…starker Finish. Am Samstag habe ich mir mein rechtes Knie am Schreibtisch, völlig unnötig und hektisch, fast kaputt gehauen. Mit kühlen und Algivor400 Schmerzen und Schwellung mehr oder weniger erfolgreich bekämpft. Das Sonntägliche Training musste ich nach 40 Minuten abbrechen. Gestern, trotz Schmerzen neuer Versuch. Anfänglich schmerzhaft, mühsam und zäh dahinrollend machte ich mich auf den Weg Richtung Simmental. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf; wenn es zu heftig wird breche ich ab. Nach etwa 15 km verschwanden die Schmerzen, praktisch von einem Meter zum anderen, fast völlig und in Zweisimmen waren sie weg. In den 7km Schlussaufstieg, ich mag diesen Anstieg, nach Saanenmöser hatte ich wieder richtig Druck auf den Pedalen und ich konnte praktisch von km zu km an Tempo zulegen. Das trotz misslichen Wetterbedingungen und kühlen +3 Grad im Durchschnitt. Die Schmerzen kamen, zumindest bis jetzt, auch nicht wieder. Fazit: Schmerzen werden überbewertet. 😉
Kategorie: Alltag
Frühling im Winter?
Nein es ist noch Winter. Die Tage werden aber schon spürbar länger und wegen dem, zumindest in unserer Region, ausgebliebenen Winterklima, beginnen bereits die Wiesen zu grünen. Beim genauen hinsehen sind auch die erste Knospen sichtbar. Eigentlich ist dieser Winter 2014 für mich ideal. 200hm oberhalb meines Wohnortes hat es genügend Schnee zum Skifahren und die Langlaufloipe ist seit November immer in Betrieb. und weiter unten kann ich bei praktisch perfekten Bedingungen das Mountain Bike durchs Gelände „treten“. Ich bin überzeugt dass uns der Winter auch in diesem Jahr noch den einen oder anderen Besuch abstatten wird. Aber es ist bereits Mitte Februar und wie oben erwähnt die Tage werden länger und die Sonne wärmt immer besser. Ich hatte mir für den Fall dass es wie die letzten Jahren, erneut einen strengen Winter geben sollte, verschiedene Alternativen und Plan B’s zurechtgelegt. U.a. auch Trainingstage in wärmeren südlich gelegenen Gefilden. Bis jetzt war das nicht notwendig. Meine Kollegen sahen das teilweise anders und waren in den vergangenen Wochen in Mallorca, Gran Canaria, Südafrika oder Zypern. Fazit: Fast alle bekundeten nach der Rückkehr enorm Mühe mit der klimatischen Umstellung. Zwei fassten üble Erkältungen und einer erwischte einen Grippevirus. Fazit: Viel Aufwand und ein bescheidener Ertrag. Da ich aktuell, Privat und arbeitsbedingt, über ein knappes Zeit- Budget verfüge schaue ich dass ich möglichst viel Qualität in mein Training packe. Ich bin mir aber bewusst dass ab März auch die Quantität gesteigert werden muss. Im Zweifelsfall bleibt es aber bei der Qualität. Dazu gehören meine Krafttrainings die mir echt viel bringen. Die muskuläre Beschwerden im Hüft und Rückenbereich sind verschwunden. Zudem bin ich die üblen Kniebeschwerden (Arthrose) fast los geworden. Wie? Das ist eine ganz spezielle Geschichte…
150 Minuten…
Im „Beobachter“ las ich einen ausführlichen Bericht rund um das Bewegungsverhalten der Schweizer Bevölkerung. Im Fokus u.a. ein Thema: was könnte man mit Prävention durch mehr Bewegung an Finanziellen Mitteln einsparen. Allein in der Schweiz sind das mehr als 2,4 Milliarden CHF! Unsere Bevölkerung umfasst ca. 8 Millionen. Man rechne… Wohlverstanden die Rede war nicht von Sport, sondern von Bewegung! Um diesen grossen Betrag deutlich zu reduzieren müssten wir uns, also jeder, ungefähr 150 Minuten pro Woche zusätzlich bewegen. Mit bewegen ist ganz normales gehen, Treppensteigen usw. gemeint. Ich höre schon den Aufschrei: Wo soll ich diese Zeit hernehmen? Liebe „Keine-Zeit-haben-Leute“ schreit ruhig weiter. Auf diese dumme Frage könnte ich höchstens eine unangenehme Antwort geben! (Schreien stärkt übrigens nur die Stimmbänder, nicht die Argumente). Genauso verhält es sich mit „habe keine Ausrüstung“. Für Bewegung braucht es keine! Bei den statistischen Auswertungen interessierte ich mich am meisten für meine Altersgruppe (55-65 Jahre) Erschreckende Tatsache: Wir sind die bequemsten, um nicht zu sagen die faulsten! Wir verursachen aber mit Abstand die Anteilmässig höchsten Gesundheitskosten. 