…kennt jeder Radsportler der auch in den kälteren Jahreszeiten unterwegs ist. Ich persönlich friere relativ schnell und Kälte ist eh nicht mein Ding. Lieber bei plus 31 Grad am Berg als 0 Grad im Flachen… Aktuell, hat sich der Winter mit einem mächtigen Comeback zurückgemeldet und das Gejammere und Gezeter wegen dem ausbleibenden Frühling ist gross. Leute, es ist Mitte März und das ist nun mal noch Winter! Weil auch ich nicht gerne mehr friere als unbedingt nötig bin ich immer am suchen und pröbeln wie ich mich besser schützen kann. Zumal ich nicht gerne mit X Schichten verpackt, wie eine Michelin -Männchen-Kopie, unterwegs bin. Kürzlich habe ich mir eine Winterjacke von der Firma Mavic angeschafft. Von dem Teil bin ich restlos überzeugt um nicht zu sagen begeistert. Tolles Konzept, Schnitt, Belüftung und Komfort. Angenehm zu tragen, gute Passform ohne einzuengen und hervorragend verarbeitet. Darunter braucht man nichts ausser einem Funktionsshirt. Zudem hat die Jacke grosszügige Rückentaschen, samt Winddichten Reissverschlüssen, die sogar „Handschuhtauglich“ sind. Fazit: Teuer aber jeden Cent wert!
Autor: erichvonallmen
Vorbilder…
…hat vermutlich auf die eine oder andere Art und Weise jeder oder jede. Mein Vorbild im sportlichen Bereich, heisst „Bill“ ist weder Profi, berühmt noch hat er ein beeindruckendes sportliches Palmares. „Bill“ ist 70 Jahre jung, großgewachsen, schlank, Pensionist, Brite mit CH-Pass, Ex-Kampf und Linienpilot und begeisterter Radsportler. Ich hatte in der letzten Zeit das Vergnügen dass mich „Bill“ bei ein paar mit Höhenmetern gespickten Radtouren begleitet respektive mitgenommen hat. Richtig verstanden: Er hat mich mitgenommen denn meine Chancen mit „Bill“ mitzuhalten liegen bei 0,00! Mit seinen 70 Jahren fährt er locker mal eine 150 km- Runde mit Höhenmetern im vierstelligen Bereich und einem 28er Schnitt. Zudem ist er technisch so gut drauf dass ich, notabene kein schlechter Abfahrer, ihn sogar den Berg runter regelmässig ziehen lassen musste. Von Bergauf mag isch schon gar nichts erzählen. Wenn wir gemeinsam den Brünigpass angehen ist es so, dass wenn ich oben ankomme sitzt „Bill“ bereits bei einem Kaffee und hat der Serviererin ein halbes Dutzend Komplimente gemacht. Selbstverständlich wollte ich von „Bill“ wissen wie er das, verflixt noch mal, schafft so fit zu sein. „now“ es gibt kein besonderes Geheimnis erklärte er mir mit charmanten englischen Akzent. Mir macht es Spass fit zu sein, schaue dass ich gesund lebe und das auch geniesse. Das wichtigste sei aber, wenn ihn etwas interessiere mache er es einfach und überlege nicht ob er dazu zu alt sei. Sein Alter sei anscheinend für andere interessanter als für ihn selbst. Und wenn er mal einen „Hänger“ habe sorge seine Frau dafür dass er seinen Hintern hochbekomme und sich in den Sattel schwinge. Kleine Anekdote: Bei relativ schlechtem Wetter kam Bill mit einer dieser Sündhaft teuren Mavic– Winterjacken angeradelt. Ich: Woawh geile Jacke… „Bill“: O yeah, hat meine Frau gekauft sie meint ich könne dann auch bei ganz schlechtem Wetter radfahren gehen…
Fazit: Ich habe gegen „Bill“ aktuell absolut keine Chance. Mir fehlt es weder an Gesundheit, Material oder irgendwas. Ich habe eine Frau die mich unterstützt und mich auch immer wieder motiviert. Es liegt allein an mir, meinem Willen und meiner Motivation besser zu werden.“Sch…“ auf meinen Jahrgang, nächstes Jahr will ich als erster auf dem Brünigpass Kaffe bestellen! (Und eine Mavic-Jacke habe ich auch schon;)
Pollen…
Die frühlingshaften Temperaturen bewirken, dass nun wieder vermehrt Pollen freigesetzt werden. Nördlich der Alpen sind in den kommenden Tagen mässige bis starke Belastungen durch Hasel- und Erlenpollen zu erwarten. Im Wallis muss mit einer vorwiegend starken Belastung durch Hasel und Erle gerechnet werden….
