu erfassen. Die erfasste Zeit wurde in Punkte umgerechnet etc.. Gedacht als Motivationshilfe in den kalten und dunklen Wintermonaten, die eine oder andere halbe Stunde zusätzlich durchzuhalten, oder die eigenen Trainingszeiten mit vielen anderen Teilnehmern zu vergleichen und als Team sich gegenseitig anzustacheln oder zu unterstützen. Ich konnte in dieser Zeit rund 360 Stunden eintragen. Die Punkte, obwohl massgebend für die Rangierung, waren mir eigentlich egal. Mit diesen 360 Stunden schafft man es übrigens nicht unter die Top zu kommen! Für die Top Ten musste man übrigens pro Tag ca. 3 Stunden trainieren. (Ohne Ruhetag). Es gab Teilnehmer, besonders zu Beginn und am Schluss des Winterpokals, die locker mal eine Woche jeden Tag mehr als 10 Stunden unterwegs waren. Oder Skitourengehen und Skifahren wurde selbstverständlich unter Skilanglauf eingetragen. (Gibt mehr Punkte als die Alternative Sportarten). Aber eigentlich ist es vollkommen egal. Wer das braucht soll sich ruhig selbst bescheissen. Unsere „Alpen-Oldie-Junior-Team war unterschiedlich unterwegs. Die einen viel, andere weniger bis hin zu kaum erwähnenswert (eigentlich gar nicht). So oder so, bei mir hinterlässt der Winterpokal einen zwiespältigen Eindruck und ich werde im kommenden Jahr, sprich Wintersaison, höchstens noch „zuschauen“. Motto: Verarschen kann ich mich auch alleine 😉
Kategorie: Training
Der kleine Unterschied…

Am Montag bin ich bei meinem MTB-Training förmlich geflogen. Es ist dieses Gefühl wo alles leicht geht, die Beine drehen locker, die Steigung macht Spass und man könnte „ewig“ weiter fahren. Fazit: man nennt es wohl „in Form sein“. Gestern die (fast) gleiche Strecke aber in den Steigungen musste ich kämpfen, die Beine schmerzten und ich war froh als ich meine Trainingsrunde beenden durfte. In ein Rennen wäre ich froh gewesen einfach ins Ziel zu kommen. Fazit: die Form war zwar da aber… Was machte den Unterschied? Am Montag war ich locker, hatte gut und genug geschlafen, gut und richtig gegessen, kein Stress und Lust aufs biken. Gestern war ich müde, zuwenig Schlaf, viel zu tun und unterwegs (280 Auto-km) wenig Zeit und zu essen gab es auch nur „zwischendurch“ und auf die schnelle. Kleine Dinge eigentlich, aber spürbare Wirkung…
Warum nicht mal laufen…
Jetzt, der Winter „lässt nach“ und der Frühling ist noch nicht „ganz da“, gibt es oft nasse, feuchte und kalte Tage wo man das Rad besser im Keller stehen lassen würde. Zu gross die Gefahr sich jetzt noch auf die schnelle zu erkälten, im Matsch oder auf dem nassen Asphalt auszurutschen. Obwohl ich kein begnadeter Läufer bin, auch kein Lauffan, nehme ich jede Gelegenheit wahr ein paar km oder Minuten zu laufen. Eine Stunde locker zu laufen ist besser als 2 Stunden auf dem Ergo oder der Rolle „herumzusitzen“! Gestern war das Wetter bei uns so lausig dass ich meine Rennradtraining abgebrochen habe. Benoit, mein Trainer meinte anschliessend ich soll mich doch während einer halben Stunde wieder warm laufen. Ich tat es murrend aber gestern machte es sogar Spass. Kommt hinzu dass es definitiv von Vorteil ist wenn man im Sommer flinker zu Fuss ist. Ich habe noch keinen MTB-Marathon erlebt, wo man nicht irgendwann absteigen und einzelne Passagen zu Fuss zurücklegen musste. Und sei es nur weil andere Teilnehmer absteigen mussten und die Strecke „dicht“ war. Wer gut auf den Beinen ist, überholt in solchen Momenten locker mal ein „Gruppetto“ von einem halben Dutzend, oder manchmal auch mehr, Konkurrenten . Wetten…
Sorry…
In der letzten Zeit bekomme ich via diesen Blog, Twitter oder Facebook praktisch täglich konkrete Anfragen zu Training, Fitness oder Material rund um den Sport. Natürlich freue ich mich darüber wenn meine Meinung gefragt ist oder zumindest gehört werden will. Aber in der Zwischenzeit kann ich locker 1-2 Stunden täglich mit dem beantworten von Anfragen oder Trainingsberatungen verbringen. Das ist definitiv zu viel und wird per sofort gestoppt. Nicht weil ich mir dazu zu schade bin, sondern weil ich fair zu meinen Kunden bin. Es darf nicht sein dass man hier Gratis abholen kann, was Kunden von www.vonallmen-sports.ch bezahlen müssen. Danke für Euer Verständnis.
Es regnet…
Bei uns hat der Regen, in höheren Lagen Schneefall, eingesetzt. Zum Glück, war es doch in den vergangenen Wochen zu trocken und zu warm. Die Natur und unsere Wintersport-Destinationen sind dankbar für diese Niederschläge. Vor allem hat der Föhn aufgegeben. Heute sind bei mir drei Stunden GA-Training angesagt. Wie ich diese absolviere lasse ich mal offen. Vermutlich zu Fuss da ich keine Lust habe mich auf dem Rad zu erkälten. Sicher ist dass ich dieses Training absolvieren werde auch wenn es „schifft“ und schneit. Da ich mich für die Sommersaison vorbereite ist mir auch die allenfalls geringere Punktezahl beim Laufen für den Winterpokal ziemlich schnurz. Punkte sind das eine, richtig genutzte Trainingsstunden das andere 😉
