Schwups schon ist der Februar zur Hälfte „erledigt“. Ein Februar den ich, zumindest bis jetzt, in südlichen Gefilden verbrachte. Bei durchschnittlich +15 Grad und trockenem Gelände trainiert sich einfach besser und leichter. Auch wenn das Wetter nicht optimal war die langen Hosen und Beinlinge blieben im Koffer. Den verregneten Sonntag rechne ich jetzt einfach als geplanten „Ruhetag“ 😉 Nach Wochen mit ausschliesslich Wintersport konnte ich endlich auch wieder aufs Rad steigen. Das fühlte sich zu meiner Überraschung nicht nur sehr gut an, es lief auch tatsächlich ausgezeichnet. Besonders die Trainings im Gelände liefen zu meiner Überraschung ausgezeichnet. Im Tal des Riu l’Algar fand ich genau diese Pisten und Pfade vor wie ich es mir gewünscht hatte. Ruppig, schottrig/felsig und schlängelten sich unzählige Pisten, Wege und Pfade dem Fluss entlang. Die Hänge waren ein einziges Labyrinth von Pfaden zwischen abertausende von Orangenbäumen. Ein Traum ist auch das Naturschutzgebiet rund um Calosso und Guadalest. Im Hinblick auf meine Sommer- Events waren diese schwierigen und ruppigen Pfad
e genau das richtige. Forstwege und Strassen kann jeder. Fazit: Ein lohnender Abstecher in den Süden, Paella Valenciana und (leicht) gebräunte Beine gab es auch. Selbstverständlich habe ich auch in Spanien die tollen Leistungen unserer CH-Ski-Cracks bei der WM in St. Moritz verfolgt. Grossartig was die Sportlerinnen und Sportler des SSV leisten. Nach all den harschen und teilweise hämischen Kritiken in den vergangenen Jahren haben sie sich diese Erfolge redlich verdient. Danke und weiterhin viel Erfolg! Nun geht’s zurück in den Winter mit der Gewissheit alles ist im grünen Bereich und es läuft (fast) nach Plan.
Kategorie: Mountainbikemarathon
Durchblick…
Zugegeben der Eingriff am rechten Auge wäre schon längst fällig gewesen. Aber eben man(n) müsste es auch machen. Irgendeinen Grund dass es jetzt gerade nicht passt findet sich relativ leicht und schwups ist wieder ein Monat vorbei. Bis zum Moment wo man zum dritten Mal eine Treppenstufe verpasst und sich, zum Glück unversehrt, vor der Keller Türe wiederfindet. Terminanfrage, Untersuchung, (warum kommen sie erst jetzt?) und Terminierung für OP ging Ruckzuck genau so wie die OP an sich. 14:10 rein in die Klinik um 15:30 Uhr wieder raus und alles ist gut. Kurzer, sehr kurzer Unterbruch was die sportlichen Aktivitäten anbetrifft und nach zwei Tagen geht es, wenn auch vorsichtig, mit vollem Durchblick wieder los. Offen bleibt die Frage warum man so etwas ein Jahr vor sich herschiebt? Angst oder Bequemlichkeit? Wohl von allem etwas. Auf jeden Fall hat das Team von Herrn Dr. Bodenmüller in Thun einmal mehr einen perfekten Job gemacht. Neu dazu gekommen ist auch eine passende Sportbrille. Auch hier perfekt beraten von Sportoptik Volz in Thun. Voll motiviert geht es zurück an „die Arbeit“ und Vorbereitung für eine tolle Saison 2017.
