Aktuell bin ich etwas über meinen aktuellen Formstand etwas genervt, oder sollte ich sagen „hässig“?. (Wie üblich ist das jammern auf hohem Niveau;) Meine Rückenschmerzen besseren sich in ganz kleinen Schritten und die Schmerzen in meinen Knien, besonders im rechten, sind auch zum aushalten. Die lang anhaltenden tiefen Temperaturen hinterlassen aber schon Spuren. Am schlimmsten ist es, wenn ich nichts tue. Während sich „Bewegung“ positiv auf meinen Rücken auswirkt ist es bei den Knien genau umgekehrt. Also man läuft irgendwie reduziert und sicherlich nicht mit Vollgas. Stets mit Vorsicht dass man ja keinen falschen Schritt oder Rutscher macht. Ich freue mich gewaltig auf die wärmeren Tage!
Kategorie: Alltag
Fibromyalgie…
Die bereits seit 10 Tagen anhaltende Kälte macht mir ein paar Probleme. Mein Bewegungsapparat hat Mühe diese Temperaturen wegzustecken und reagiert mit Schmerzen. Das Ganze nennt sich Fibromyalgie oder Weichteil-Rheuma. Nichts Neues für mich aber bei einer so lang anhaltenden Kälteperiode wird es langsam aber sicher mühsam. Man schläft schlecht, sitzen bereitet auch Mühe und vor allem lange Autofahrten sind eine Qual. Medikamente gibt es kaum und wenn sind es ganz „harte Sachen“ und beschränken sich auf die Schmerzlinderung. Schmerzmittel helfen so gut wie gar nicht. Was tun? Immer wieder die Wärme suchen, auf die Zähne beissen und hoffen dass es wärmer wird. Das kann aber in diesem Winter, gemäss Prognosen, noch etwas dauern…
Mentale Stärke…
War heute bei mir gefragt. Diverse Kleinigkeiten mussten erledigt werden, Handelsregistereinträge aktualisieren, Besprechung mit Handwerker betreffend Küche, Post bearbeiten, Material-bestellungen usw. usw. Ich hasse diesen Kleinkram weiss aber zugleich dass all das notwendig ist. Als alles endlich erledigt war, war auch die Sonne weg und die Schlechtwetterfront da. Geplant war ein weiteres GA- Training, am frühen Morgen war ich kurz zum Krafttraining, von 2-3 Stunden. Der langen Rede kurzer Sinn: Umziehen Skating-Skis eingepackt und schnell zur Loipe. Es wurden knapp 2 ½ nasse Stunden und zum Schluss war ich weniger müde als vor dem Training. In solchen Momenten kann ich mich (noch) immer auf eine gewisse Mentale Stärke meinerseits verlassen.
Mentale Stärken erzielt man über:
- Zielbewusstsein (Visionsziel, Fernziel, Etappenziel, verborgene Ziele)
- Zielverankerung (Abrufbarkeit des Ziels als Motivation im Alltag)
- Zieldifferenzierung (Verschiedene Felder der Leistungsziele inkl. Prioritäten)
- Zielvisualisierung (Erreichbarkeit durch Vorstellungskraft erhöhen)
- Lösungsorientiert, und nicht in Problemen denke
- Leader sein und Eigenverantwortung übernehmen
- Leistungswillen stärken, bereit und engagiert sein
- Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stetig aufbauen
- Fähigkeit zur Selbstgesprächsregulation aufbauen
- Konfliktfähigkeit und Kommunikation Mit Betreuer, Trainer und Familie üben
- Mit Eigendruck und fremden Erwartungen umgehen lernen
- Die emotionale Balance bewusst suchen und stabilisieren
Ob das hilft? Mir jedenfalls schon 😉
Biken…
Das Wetter spielt nach wie vor etwas verrückt. Unterhalb 1000m Frühling und oberhalb Schnee bis zum abwinken. Im Wallis, Ulrichen Obergoms,
(Bild) liegt aktuell 2.50m Schnee im Dorf! Mein Wohnort präsentiert sich zurzeit, ausser an ein paar schattigen Stellen und natürlich das etwas höher gelegene und schattige Suldtal, völlig Schneefrei. Also Zeit fürs biken. Gestern war ich zum ersten Mal seit dem 03.12.2011 wieder auf dem Bike. Es war ernüchternd. Keine Form, kein Druck auf dem Pedal und vom runden Tritt wollen wir erst gar nicht sprechen. Das war ein Gestampfe und mehr oder weniger Murks ohne Ende. Trotzdem werde ich mein Programm mit viel Schneesport, Tourengehen, Schneeschuh- und langlaufen nicht verändern. Aber ich werde bestimmt bei passendem Wetter die eine oder andere „Schicht“ auf zwei Rädern einschieben. Sei es nur um das Gefühl nicht ganz zu verlieren…
Umfangreich…
…aber nicht intensiv waren meine letzten Trainingstage. Ganz besonders hat es mir zur Zeit das Skitourengehen angetan. Stundenlange Anstiege immer gleichmässig im GA-Bereich bringen eine gute Basis und es macht erst noch Spass. Durch die etwas krasse Schneesituation, unterhalb 800m hat es keinen Schnee und sieht aus wie Anfangs März, und den grossen Mengen oberhalb, hat man die Wahl zwischen Wintersport oder Biken. Allerdings ist da auch wieder die Geschichte mit dem Nebel. Also bleibe ich lieber „oben“. Momentan fühle ich mich jeden Tag besser und vor allem bin ich bis jetzt vollkommen gesund geblieben. Gehe dann mal auf Holz klopfen…
