2014…

Kalender…war definitiv ein gutes Jahr. Keine Krankheiten, keine Verletzungen keine grossen Probleme allgemein. Was will man mehr. Ich würde ein „copy and paste“ fürs 2015 ohne Widerspruch akzeptieren. Im 2015 werde ich, sofern es die Gesundheit erlaubt, an diversen Events teilnehmen. Einige sind schon fix bei andern werde ich mich kurzfristig entscheiden. Allerdings werde ich voraussichtlich nur bei grossen Events, vorwiegend in Italien, teilnehmen. Erstens weil dort meine Alterskategorie gut vertreten ist, und zweitens die Bedingungen hart aber fair und herausragend sind. Ziel sind ganz klar top ten Plätze in meiner Kategorie. Die Vorbereitungen dazu laufen aktuell hervorragend. In den vergangenen zwei Wochen gab es eine kleine Einschränkung da ich insgesamt 5 Tage für die Organisation NEZ ROUGEBERN tätig war. Ein tolle Sache. Ich war mit Freude, Engagement und viel Spass mit dabei. Danke das ich dieses Team verstärken durfte.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und einen tollen Start ins 2015!

Etwas (zu) viel, etwas müde…

2014-12-12 14.55.57+10 Grad oder mehr sogar bei teilweise bewölktem Himmel, liessen bis anhin wenig bis gar keine Wintergefühle aufkommen. Im Gegenteil. Auch die intensiven Bemühungen von Verkaufsgeschäften oder den allgegenwärtigen Weihnachtsmärkten vermochten keine richtige Advents- Stimmung aufkommen zu lassen. Irgendwie fehlte auch da die Kälte. Wer mag schon Glühwein bei diesen Temperaturen. Die Wintersportler werden auch langsam nervös und die Organisatoren von den grossen Ski- Events studieren jeden Tag intensiv Wetterradar- und Langzeit- Prognosen.Für Rad- und Laufsportler sind bei uns die Bedingungen, der Jahreszeit entsprechend, nahezu ideal. Man kann nach wie vor problemlos 3-4 Stunden Ausfahrten ohne Erfrierungs Symptome absolvieren. Das ist zwar schön, wenn man es denn macht, aber irgendwie wäre es mir lieber Winter jetzt und +10 dann im März 2015. Auch Wetter ist kein Wunschkonzert.

Persönlich läuft es bei mir Trainingsmässig so so la la. Die Leistungen passen zwar, (gerade noch), aber das persönliche Zeit Management, vor allem bei den Ruhezeiten ist etwas aus den Fugen. Klartext ich schlafe momentan aus Gründen wie NEZ Rouge schlichtweg etwas (zu) wenig. Trotzdem geht es mir ausgezeichnet, kaum Knie- Schmerzen und auch sonst ist Physis und Psyche im grünen Bereich. Jetzt bloss beim Radfahren nicht einnicken, oder bei den Gymnastik Übungen von der Matte fallen…  😉

Das Gute liegt so nah…

2014-11-23 12.30.49 2014-11-30 13.29.43Lange war ich der Meinung dass ich das Berner Oberland wie meine Westentasche kenne. Das war eine falsche, fast überhebliche, Einschätzung. Praktisch jede Woche entdecke ich neue Wege, Routen und Trails. Manchmal sind es kleine Stücke oder Ergänzungen zu bereits bekannten Routen, manchmal ein kleiner unscheinbarer Pfad der zwei vermeintlich individuelle Routen zu einer einzigen verbindet. Bei mir um die Ecke liegen Simmen- Kander- oder Diemtigtal. Mein aktueller Favorit ist das Kandertal rund um Frutigen. Da ich oftmals am Abend ins Sportzentrum Frutigen zum Krafttraining fahre fallen mir auf beiden Talseiten, weit oben, immer wieder Lichter die auf bewohnte oder zumindest auf benutze Objekte hinweisen. Das weckt immer wieder meine Neugierde denn, so die Erfahrung, wo es nachts Licht hat, gibt es meistens auch eine Strasse oder zumindest einen (fahrbaren) Weg. Es folgt dann, meistens Online, eine kurze Analyse von Kartenmaterial und los geht es. Minutiöse Vorbereitung mit 25‘000er Karte wäre zwar sinnvoll aber dazu fehlt mir meistens die Lust und irgendwie mag ich dieses drauflos fahren und dann- mal- sehen. Selbstverständlich hätte ich mir beim genauen planen den einen oder anderen Flop sparen können, genauso wie diverse Sackgassen oder das leise fluchen beim „vorwärts der Weg zurück“. So habe ich in den vergangenen Wochen im Kandertal ein halbes Dutzend neue Routen entdeckt, praktisch eine schöner als die andere. Das Gebiet ist notabene praktisch um die Ecke und von Zuhause aus in 20- 30 „Bike Minuten“, erreichbar. Wie heisst es in einem deutschen Sprichwort; warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah….

„Eggen und Chrächen“

2014-10-09 10.49.23-1Die letzten Wochen waren wettermäßig eine Entschädigung für viele feuchte und verhangene „Sommertage“. Keine Frage diesen Spätsommer MUSSTE ich nutzen. Mit zahlreichen guten Trainings- Km, etlichen Höhenmetern und viel Spass habe ich das auch praktisch ohne Einschränkung umsetzen können. Nach dem Aufenthalt in den Dolomiten war ich ausschliesslich in Heimatlichen Gefilden unterwegs. Was mich immer wieder beschäftigt ist, dass ich keine Tour ohne „Tal“ schaffe. In jedem Training durchquere oder passiere ich mindestens ein Tal. Aaretal, Gürbetal, Haslital, Simmental, Diemtigtal, Kandertal, Kiental, Suldtal, Gasterntal, UeschinentaL, Stockental, Lütschinentäler usw. usw. Alle diese Täler habe ich, zumindest was die Routen anbetrifft auch ohne GPS im Griff. Ganz anders verhält es sich mit dem Emmental. Erstens ist es gar kein richtiges Tal, so im Sinne von Berg links Berg rechts, und zweitens ist das Emmental ein Gebiet mit einer Fläche von fast 700 km2 Obwohl ich oft im Emmental unterwegs war/bin kenne ich nur einen Bruchteil dieser Landschaft. Geprägt ist das Emmental von zahllosen Hügeln oft genannt als „Eggen“ und Tälern sprich „Chrächen“. Weiterlesen „„Eggen und Chrächen““

Älter-schneller-leichter-besser…

herbst-16Es ist bereits Herbst. Das ist jetzt nicht gerade die ultimative Aussage oder eine Bahnbrechende Neuigkeit. Spätestens beim Blick aus dem Fenster merkt man es tut sich was da draussen. Eigentlich mag ich den Herbst ganz gut aber mir wird es einfach zu früh dunkel oder zu spät hell. Je nach Tagesform. An die tieferen Temperaturen konnten wir uns ja bereits währen den „Sommer“- Monaten gewöhnen. Also alles beim alten. Nicht ganz. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren bin ich weder müde und ausgebrannt, noch habe ich dieses Gefühl „brauche dringend Urlaub oder Abstand von den Zweirädern“. Im Gegenteil ich freue mich auf die kommenden Wochen und Monate der Vorbereitung für die nächste Saison. Die Planung, soweit als möglich ist bereits erledigt und die Ziele sind fixiert. Sofern die Gesundheit und das Glück mitspielt heisst mein Motto für nächste Saison: zwar (noch) älter, aber schneller, noch leichter und hoffentlich besser.

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