2012 und nun 2013…

KalenderSchon wieder ist ein Jahr Geschichte. 2012 war für mich, aus sportlicher Sicht (Darum geht es in diesem Blog) ein durchschnittliches Jahr. Es gab gute, sehr gute und normale Tage. Es gab zum Glück keine ganz schlechten Tage. Grössere oder kleinere Blessuren, alle selber verschuldet, behinderten mich immer wieder. Trotz allem, im Vergleich zum 2011 habe ich ein Minus von ca. 5% bei der Zeit und denn zurückgelegten km,  war es ein gutes Sportjahr. Damit ist das Thema 2012 für mich eigentlich bereits erledigt und ich schaue vorwärts ins 2013. Der erste Saisonhöhepunkt wird bestimmt die Four Peaks Tour 2013! Ich freue mich riesig auf dieses Etappenrennen. Ganz besonders freue ich mich auch auf die Entwicklung unseres Polysport-Teams. Bin gespannt wohin diese „Reise“ führt.

Ich möchte an dieser Stelle bei meinen LeserInnen recht herzlich bedanken. Euch allen einen guten Rutsch in ein erfolgreiches, gesundes und glückliches 2013 !! Vielen Dank auch für die zahlreichen Glückwünsche zu meinem Geburtstag!

„Einschusslöcher“…

2012-11-03 10.02.08Seit mehreren Jahren habe ich Probleme sobald es kühler wird, und ganz besonders wenn sich die Temperaturen längere Zeit im Minusbereich bewegen. (Dafür kenne ich keine Probleme bei hohen Temperaturen). Vorgestern las ich schmunzelnd im Blog eines lieben Kollegen: „ Es ist wie im Krieg, die Einschusslöcher kommen immer näher“. Er schrieb dass im Zusammenhang mit den Gesundheitlichen Gebrechen die einen im zunehmenden Alter einholen oder ab und zu, zu schaffen machen. Persönlich habe ich momentan öfters das Gefühl dass ich den einen oder anderen Schuss bereits als Treffer registrieren müsste. Mein Körper zwickt und zwackt praktisch ununterbrochen. Täglich schmerzt es irgendwo aufs Neue oder immer wieder. In der Zwischenzeit mag ich die Sprüche wie: so merkst Du wenigstens dass Du noch lebst, gar nicht mehr hören. Verrückt am ganzen ist bloss dass wenn ich mich zurücklehne um dem Körper Erholung zu gönnen, alles nur noch schlimmer wird. Ein zwei Tage herumliegen und es geht gar nichts mehr. Was tun? Bis jetzt half mir nur etwas wirklich: In den Keller gehen, das passende Sportgerät rausholen, Zähne zusammenbeissen und loslegen. Nach 15 Minuten in Bewegung geht es meistens besser und wenn ich nach zwei Stunden wieder Zuhause bin sind die meisten Schmerzen, oder „Einschusslöcher“ erst mal weg. Zumindest bis am nächsten Morgen. Fazit: Bewegung ist eine Medizin bei der Nebenwirkungen und Risiken nicht grösser sind als beim Medikamente- schlucken und Extrem- Couching…

L13 macht mir zu schaffen…

Wirbelsaule_AufbauL3 ist die Bezeichnung eines Niveaus bei den Lendenwirbeln oder so. (Hat mir mein Doc so erklärt). Dort entzündet sich bei Rotationsbewegungen regelmässig ein Muskel, dieser drückt dann auf den ab diesem Niveau abgehenden Nerv (2) und schon sind sie da, diese scheusslichen Rückenschmerzen. Lösung? Aktuell noch keine in Sicht, respektive nur der Versuch mittels Medikamente den angeschwollenen Muskel und entzündeten Nerv zu „beruhigen“. Anschliessend Ursachenforschung und dann die passende Therapie. Irgendwie nicht so befriedigend das Ganze!

Wetterglück…

Meistens war es zwar kalt, ab und zu sogar neblig, aber in den vergangenen Wochen konnte ich ausgezeichnet trainieren. Meistens war es trocken und die Temperaturen im Plusbereich. Da ich nach wie vor teilweise extreme Rückenschmerzen hatte musste ich mich auf das Radfahren beschränken. Kein Problem da ich momentan meistens an meiner Grundlage „arbeite“. Bei den kurzen Intervallen, die ich stets in das GA- Training einfüge, waren die Schmerzen immer präsent. Wenn auch deutlich weniger als noch vor Wochenfrist. Bewährt hat sich auch dass ich nur eine Minimale Pause eingelegt habe. Aktuell bin ich bereits wieder rund 80% meines maximalen Leistungsvermögen. Heute konnte ich sogar eine Laufeinheit im hinteren Lauterbrunnental absolvieren. Es ging, sagen, wir mal so, so so la la.

Ich bin langsam…

…zumindest in den Flachstücken. Beim Teamtraining in den vergangenen Tagen gab es für mich verschiedene Erkenntnisse.Zum ersten; Ich bleibe in den Flachstücken fast kleben und habe tierisch Mühe die Pace vom Team mitzugehen. In den Steigungen sieht es jedoch ganz anders aus. Aber wenn man in den Steigungen immer zuerst die Lücken von den Flachstücken schliessen muss wird das auf die Dauer auch nichts. So übrigens geschehen beim diesjährigen NP- Marathon. Irgendwann ist der Ofen aus… Ich muss etwas ändern. Praktisch heisst das: Bike’s vorerst in den Keller ab aufs Rennrad. Das Krafttraining muss ebenfalls verbessert und angepasst werden!  Zumindest solange man noch einigermassen, Witterungsbedingt,  fahren kann. Sonst sind es dann eben LL-Skis und Touren-Skis. Aber auf denen wird man nicht schneller 😉 Im Februar verziehe ich mich wieder mal in den Süden. Toll ist, dass das „neue Team“ zu funktionieren scheint. Polysport  wird für mich im 2013 bestimmt eine Bereicherung. Spannend ist auch die Zusammenstellung und die unterschiedlichen Ausrichtungen und Zielsetzungen.