Bei Erfolgen bleiben meistens, im Gegensatz zum Misserfolg, kaum Fragen offen. Höchstens wie kann ich meine gute Leistung optimieren oder zumindest halten. Wobei das nur „halten“ beim nächsten Event vielleicht, meistens ganz sicher, nicht mehr reicht. Was kann ich tun? Die Planung und Vorbereitung war gut, die Form war da, das Material hat gepasst und die zurechtgelegte Strategie ist aufgegangen. Plan B wurde nicht benötigt. Und jetzt? Jetzt ist es sinnvoll erst den Erfolg zu geniessen. Punkt. Es ist aber auch die Zeit zu reflektieren was ich zukünftig (noch) besser machen kann. Meistens sind es Details. (Wie heisst es im Volksmund: „Der Teufel liegt im Detail“). Wenn ich zurück blicke habe ich in den vergangenen zwei/drei Jahren nur Details geändert. Ausser beim Material. Der Wechsel auf die 1×11 Schaltung war die grösste Veränderung. Dazu kamen aber einige Details. Tiefere/breitere Lenkerposition, Änderung bei der Sattelhöhe, Neue Reifendimensionen/ Profile inkl. Markenwechsel, neue Helm Varianten usw. Da ich das Privileg habe, mein Material selbst finanzieren zu können ohne auf „sogenannte Sponsoren“ Rücksicht zu nehmen, kann ich stets das Optimum und die für mich ideale Lösung zurückgreifen. Wichtig ist für mich auch die unmittelbare Rennvorbereitung. Stressfreie nicht zu frühe Anreise, einfaches Hotel ohne den ganzen Spa- Schnickschnack, dafür ein gutes Bett, anständiges Essen, einen abschliessbaren Radkeller/Raum und möglichst weg vom ganzen Trubel. Den ganzen Pasta- Party Mist, das mehr oder weniger endlos langweilige Gequatsche über soll ich den 40er oder 42er, das Dauerjammern über die fehlende Form oder sonstige Gebrechen (um dann beim Start, welch ein Wunder, lospreschen zu können wie die berüchtigte „Sau“) noch ein Bierchen kann nicht schaden usw. und so fort, habe ich von meiner To do- Liste gestrichen. Startunterlagen abholen, weg Beine hochlagern, fokussieren und fertig. Seit ich diese Details stetig optimiere und verbessere habe ich zwar zu tun aber viel weniger Stress. Und ja, es läuft mir besser. Mehr Details in Folge 02…
Kategorie: Mountainbikemarathon
Halbzeit…
Bereits ist die erste Hälfte von 2016 Geschichte. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl die Zeit rast. (Es gibt böse Zungen die behaupten das sei eine Alterserscheinung 🙂 Da ich jeweils in der ersten Jahreshälfte kaum, oder wenn höchstens Trainingshalber, Wettkämpfe bestreite beginnt für mich jetzt die letzte Phase der Vorbereitung für die (Wettkampf) Monate August und September. Der Formstand passt und gesund bin ich auch. Na ja fast. Die eine oder andere Verschleiss Erscheinung macht sich bemerkbar was auch nicht neu ist. Die bisherige Vorbereitungen verliefen gut, wenn auch nicht optimal. Weiterlesen „Halbzeit…“
