Hobbyfahrer haben es „schwer“ 😉 . Gute und ehrliche Analyse vom Jan!
Am 24. April hatte ich mein erstes Rennen nach einer fast 19-monatigen Renn-Pause. Das heißt nicht, daß ich 19 Monate untätig war, nein, in dieser Zeit habe ich Trainingskilometer abgespult, von denen etliche Hobbyradler rein zeitlich nur träumen können, Größenordnung 18000km. In den letzten 3000 Kilometern waren zudem ordentliche Intensitäten eingebaut, einigermaßen periodisiert trainiert hatte ich ein gutes Gefühl.
Auf nach Münchenbernsdorf
Dort endet seit einigen Jahren die Ostthüringentour, eine mehrtägige Veranstaltung des radelnden Nachwuchses. Und das ist in dieser Gegend kein Zuckerschlecken, wie ich gleich auf meiner Proberunde feststellen mußte. Die ersten 1,2km geht es nur bergauf. Nicht besonders steil, aber das Tempo macht die Härte, das Tempo der ersten Gruppe.
Erstmal gut, daß wir nicht aus der Kalten losfuhren, alle waren eingefahren, vorgeglüht, und wir mußten auch nicht ewig am Start rumstehen, ein Vorteil eines kleinen Feldes. Aber dann ging es los, sofort Feuerwerk! Ich fuhr erstmal…
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… Warum machst Du das- tust du dir das an- oder warum bist du noch dabei, wann hörst Du auf? Das sind Fragen oder Hinweise welche ich oft höre. (Oft von gleichaltrigen Kollegen). Berechtigt? Kann sein. Aber diese Fragen stelle ich mir nie. Ausser vielleicht früh am Morgen, schlotternd in irgendeinem Startblock. Sport ist meine Leidenschaft und Leidenschaft geht nie in Pension!
Je näher der Frühling rückt, desto öfter höre ich die Frage „und was hast Du diese Saison für sportliche Pläne?“ Stereotype Antwort meinerseits „einfach gesund bleiben“. Mit Jahrgang 1949 kann und will ich nicht mehr Ankündigungen zu sportlichen Zielen machen. Zu fragil sind in diesem Alter Körper und Geist. Selbstverständlich gibt es tolle Events wo ich dabei sein werde. Aktiv und/oder auch passiv das bin ich meinen Ausrüstern und Unterstützern schuldig. Nichts ist „in Stein gemeisselt“ Ich werde meine aktive Saison dieses Jahr im Juni beginnen. Das Engadin, Wallis, Öesterreich- Italien- Frankreich stehen auf der sportlichen To Do- Liste. Anschliessend sind erneut kleinere „gesundheitliche Renovationsarbeiten“ geplant. Die Vorbereitungen laufen gut bis sehr gut. Am meisten freut mich dass mein Körper die bisherigen Umfänge problemlos akzeptiert. Jedenfalls freue ich mich auf die kommenden Wochen wo Umfänge und Intensitäten gesteigert werden. Das Fundament ist jedenfalls da. Und wenn es nicht funktioniert, mache ich es wie andere. Ich nehme einfach einen neuen Stein oder wechsle die Sportart. Minigolf soll ja auch ganz spannend sein…
Man kann es drehen und wenden wie man will. Der Winter 2016 wird nicht als Highlight in die Geschichte eingehen. Zu warm, kaum Schnee und selten oder nie eine beständige Wetterlage. Etwas Schneefall der meistens gleich wieder in Regen übergeht, Nebel und trübes “November- Wetter” in rascher Folge und das bereits Wochenlang. Die kurzen Perioden wo die Sonne scheint, oder es zumindest trocken ist/war heisst es dann so effizient wie möglich nutzen. Bis jetzt ist mir das sehr gut gelungen. Bis jetzt musste ich bloss 4x auf der ungeliebten Rolle Platz nehmen. Die meiste Zeit meiner 45h Radtraining konnte ich draussen absolvieren und bis jetzt wurde ich dabei erst einmal so richtig “verschifft”. Da die Wetterlage in der Südschweiz nicht wirklich besser war, ersparte ich mir die 3 Stunden Anfahrt und absolvierte mein Pensum ausschliesslich in meiner Heimregion. Das einzige Problem: Irgendwann hat man es gesehen und der Spass zum Xten mal den gleichen Hügel hoch zu fahren hält sich in Grenzen. Wenn ich allerdings die Trainingsgebiete und Möglichkeiten anderer anschaue ist das jammern auf sehr hohem Niveau
Lange habe ich mit mir gerungen bis ich mich (endlich) entschliessen konnte, die Langlaufski anzuschnallen. Letzte Woche habe ich es getan. Und zwar im klassischen Stil. Ausser ein paar „Wacklern“ beim Start gab es keine Nennenswerten Probleme. Die X- tausend km in vergangenen Jahren haben sich wohl irgendwo in meinem motorischen Cortex eingebrannt. Zuerst etwas verkrampft aber dann doch immer lockerer konnte ich ein paar Kilometer Abspulen. In