Gutes muss nicht…
…teuer sein. Es war im Herbst vor 2 Jahren, als ich beim Start zu einem MTB- Training in Interlaken der Meinung war ich hätte meine Handschuhe vergessen. 3 Möglichkeiten: Ohne fahren, mache ich im Sommer fast immer, oder ich beschaffe mir welche vor Ort oder nochmals retour nach Hause. Entscheidung: beschaffen. Bikeshops vor Ort hatten Mittagspause, sprich geschlossen. Stop rechts ran da ist doch so ein Tchibo- Laden. Gesagt getan und da es Herbst war gab es gerade eine Aktion mit Outdoor- Klamotten für Läufer. Siehe da Handschuhe für CHF 12.- waren auch dabei. Size 9 gepackt zur Kasse zum bezahlen. Beim hervor kramen des Geldbeutel aus der Rückentasche spüre ich etwas das sich wie Handschuhe anfühlt. Es waren meine „vergessenen“ Handschuhe. Nichts anmerken lassen die Tchibo- Handschuhe werden gnadenlos bezahlt. Als Schweizer hat man(n) bei gewissen Dingen einfach Hemmungen. Die Tchibo’s flogen ins Auto und von dort ins Handschuhregalfach in der Sportgarderobe. Tja und dort dümpelten sie neben Reusch’s, Scott’s oder Assos vor sich hin. Wochen- Monate sogar Jahrelang. Bis vor zwei Wochen. Bei den teuren Reusch’s lösten sich die Nähte auf, für die Assos war zu warm und die von Scott… öhm waren gerade nicht da.. Da lagen diese nigelnagelneuen 2 Jahre alten Tchibo Handschuhe. Ok. nehme ich sieht ja eh keiner. Es geht los und alles ist wie immer. Ausser genau diesen Handschuhen. Gute Passform, angenehm zu tragen absolut trocken trotz Nieselregen und richtig schön warm. Hä?? Ich staunte. Es kamen weitere Fahrten dazu inkl einer im kompletten „Vollschiff“. Nach zwei Stunden waren die Handschuhe zwar nass aber ich hatte immer noch trockene und warme Hände. In der Zwischenzeit sind diese Handschuhe ganz weit vorne und stets griffbereit. Fazit: die Reusch’s werden vorläufig nicht ersetzt. 🙂
Alle Jahre wieder…
Grundlage ist öde…
… kommt irgendwann , nebst der Steuerrechnung, die Kälte, Regen, Schnee, Nebel und es wird (zu) früh dunkel. Gleichzeitig beginnt das „jammern“ über eben genau diese äusseren Bedingungen. Ehrlich gesagt ich mag diese auch nicht besonders aber es ist nun mal so in unseren Breitengraden. Wer berufstätig ist muss oftmals seine Ausdauer- Sportlichen Aktivitäten auf das Weekend verlegen und Wochentags ins Fitnessstudio auf Indoor- Aktivitäten oder auf die Rolle verlegen. Outdoor ist sicher laufen oder langlaufen (Nachtloipe) eine Möglichkeit. Selbstverständlich kann man mit passender Beleuchtung auch Nachts mit dem Rad unterwegs sein. Mein Ding ist das nicht und da ich zudem das Privileg habe auch tagsüber trainieren zu können überlasse ich diese Nachtaktivitäten gerne anderen. Persönlich nutze ich diese Zeit, nebst intensivem Krafttraining, für das Grundlagentraining. Dieses absolviere ich, mit der richtigen Frequenz (Watt) ausschliesslich auf der Strasse oder auf der Rolle (max. 90 Minuten). Ins Gelände geht es nur kurz und knackig da sich dort regelmässiges GA- schlecht bis gar nicht trainieren lässt. Wer der Meinung ist dass sein GA- Training, auf Grund der angezeigten durchschnittlichen Herzfrequenz, perfekt sei sollte dieses genauer analysieren. Beispiel: Fahre ich von meinem Wohnort nach Thun runter Puls vielleicht 80-90 und anschliessend mit 140-150 wieder rauf, ergibt das nach Herzfrequenz gemessen eine perfekte GA- Einheit obwohl ich höchstens ein paar Minuten im tatsächlichen GA- Bereich unterwegs war. GA- Training ist langweilig und öde auss in der Gruppe… Das ist Quatsch, oder für Personen die zwar immer von ihren hohen Zielen labern, sich aber nicht aufraffen können, respektive Mental dazu nicht in der Lage sind, auch mal 2 Stunden alleine und zweckorientiert im richtigen GA- Bereich trainieren zu können. Die Gruppendynamik beim Radsport- Training kennen wir ja bestens oder 😉 Und das beste in vier Monaten ist wieder Frühling. Nutzen wir diese Zeit ein Fundament für eine tolle Sommersaison zu legen! 🙂
Saison 2017 …
Herbst oder die (Hoch) Zeit der Hobby-Sportler-Planungen. „Ungefähr 14’600 Ergebnisse (in 0.54 Sekunden)“ findet man bei Google für den Suchbegriff: Saisonplanung 2017 🙂 Jetzt müssten all diese Pläne nur noch umgesetzt werden. Erfahrungswert: Je weiter weg das Datum, desto intensiver und „grosszügiger“ die Planung und umso lausiger ist meistens die Umsetzung. Manchmal wären Begriffe wie Wunschdenken oder fern jeglicher Realität wohl treffender. Aber was soll s. Der Plan von gestern ist Geschichte, heute gibt es einen neuen und Morgen fangen wir wieder von vorne an. Gründe finden sich immer 🙂
