Die einschlägigen Magazine sind gerade voll mit den Material- Vorschauen im MTB- Bereich. (Nicht nur!) Und immer wieder die Diskussion 29- 26 oder gar 27,5 (650B) Zoll was ist besser? Das wichtigste vorneweg: es gibt keine falschen Grössen, höchstens unpassende! Gespannt darf man auch sein wie die Hersteller das angehen. Einzelne streichen bereits für 2014 26 Zoll-MTB’s aus dem Sortiment, es werden einfach noch alle Restbestände an den/die Mann/Frau gebracht, Schnäppchenjäger macht euch auf den Weg, andere sehen das für 2015 vor oder einzelne wollen einfach mal abwarten. Abwarten werden vor allem die „Kopierer“ ohne eigene Ideen und Innovation. Ich denke da an einen bestimmten Hersteller im Osten der Schweiz gelegen…
Für mich persönlich gibt es NUR noch 29er- MTB’s. (Allenfalls höchstens ein Scott- Genius 650B zum Touren). 29er, mehr Bike braucht der Mensch nicht! Meistens lasse ich es beim Hardtail bewenden, gebe aber zu dass auch ein 29er Fully wie das Spark von Scott absolut geil zum fahren ist! Allerdings musste ich ein paar kleiner Modifikationen vornehmen, Synchros- Teile, Synchros gehört Scott, sind (noch) nicht in allen Bereichen überzeugend! 29er haben besseren Grip, rollen besser, und sind rundum besser zum steuern. Nachteile? Für mich gibt es
keine!Nicht alle Hersteller haben die Herausforderung 29er gleich gut umgesetzt. Im Fully- Bereich sind es sogar nur ganz wenige. Da gibt es tatsächlich ao Blei- Enten um die 12-13kg die als Marathon-Fully angeboten werden… Ein „Geheimtipp, (nebst Scott 😉 ),“ für 2014 ist für mich das 29er „Pace Team“ von BixXS. (Von dem was die 29er Hardtails von BixXS können gibt uns Lukas Buchli praktisch jedes Weekend eine Kostprobe). Wer punkto Körpergrösse etwas zu kurz gekommen ist sollte sich die 650B genau anschauen. Das ist für mich DIE Alternative. Wenn ich allerdings die kleine, zierliche und sehr erfolgreiche Esther Suess auf ihrem 29er sehe… Aber da gibt es ja noch den Nino Schurter auf dem 650B 😉
Da in unserer Gegend viele MTB- Cracks ihren Wohnsitz und Trainingsrevier haben, ist mir aufgefallen dass zunehmend auch GA- Einheiten auf der Strasse mit dem 29er absolviert werden. Wenn man auf einem 26er schnell sein wollte brauchte es RR- Einheiten. Beim dauernden „Gegurke“ auf den kleinen Rädern wurde man langsamer und langsamer, der Umstieg aufs Rennrad war brutal. Seit ich 29er fahre gibt es da keine Probleme mehr und man kann sich wirklich fragen Rennrad, für was 😉 ?? Auf dem 26er einen Pass auf Asphalt hoch zu fahren, war etwa so spannend wie Windsurfen in der Badewanne. Mit einem 29er kann man da sogar Rennrad- Fahrer ärgern 😉 Also lieber kein 26er Schnäppchen, und ein 29er auf den Wunschzettel…


Der August beginnt bei uns ja immer mit dem Nationalfeiertag am 1. Traditionell werden erst Reden geschwungen, dann wird tüchtig gegessen, geso… und gefeiert. (Bis vor wenigen Jahren war dieser 1. August übrigens nicht einmal ein Schweiz weiter Feiertag). Zu den gehaltenen Reden möchte ich mich nicht äussern aber es war alles dabei. Zum Schmunzeln, zum Stirne Runzeln oder auch zum Kopfschütteln. Dieses Jahr fiel der erste August idealerweise auf einen Donnerstag. Zusammen mit dem „Brücken- Freitag“ ergab sich für die meisten ein langes Weekend. Dazu ideales Sommerwetter und fertig waren die idealen Voraussetzungen für ein paar Tage Aktiv- und Outdoor Erlebnisse. Die Touristenströme im Berner Oberland waren mehr als imposant und manchmal fast zu viel. Idealerweise gibt es trotzdem immer noch „Ecken“ und Gebiete, in denen man seine Ruhe hat. Die vergangenen Tage nutzte ich zweigleisig. Auf der einen Seite besuchte ich, mit Niederländischen Freunden, ein paar Klassiker im Berner Oberland und an
andererseits war ich in den ruhigen und Touristisch weniger erschlossenen Regionen rund um meinen Wohnort unterwegs. Was mir im Moment fehlt ist die Zeit für die ganz langen Einheiten. Ich musste froh sein ab und zu mal 3 Stunden unterwegs zu sein. Ich hoffe das ich in den kommenden Wochen die eine oder andere Einheit nachholen kann. Erfreulicherweise kann ich in der Zwischenzeit auch wieder die eine oder andere Laufeinheit absolvieren. Es darf einfach nicht den Berg runter gehen. Flach oder ansteigend ist kein Problem. Runter wenn immer möglich vermeiden oder ich nehme „die Bahn“. Fazit: alles im grünen Bereich.
… Es gibt Dinge die ändern sich selten oder nie. Jedes Jahr, so ab mitte Juli, verwandelt sich das Oberengadin zu einem einzigen „MTB-Höhen-Trainingslager“. Praktisch die gesamte MTB- Elite der Schweiz ist derzeit im Grossraum