Wetterkapriolen…

Ich will jetzt nicht auch noch Klimawandeldiskussionen einmischen. Dafür gibt es jede Menge ExpertenInnen. Aber as Wetter in den letzten Tagen nervt mich doch. Ich kann unterwegs sein wie, wann und wo ich will, es wird nass das nicht nur wegen dem schwitzen. Was solls da müssen wir durch. Ich nutze schlechtes Wetter meistens dazu eine „Radpause“ einzulegen und statt dessen zu laufen, NordicWalking etc. oder zu schwimmen. Statt auf dem Rad auszukühlen lieber beim laufen schwitzen. Man wird zwar auch nass aber man friert weniger und Abwechslung macht sowieso Spass. Zudem schaden Laufeinheiten keinem Mountain Biker, im Gegenteil. Aus meiner Sicht ist es in jedem Fall effizienter in einer Stunde 8-9km zu laufen als in zweieinhalb Stunden auf dem Bike 35 km (300hm) durch die Gegend zu bummeln….

Vielversprechend…

Der Start in die neue Woche ist gelungen. Bereits konnte ich über 5 Stunden ausgezeichnet trainieren, die Arbeit „marschiert“ auch, die Gesundheit stimmt was will man mehr. Heute Abend sind wir locker eine knackige Strecke, 830hm, 41km, 2:30h in der Stockhorn -Region gefahren. Irgendwie macht sich ein gutes Gefühl, vielleicht ist es „die Form“? in meinen Beinen bemerkbar. Ich freue mich jedenfalls auf die kommenden Tage. Nächste Woche wird dann etwas ausgeruht, so dass ich am 15.08. beim Eigerbike für meinen „Boss“ auf den ersten 20km richtig Tempo machen kann. So ist das halt wenn man nicht als Team-Leader ins Rennen geht… 😉

Wilde Woche…

Also die Wildsaison ist bei uns noch nicht eröffnet. „Wild“ war meine Woche vor allem aus dem Grund, weil ich eine Menge an Terminen, praktisch verteilt auf die ganze Schweiz, zu absolvieren hatte. Da meine Termine meistens grosszügig entschädigt werden und Spass machen, möchte ich mich keinesfalls beschweren! Das trainieren wird dann einfach etwas schwieriger. Dazu kam noch eine etwas instabile Wetterlage die es punkto Trainings auch nicht einfacher machte. Trotzdem gab es eine stattliche Anzahl an Stunden und km. Bereits werden die Tage (leider) wieder spürbar kürzer. Ach ja ich habe zugegebenermassen auch noch einige Stunden mit unserer neuen Mitbewohnerin „verplempert“. Tiara heisst der süsse Wollknäuel und ist 13 Wochen alt. Mich erstaunt immer wieder welche Selbstständigkeit und Charakter diese kleinen Lebewesen nach so wenigen Wochen bereits entwickelt haben. Wenn ich das mit dem Getue und Gejammer von erwachsenen (meist männlichen) Menschen, ich könnte auch sagen Heulsusen und Weicheier, vergleiche…

In und um Gstaad…

Meine heutige Trainingstour absolvierte ich in der Region Gstaad. Saanen-Turbbachtal-Türli-Lauenen-Gstaad-Saanen, so der grobe Streckenbeschrieb. Die Region Gstaad und Umgebung hat unzählige tolle Touren und Trails. Viele dieser Touren sind für „Bike-Touristen“ hervorragend ausgeschildert und dokumentiert. Kompliment. Alle? Nein nicht alle. Eine stattliche Anzahl an Trails und Touren sind nicht ausgeschildert und auch nicht dokumentiert. (Single Trail Map mal ausgenommen). Es sind alles Touren mit einem relativ hohen Schwierigkeitsgrad oder Touren in sensiblen Landschaften. Gstaad macht das völlig richtig dass solche Touren nicht ausgeschildert werden. Trails welche eine sehr gut Fahrtechnik, Erfahrung, Ortskenntnisse  plus die entsprechende Kondition erfordern,  gehören nicht ins Angebot „für Alle“! Gstaad hat das, im Gegensatz zu anderen Destinationen, richtig erkannt. 

Selbstverständlich kann man heutzutage überall entsprechende „Insider-Informationen“ nachlesen, beschaffen oder Downloaden. Die Hochglanzmagazine sind voll davon, GPS-Tracks kostenlos erhältlich usw.  Ich muss einfach immer wieder an die Vernunft der Leute appellieren sich nicht zu überschätzen und Vorsicht walten lassen. Oder noch besser, leistet Euch einen Guide oder Insider der die Routen und Begebenheiten, die sich im Hochgebirge laufend verändern können, kennt und damit umzugehen weiss. Zudem kann man so begleitet eine Tour wirklich geniessen statt permanent auf das GPS zu glotzen und hoffen das es richtig herum montiert ist 😉  

  Das sind Schlagzeilen wie Sie der Mountainbikesport definitiv nicht braucht!

Sommertouren…

Wie die meisten geniesse ich zurzeit das tolle Sommerwetter. Sogar die Temperaturen sind, dank der Bise, erträglich. Grindelwald, Gstaad oder die Thunerseeregion mach ich praktisch täglich mit dem Bike oder dem Rennrad „unsicher“. Am Sonntag besichtigte ich die neue 22km Strecke des Eigerbike. Die Strecke wird als Kurzstrecke für Einsteiger „verkauft“. Diese Bezeichnung entlockt mir ein kleines schmunzeln. 1050hm verteilt auf 22km als Einsteigerstrecke, da könnte sich der/die eine oder andere durchaus verschätzen. Fazit die Strecke ist, Panorama und Beschaffenheit, gigantisch schön und zu empfehlen. Aber nicht zu unterschätzen. Wobei wir ja alle wissen dass MTB-Rennen definitiv nicht auf „dem Ponyhof“ stattfinden…