Ich als „Teilzeit-Allergiker“ bin selbstverständlich mit dabei. Die damit verbundenen typischen Erkältungs-Symptome sind an sich schlimmes aber lästig. Vor allem schläft man schlecht und mit triefender Nase Sport zu treiben ist nicht angenehm. Nichts anmerken lassen, Medikamente schlucken und versuchen irgendwie damit klar zu kommen 😦
Garmin Edge 810…
In den vergangenen beiden Wochen konnte ich den neuen Garmin Edge 810 erst angeschafft und dann ausführlich getestet. (Ich bleiben bei meinem Grundsatz unabhängig zu bleiben). Einmal mehr entäuscht mich Garmin nicht und vor allem sie lernen ständig dazu und Verbesserungsvorschläge werden postwendend umgesetzt. Der Garmin Edge 810 ist eine für alle Radsportler eine Option die nicht nur genaue Trainingsdaten ermitteln wollen, sondern sich auch für die zurückgelegte Strecke interessieren oder sich ab und zu mal in neuen Umgebungen zurechtfinden müssen/wollen. Persönlich habe ich den Edge 810 Benutzerfreundlich gefunden und er war innerhalb von 10 Minuten einsatzbereit respektive konfiguriert. Bei meinem Trainingslager auf Mallorca habe ich den Versuch gestartet eine Route aufzuzeichnen und diese dann 4 Tage später erneut nur nach den Angaben vom Edge 810 erneut nachzufahren. Kein Problem es hat einwandfrei geklappt. Zu empfehlen ist es die zu vorgegebene Route plus den eigenen Standort in einer grellen Farbe, pink, gelb, hellgrün, darstellen zu lassen, so dass sie sich von den anderen angezeigten Routen, Strassen und Wegen deutlich abhebt. Fazit: Für mich passt dieses Produkt, auch wenn ich bei Renneinsätzen auf den Garmin Edge 510 zurückgreife welcher dafür völlig ausreicht und ich letztendlich kaum Zeit habe auf irgendein zu schauen und eigentlich nur die Daten aufzeichnen, respektive mal kurz die bereits gefahrenen km checken will. (So ganz nebenbei, ich habe den Edge 810 auch beim Skitourengehen, Langlaufen oder Laufen verwendet. Passt auch!)
Mallorca 2013 (2)….
Zusammenfassend könnte ich das Trainingslager in Mallorca mit dem Ausdruck “Schwein“ gehabt“ umschreiben. Da war erstens das Wetter. Mit einer einzigen Ausnahme, eine kurze Regeneinheit von einer Stunde, war es immer trocken und überraschend warm. Maximal hatten wir 17 Grad im Durchschnitt waren es etwa 12. Zweitens die Trainingskilometer verliefen komplett Unfall- und Pannenfrei. Ausser einem einzigen platten Reifen (Glas) und einem ganz kurzen Abstecher „ins Grüne“ gab es keine Zwischenfälle. Dazu kam dass wir durch die kompetente Führung und Streckenwahl von Andi öfters mal gerade ein oder zwei Autos pro Stunde begegnet sind. Was vermutlich nur im Südwesten von Mallorca möglich ist. Wir merkten dass immer sobald wir uns Richtung Norden bewegten. Aber wer will schon im Norden Mallorcas Rennrad fahren. Ausser Hausecken und Gegenwind ist dort wenig und vor allem (zu) wenig Berge ;-). Drittens: Wir hatten stets eine gute Stimmung im Team und jede Menge Spass. Unterkunft und Verpflegung waren ebenfalls ok. Auch wenn es, nach oben bemessen, durchaus den einen oder anderen Punkt gibt wo es noch Luft nach oben hat, oder man sich verbessern könnte. (Jammern auf extrem hohem Niveau). Fazit: Mallorca als RR- Trainingslager ist immer eine Reise wert und ich komme bestimmt wieder!
Jetzt geht es erst mal mit regenerieren zu Hause weiter. Heute war ich erst mal beim Osteopath der meine immer noch angeschlagene Hüfte wieder gerade gestellt hat. Joggen ist immer noch ein NoGo 😦 Kurze Einheiten und etwas Krafttraining bevor es dann ab dem kommenden Weekend wieder voll zur Sache geht. Dann ist es bereits März und es gibt u.a. auch noch eine Ausbildungswoche für Radsportleiter durchzuführen, Anschliessend folgen weitere Trainings- Abstecher im In und Ausland. Ach ja einen Berg an Arbeit gibt es auch noch zu bewältigen :-)…..
