R.I.P. Dottore Aldo Sassi

R.I.P. Aldo Sassi

 

Ich bin einfach nur traurig. Letzte Nacht ist mein Freund und Vorbild, Dr. Aldo Sassi ist letzte Nacht an den folgen seines Krebsleiden gestorben. Auch wenn es in den vergangenen Wochen klar wurde dass eine Genesung wohl an ein Wunder grenzen würde habe ich bis zuletzt gehofft und alle Gedanken an ein Ableben von Aldo verdrängt. Aldo, der stille und unermüdliche Arbeiter, Forscher und unglaublich liebenswerte Mensch durfte nur 51 Jahre alt werden. Meine Gedanken sind bei seiner Familie. Mein Beileid gilt seiner wunderbaren Frau Marina und den Kindern Valentina, Chiara and Marco. Lieber Aldo danke für die gemeinsame Zeit in Varese, die vielen unvergesslichen Stunden und all die Dinge die ich von Dir lernen durfte. Machs gut und pass auf uns auf.

Mitmachen!!

Jetzt gilt wieder: «Jeder Rappen zählt». DRS3 sammelt dieses Jahr Geld für Kinder, die Opfer eines Krieges oder Konfliktes wurden.
 
  • 2009 waren 43 Millionen Menschen auf der Flucht.                                                                                                                    
  • Jeder zweite Flüchtling auf der Welt ist ein Kind.
  • Pro Jahr sterben 200’000 Kinder in bewaffneten Konflikten (alle 2 Minuten ein Kind).
  • In den letzten 10 Jahren sind rund eine Million Kinder durch Konflikte zu Vollwaisen geworden.
  • Im gleichen Zeitraum wurden sechs Millionen Kinder verstümmelt.
  • 250’000 Kinder unter 18 Jahren sind weltweit als Kindersoldaten im Einsatz.
  • In Zentralafrika sind 57 Prozent aller Flüchtlinge jünger als 18 Jahre.
  • 52 Franken reichen, um 100 Kinder in Entwicklungsländern mit Schulheften auszustatten.

Gut unterwegs…

Trotz viel und vielseitigen Aufgaben, sprich Arbeit, konnte ich in den vergangenen Tagen gut und genügend trainieren. Oft halt, so wie bei Hobby-Sportlern üblich, an Randzeiten. Aber mit einem vernünftigen Zeitmanagement geht das ohne Probleme. Das Wetter hat auch einigermassen mitgespielt so dass auch längere GA-Einheiten möglich waren. Da es neben Sport und Arbeit auch noch andere Aspekte im Leben gibt, so war mehrmals gut essen, Salto Natale usw angesagt, gab es zwar etwas weniger Stunden Schlaf als üblich und trotzdem fühle ich mich zur Zeit fit und munter. Ob das etwas mit der Tatsache zu tun hat dass ich mich von dem ganzen Advents- „Guetzli“, Mandarinen, und „Nüssli“- Hype fernhalte? Vielleicht….

Mir ist Regeneration wichtig…

Regeneration. Ich staune immer wieder wie Hobbysportler trainieren wie die „Weltmeister“, aber der richtigen und effektiven Regeneration praktisch null Beachtung schenken. Ziel ist es durch geplantes Training die Leistungsfähigkeit zu verbessern. In der Fülle der Trainingseineinheiten, meistens verbunden mit falschem Ehrgeiz, ein Beispiel ist der Winterpokal, wird vergessen oder oder schlichtweg ignoriert dass der Körper auch Regenerationsphasen benötigt um seine vollen Leistungskapazitäten auszuschöpfen. Die Regenerationsphasen nach intensiven Belastungen werden oft unterschätzt. Dabei würde eine gute Regeneration helfen einen entscheidenden Vorsprung in der Leistungsentwicklung zu sichern.

Persönlich beachte ich folgende Regeln:

>Ich halte mich an geplante Vorgaben, wie beim Training, auch bei der Regeneration.

> Jeder Belastung lasse ich immer eine aktive Erholung folgen. (10 Minuten auslaufen- fahren)

> Nach Belastungen über 2 Stunden nehme ich immer ein hochwertiges Regenerationsgetränk. Kohlehydrat, Protein und mit Natriumzusatz.

> Viel trinken. (Wasser und nochmals Wasser)

> Eine feste Mahlzeit erst ca. 1.5 bis 2 Stunden nach der Einheit. Diese sollte hochwertige Proteine enthalten. (Kleiner Nebeneffekt in dieser Zeit ist die Fettverbrennung sehr aktiv)

> Alkohol und gesättigte Fettsäuren vermeiden. (Das beliebte Bier trinken nach dem Training ist, Sorry, völliger Mumpitz. Wenn schon dann Alkoholfreies).

> Ganz wichtig: genügend Schlaf. Zeit für genügend Schlaf zu finden hat etwas mit einem effizienten und klugen Zeitmanagement zu tun. Grundsatz: Wer seine Zeit nicht managen kann, kann gar nichts managen! (Kleiner Tipp: Fernseher und PC haben einen Knopf, wenn man diesen betätigt bleibt oft ganz viel Zeit übrig)

> Mein Umfeld weiss um meine Ambitionen und wir haben, nebst Arbeit und Job, unsere Termine, Verpflichtungen und Prioritäten abgesprochen. Das erspart unnötigen Stress.

Eigentlich ganz einfach oder 😉

Dies und das…

Der letzte Monat vom 2010 hat mit einem richtigen Wintereinbruch begonnen. Ich  habe im Trainingstagebuch bereits die ersten Langlauf und Schneeschuheinheiten eintragen können. Dazwischen war ich erneut viel unterwegs und genau soviel vor dem Bildschirm beim planen, schreiben und berechnen. Nichts spektakuläres, ganz normaler Alltag also. Wie es den Anschein macht werden auch die kommenden Wochen ganz ähnlich ausfallen. Selbstverständlich werde ich versuchen meine Trainingseinheiten konsequent durchzuziehen und wenn möglich nebst den geplanten Umfängen auch die Qualität trotz Winter und Frost einzuhalten. Im Januar 2011 werde ich, wie in diesem Jahr, für ein Woche im Raum Hamburg tätig sein. Je nach Winter werde ich bereits im Februar jeweils für ein paar Tage in den Süden fahren. Ich brauche einfach km als Basis für die über 100km des Dolomitisuperbike. Ich suche noch ein geeignetes Vorbereitungs-Rennen für Mai und Juni. Jemand eine Idee? In den vergangenen Tagen wurde ich auch immer mehr zum Berater und Ratgeber für Aufbau und Trainingsplanung von Kollegen. Mache ich gerne, aber scheinbar können nicht alle mit  meiner kritischen, und konsequenten Art umgehen 😉 Macht nichts, also mir zumindest.