…bleiben mir für meine Vorbereitungen zum Dolomitisuperbike. Wenn ich den momentanen Trainingsrhytmus beibehalten kann, gesund und unverletzt bleibe, dann wird das eine tolle Sache. Ich freue mich schon jetzt auf diesen Event im Pustertal. Im Mai werde ich, sobald die Strecke schneefrei ist, ein paar Tage in Villabassa verbringen und die Strecke öfters abfahren. Besonders den Streckenteil rund um Sexten. Den habe ich (bis jetzt) definitiv nicht im Griff. In den letzten Tagen habe ich es mit Training und Ernährung etwas „schleifen“ lassen. Ich war nach den letzten beiden Ausdauerwochen müde und zudem war mir wieder mal nach viel Pizza, Rotwein und Eis. Dafür „mosert“ jetzt die blöde Waage 😉 Am Wochenende bestreite ich einen Triathlon. Laufen -> biken -> und zum Schluss Skitourengehen bis 2’500m. Besonders aufs Skitoturengehen freue ich mich. Stand ich diesen Winter doch gerade zweimal auf den Tourenbrettern. Zum Glück geht es nur rauf. Am 11. April geht’s mit den Skis, sofern es das Wetter erlaubt, nochmals über die Alpen. Von Zermatt nach Breuil. Um es richtig hart zu machen habe ich mir heute einen absoluten Tourenprofi, in den TopTen der Weltrangliste, als Begleiter zugelegt. Dann dürfte meine Frühform definitiv weg sein 😉
Kategorie: Events
Winterpokal adieu…
Vom November bis gestern konnte man als Team oder als einzelner beim virtuellen Winterpokal für Radsportler mitmachen. Es gab die Möglichkeit seine Trainingseinheiten auf dem Rad, Laufen, Skilanglauf oder bei anderen Sportarten zu erfassen. Die erfasste Zeit wurde in Punkte umgerechnet etc.. Gedacht als Motivationshilfe in den kalten und dunklen Wintermonaten, die eine oder andere halbe Stunde zusätzlich durchzuhalten, oder die eigenen Trainingszeiten mit vielen anderen Teilnehmern zu vergleichen und als Team sich gegenseitig anzustacheln oder zu unterstützen. Ich konnte in dieser Zeit rund 360 Stunden eintragen. Die Punkte, obwohl massgebend für die Rangierung, waren mir eigentlich egal. Mit diesen 360 Stunden schafft man es übrigens nicht unter die Top zu kommen! Für die Top Ten musste man übrigens pro Tag ca. 3 Stunden trainieren. (Ohne Ruhetag). Es gab Teilnehmer, besonders zu Beginn und am Schluss des Winterpokals, die locker mal eine Woche jeden Tag mehr als 10 Stunden unterwegs waren. Oder Skitourengehen und Skifahren wurde selbstverständlich unter Skilanglauf eingetragen. (Gibt mehr Punkte als die Alternative Sportarten). Aber eigentlich ist es vollkommen egal. Wer das braucht soll sich ruhig selbst bescheissen. Unsere „Alpen-Oldie-Junior-Team war unterschiedlich unterwegs. Die einen viel, andere weniger bis hin zu kaum erwähnenswert (eigentlich gar nicht). So oder so, bei mir hinterlässt der Winterpokal einen zwiespältigen Eindruck und ich werde im kommenden Jahr, sprich Wintersaison, höchstens noch „zuschauen“. Motto: Verarschen kann ich mich auch alleine 😉
Kaum zu glauben…


…dass hier in 137 Tagen, nach 95 km, um den Bergpreis gekämpft wird. Plätzwiese (Prato Piazza) ist der höchste Punkt des Dolomitisuperbike. An alle Puristen: Es ist mir egal wie doof rote Socken aussehen. Mir bringen sie Glück. Rennen, auch 2011, nur in diesen roten Socken!
Joggen an der Binnenalster…
Die vergangene Woche verbrachte ich vorwiegend in Hamburg. Das Timing war perfekt auf meine Zwangspause wegen der lästigen Kniegeschichte abgestimmt. Kaum Training auf dem Rad, ausser einer kurzen Einheit auf dem Ergometer im Hotel, dafür war jeden Tag eine kurze Jogging-Runde angesagt. Mit Dutzenden „einheimischen“ JoggerInnen bewegte ich mich also um die Binnenalster. Total spannend und auch der Unterhaltungswert war beachtlich. Viele der joggenden Damen benutzten diese Gelegenheit als Laufsteg, es war zwar aus meiner Sicht grausam kalt, und trotzdem wurde teilweise in kurzen! Hosen gelaufen. Oder Manager die joggenderweise die letzten Anweisungen ins Büro telefonierten, plus die Hunde welche ihre Besitzer an der Leine führten und hinterherzogen. Dazwischen und daneben selbstverständlich jede Menge Radfahrer meist ohne Licht. Ich benötigte mehrere Kilometer und einige „Zurufe“ und Klingelorgien, um zu realisieren, dass die eine Nuance helleren Verbundsteine eigentlich den Radweg markieren. Schweizer halt… Ok. ich habe es jetzt kapiert. Nebst joggen, gut essen und viel verhandeln, habe ich, das war der eigentliche Grund meiner Hamburgreise, im Auftrag der UCI die neue Streckenführung der Vattenfall Youngclassic homologiert und abgenommen. Selbstverständlich wird man in und um Hamburg nie eine Bergetappe „bauen2 können. Allerdings konnten wir für die zweite Etappe bei Hollenstedt eine ausgezeichnete und harte Strecke finden und abnehmen. Die Jungs werden da bestimmt hart gefordert. Die Organisatoren der Youngclassic leisten einen ausgezeichneten Job in einem anspruchsvollen Umfeld! Leider finden die Organisatoren bei Behörden und Verbänden nicht immer die Unterstützung die sie eigentlich verdienen würden. Trotzdem ich freue mich auf den August wo ich zwischendurch wieder an der Binnenalster joggen oder radfahren darf.
Nur noch 200 Tage…
…sind es ab heute bis zu meinem ersten Saisonhöhepunkt dem Dolomitisuperbike. Bereits sind 2000 Meldungen für den härtesten MTB-Marathon der Dolomiten Online. Ich gebe zu irgendwie kribbelt es bereits ein wenig. Ich freue mich riesig auf die 110 km, die 3300 hm , die geniale Landschaft und das tolle Ambiente. Ziel ist eine Rangierung (Kategorie) unter den Top 5. Wenn es im Training weiterhin gut läuft und ich gesund bleibe, sollte das drin liegen. Am meisten „Angst“ habe ich momentan vor irgendwelchen Erkältungen und viralen Infekten. Wen ich so sehe und höre wie rundherum gehustet und geschneutzt wird kann einem allerdings Angst und bange werden. Also fleissig Hände waschen, und sich soweit als möglich von, Klimaanlagen und grossen Menschenansammlungen fernhalten, richtig und gut essen, viel trinken, (trinke zur Zeit sogar FREIWILLIG Tee!!) und vor allem hoffen dass man verschont bleibt.
