Geheimtipps…

IMG_20150328_085505…gibt es im Zeitalter von Google kaum noch. Das südliche Südtirol war/ist so einer. Ich trainierte bei meinen Gigathlon Vorbereitungen im 2005 erstmals in der Region rund um den Kalterersee. (In der Mai 2015 Ausgabe von Pro Cycling wird die Region ebenfalls euphorisch beschrieben). Auch jetzt im 2015 habe ich bereits einige Tage in dieser Region verbracht und weitere werden folgen. Die Region Kaltern hat es mir aus verschiedenen Gründen angetan. Meistens ist das Wetter sehr gut, im Frühjahr gibt es keinen Temperaturschock, die paar Plusgrade zu meiner Heimregion sind aber angenehm. Die Trainingsstrecken- Möglichkeiten in jedem Schwierigkeitsgrad oder Beschaffenheit sind dafür, inklusive Krafttraining, schier unendlich. Dazu kommt ein sehr gut ausgebautes Netz an Radwegen und wenig Einschränkungen bei den Wald- Wanderwegen und Forstwege.  Weiterlesen „Geheimtipps…“

1000ender…

1000An sich interessieren mich die absolvierten KM, egal in welchem Zeitraum, eher weniger. Zumal sie so gut wie gar nichts über Training, Form und Performance aussagen. Schon gar nicht über die Trainings- Qualität. Trotzdem freut es mich diesen Monat bereits einen 1000ender in den Beinen haben… 🙂

Diszipliniert…

2015-03-23 15.30.57…war ich nicht. Zumindest was die Intensität meiner Trainings angeht. Mein GA (Grundlagen) Defizit habe ich keinen Deut abgebaut. Schlimmer, ich habe es sogar „ausgebaut“. Irgendwie kann ich mich nicht zurückhalten und sobald es bergauf geht, macht es mir richtig Spass aufs „Gas“ zu drücken. Egal ich muss das ändern und definitiv mehr für meine GA tun. Denn eines ist klar für 60 km würde es reichen, für 160 definitiv nein. (Immer von einer Leistung ennet der 2oo Watt ausgehend).

Mal mehr, mal weniger…

Zielscheibe…aber eigentlich ganz gut im Plan. So die Bilanz der letzten Wochen was mein Training anbetrifft. Perfekt was die oberen Bereiche der Intensität anbetrifft, Mängel im Bereich Grundlagen Ausdauer 1 und 2. Klartext ich habe zu wenig GA- Stunden absolviert. Das heisst dann in der Praxis dass ich die angestrebte Leistung nicht genügend lange „halten“ kann, respektive mein Tank zu schnell leer ist. Ich muss in den kommenden Tagen intensiv meinen „Tank vergrössern“. Ich freue mich darauf denn die Form ist bereits gut und die Gesundheit, inklusive Kopf, macht auch mit.

Andere Länder, andere…

Leadville… Gewohnheiten? Eine Anmeldung zu einem MTB- Marathon ist an sich kein Kunststück. Heutzutage meistens ganz simpel und Online. Bei zahlreichen Events sind es Dienstleister wie Datasport, Agentur Lay etc. die für die gesamte Teilnehmer- Administration zuständig sind.  Falls dort bereits registriert, ist eine Anmeldung mit ein paar Klicks erledigt und man wird in ein zwei Tagen auf der aktualisierten Startliste aufgeführt. Nicht so in den USA und schon gar nicht beim Leadville100 MTB.  Zuerst wird irgendwann im Dezember „ausgelost“ wer teilnehmen darf. Notabene kostet schon die Teilnahme an der Auslosung, zwischen 10- 20$, als nächstes heisst es bis ca. Mitte Januar warten ob man dabei ist. Falls nicht hört man von der Organisation nichts mehr. Falls man das Glück hat mit dabei zu sein, bekommt man eine Email mit einem knappen Yes Du bist dabei, mit dem ausführlichen Hinweis dass jetzt das Startgeld von ca. 400 Dollar!/Person (für ein Eintagesrennen!!) fällig sie und abgebucht werde. Das war’s dann. Weder gibt es eine Startliste, noch irgendeine Mitteilung oder ein Update. Nix, niente, nada… Als Bestätigung hat man eine Email und die eigene Kreditkarten- Abrechnung. Mit dieser „Sicherheit“ beginnt man die Logistik- Planung inkl. Flüge, Hotel-Buchungen, Mietwagen etc. etc. (Gerade mal so die nächsten CHF 5’000.- rausballern). Absolute Zeitverschwendung sind auch Kommunikations-versuche mit den Organisatoren von Lifetimefitness.

Fazit: für 400$ Startgeld reisst sich DER MTB-Marathon in den USA nicht gerade den Hintern auf. Ach ja dafür gibt es ein Teilnehmer Handbuch über 35 Seiten! Da lobe ich mir den Teilnehmer- Komfort in der „alten“ Welt…