Der Radsport Sport ist ein wichtiger Teil meines Lebens und ich genieße jede Minute, die ich auf den Trails verbringen kann.
Auf und ab ist das Fazit der vergangenen Wochen und Monate. Mal Top mal Flop was die sportlichen Leistungen anbetrifft. Oder von Super bis hin zum absoluten „Crash“ war alles drin. Das warum ist in der Zwischenzeit geklärt, aber noch nicht verarbeitet. Der wichtigste Muskel im Körper, gemeint ist das Hirn, arbeitet intensiv daran. Fest steht dass ich mich weiter sportlich betätige, aber Wettkämpfe vorerst auslasse. Die geplanten Termine 2015 sind gestrichen. Das tut weh und bedingt noch einiges an Kopfarbeit. Vielen Dank an die Personen die mich dabei unterstützen! (oder mich aktuell gerade ertragen;)
Wie weiter? Sport steht weiterhin in der Agenda. Eine Wettkampf Planung gibt es bis auf weiteres keine. Wobei ich das Wort NIE stets versuche zu vermeiden. Ich akzeptiere die heutige Situation, so wie sie ist, geniesse den herrlichen Sommer und lasse es mir gut gehen. 🙂


Lieber Hans, ich sehe das anders 🙂
…wo im Training alles genau so, oder noch besser, läuft wie geplant. Meistens kommen diese Tage genau dann wenn man es nicht erwartet. Heute war so ein Tag. Nicht besonders gut geschlafen etwas geplagt von Pollen und irgendwie auch sonst nicht besonders gut drauf. Trotzdem sitzt man aufs Rad um das geplante Training zu absolvieren. Und plötzlich sind sie da die guten Beine. Locker, leicht und ein guter (runder) Tritt bereits auf den ersten Kilometern. Etwas skeptisch wartet man auf den ersten Anstieg so nach dem Motto: flach kann jeder. Die Steigung ist da die Beine bleiben gut? Gleich noch einen Sprint nachlegen um sicher zu sein dass dieses Gefühl wirklich bleibt. Geht auch und auf der Kuppe bewegt sich der Puls sofort wieder im freien Fall nach unten. Im Hinterkopf gleich die geplante Strecke „umbauen“ und kurzerhand diesen Sch…berg einbauen den man nie und nimmer mag und dem man öfters schon mal ausgewichen ist. Heute fühlen sich Begründungen und Ausreden von letzter Woche lächerlich an. Heute fährt man mit dem geilen Gefühl hoch ich könnte noch schneller. Heute ist es da dieses Gefühl es drauf zu haben, in Form zu sein. Heute stimmt sie diese Form!(die man immer sucht). Schade ist das heutige Training schon Geschichte und wo ist der Knopf um Morgen, übermorgen oder immer genau dieses Gefühl wieder „einzuschalten“? Gibt es nicht? Ok. Ich suche ihn trotzdem, immer und immer wieder…
…gibt es im Zeitalter von Google kaum noch. Das
…war ich nicht. Zumindest was die Intensität meiner Trainings angeht. Mein GA (Grundlagen) Defizit habe ich keinen Deut abgebaut. Schlimmer, ich habe es sogar „ausgebaut“. Irgendwie kann ich mich nicht zurückhalten und sobald es bergauf geht, macht es mir richtig Spass aufs „Gas“ zu drücken. Egal ich muss das ändern und definitiv mehr für meine GA tun. Denn eines ist klar für 60 km würde es reichen, für 160 definitiv nein. (Immer von einer Leistung ennet der 2oo Watt ausgehend).