Den Ruhetag…

Bemer..habe ich aus meteorologischen Gründen verschoben. Motto: pennen kann ich wenn’s regnet und schneit. Am Weekend zieht sich der Frühsommer voraussichtlich erst mal zurück. Darum habe ich in den letzten Tagen meine Trainingseinheiten „verlängert“ und den für heute geplanten Ruhetag, inkl. der geplanten Geschäftstermine, kurzerhand verschoben respektive den Terminkalender und Trainingsplan „umgeschrieben“ und mich in den umliegenden Bergen, soweit es wegen den nach wie vor vorhandenen Schneemassen, ausgetobt. Auch auf  den Strassen war richtig was los. Es wurde/wird so viel Rad gefahren wie ich das selten erlebt habe. Das hängt bestimmt auch mit den Frühlingsferien zusammen und bei den heutigen Temperaturen musste man sich einfach in den Sattel schwingen oder zumindest die Wanderschuhe schnüren.

Frühlingserwachen…

2013-04-15 19.31.22Seit dem vergangenen Donnerstag hat der verspätete Frühling Einzug gehalten. Heute war es an Windgeschützten Stellen schon fast sommerlich warm. Wenn diese Temperaturen anhalten gibt es in den Bergen eine gewaltige Schneeschmelze mit allem was dazu gehört. (Grund-) Lawinen, Hochwasser usw. Es droht das volle Programm. Frühling heisst immer auch viel Arbeit und die To do Listen werden länger. Oder die Tage werden länger und die Nächte kürzer… Ich fühle mich immer noch pudelwohl und bin richtig gut „zwäg“. Das birgt die Gefahr dass ich bei den Stunden überziehe, die Regeneration vernachlässige oder ab und zu beim Training, was die Intensität anbetrifft, zu heftig ans Werk gehe. Morgen ist erst mal Ruhe- Respektive ein Arbeitstag mit vollem Terminkalender, angesagt.

Gute Runden…

ok1…auf dem Rennrad gab es in den letzten Tagen auch. Wenn auch noch nicht allzu warm, war es (meistens) trocken. Sämtliche Einheiten konnte ich planmässig durchziehen. Die Ergebnisse waren unterschiedlich. Meistens war’s ok. Tatsache ist auch, dass ich innerhalb einer Woche immer wieder, so wie am vergangenen Mittwoch, einen „schlechten“ Tag einziehe. Aber vier aufeinander folgende Tagesetappen sollte ich bis Juni schon schaffen ;-). Ich werde in den kommenden Wochen versuchen regelmässig so 2-300km pro Woche auf den Tacho zu bekommen und zwischendurch auch mal die eine oder andere Rekognoszierungsfahrt machen. Wobei das bei den Schneemengen die im Gebirge immer noch rumliegen wohl Mai werden wird. Noch 84 Tage bis Villabassa und nur noch 53 Tage bis Ruhpolding…

Ein „Murcks“…

kraftlos..und nichts anderes war das gestrige Training. Eigentlich merkte ich es schon nach wenigen hundert Metern: Heute geht nichts. Schwere Beine, kein Druck auf dem Pedal, und andauerndes Geknorze egal ob es geradeaus oder den Berg hoch ging. Auch ein Blitzbesuch mit kurzer Pause bei Rolf, meinem Mechaniker, um die Schaltung etwas zu justieren half nicht wirklich. Irgendwie kamen dann die geplanten 4 Stunden GA trotzdem zusammen. und der Schlussaufstieg nach Hause war ganz passabel. Zum Glück hat wenigstens der Kopf mitgemacht. Grund? Ich weiss es schlichtweg nicht. Abhaken und weiter geht es. PS: Wenigstens war das Krafttraining am Morgen richtig gut.

Massarbeit…

GeometrieOft sind es Kleinigkeiten die entscheiden ob man sich wohl fühlt auf einem Rad. Ich bin zwar nicht gerade als Material- Fetischist bekannt, denn Funktionalität geht bei mir immer vor Design, Produkt, Farbe, Name usw. Auch muss ich nicht immer das neuste Gadget sofort und unverzüglich haben. Genau so beim Gewicht. Sicher fahre ich keine „Bleienten“ aber ob 8,6- oder 9,2 kg ist mir eigentlich, sorry, scheissegal. Ich kann mir oftmals ein spöttisches grinsen nicht verkneifen wenn Biker beim Material, oft auf Kosten der Stabilität, um einzelne Gramm feilschen oder darüber prahlen wo sie gerade wieder 40g gespart hätten. Oftmals wären beim Fahrer nicht einzelne Gramm’s zu optimieren sondern gleich etliche Kg’s… (Und wenn sie dann endlich losfahren, haben sie meistens vergessen den „Tonnen schweren“ Rucksack mit zu berechnen). Vielleicht ist das auch eine Art Mentaltraining….

Etwas ist mir heilig: die Geometrie, respektive die Einstellungen von Abständen und Positionen. Bei Fully’s gestaltet sich dieses abstimmen oftmals etwas aufwendiger. Seit gestern fühle ich mich auf meinem 29er Scott Spark wieder pudelwohl. 8 mm zu hoch und einmal 12 mm zu weit waren das Problem. Danke Rolf!