12% meiner Altersgruppe bewegt sich weniger als 2km in der Woche! 39% kommen immerhin auf rund 800m am Tag. Eigentlich wäre es genau meine Altersgruppe die Zeit, Geld und auch die sonstig genügend Möglichkeiten hätte, sich ausreichend zu bewegen. Allein der Griff zur Pille für den Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterin und ähnliche ist weitaus bequemer als sich umzuziehen und draussen ein paar Schritte zu gehen, sich gesund zu ernähren oder z.B. den Alkoholgenuss zu reduzieren. Von Sport wollen wir erst gar nicht reden! Der Griff zum Medikament, oft unterstützt vom Arzt, ist auch ganz im Sinne unserer Pharma- Industrie. Fazit: Wir Pharma- Aktionäre reiben uns die Hände um die Gewinne gleich wieder in die steigenden KK- Gebühren zu investieren 😉
Happy New Year…
Ich wünsche allen ein wunderschönes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr. Alles was Ihr Euch so wünscht möge in Erfüllung gehen. Ich freue mich auch im neuen Jahr über meine „sportlichen Aktivitäten zu berichten. Ob ich dabei auch über Erfolge berichten kann, ist eigentlich egal. (Na ja fast 😉 Hauptsache mir macht es Spass und ich bleibe dabei gesund und munter. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ganz herzlich für die zahlreichen Glückwünsche zu meinem Geburtstag bedanken! Vielen Dank und allen einen guten Start in die erste Januarwoche 2014.
Das war’s…


In wenigen Stunden ist das 2013 bereits Geschichte. Positives behalte ich mit Freude und hoffentlich lange in Erinnerung, negatives habe ich bereits „entsorgt“. Selbstverständlich gehört so zu einem Jahresende auch der eine oder andere Gedanke an vergangene Tage, an Menschen die nicht mehr unter uns sind, an Erlebnisse oder Begegnungen. Sportlich besehen war es ein gutes Jahr, wenn auch kein überragendes. Gesundheitliche Probleme und kleine Verletzungen verhinderten bessere Resultate. Was ich nicht (mehr) veröffentliche sind Statistiken über meine sportlichen Aktivitäten. Die interessieren eh „kein Schwein“. Also lasse ich es bleiben. Wenn jemand meine Kennzahlen braucht, bitte melden 😉
Ein Jahr ist in der heutigen schnelllebigen Zeit in vielen Dingen oder Themen praktisch einem Jahrzehnt früherer Zeiten gleich zu setzen. Man stelle sich vor jemand hätte vor 20 Jahren behauptet, dass man in absehbarer Zeit auf seinem mobilen Telefon überall und zu jeder Zeit Zeitung lesen könne… (Träume mal weiter du Spinner…)
Das Jahr 2013 hat(te) wie schon die vorangegangenen Jahre, auch 365 Tage. (Schaltjahre mal ausgenommen). Aber im Zeitalter von Smartphone, Social Media, digitalem Fernsehen, der pausenlosen News Berieselung oder der 24h- Erreichbarkeit an praktisch jedem Punkt dieses Planeten, kommt bei mir ab und zu das Gefühl auf, dass wir doch verdammt schnell, wohin auch immer, unterwegs sind. Ich bin mir bewusst dass es (auch) eine Alterserscheinung ist. Damit habe ich einerseits zwar null Probleme, andererseits sehe ich in meinem Umfeld, sowohl beruflich wie privat, wie sich auch junge Leute mit dieser Entwicklung schwer tun. Zumal ihnen zunehmend die Zeit ausgeht. „Keine Zeit“ ist eine der häufigsten, aber auch dümmsten Argumentationen in der heutigen Zeit. Für was wurden denn all diese modernen Errungenschaften der heutigen Zeit geschaffen? Nur um den Gewinn zu maximieren? Ja auch, aber blöd dass viele keine Zeit haben diese Gewinne auch zu geniessen. Dafür eröffnen sich neue Möglichkeiten und Angebote beispielsweise für „Entschleunigung“…
Mein Grossvater selig, eines meiner Jugend Idole, hätte sich angesichts der heutigen Zeit kurz am Kopf gekratzt, die Zipfelmütze aufgesetzt den Kopf geschüttelt und mit ausgeprägter Gründlichkeit seine Tabakpfeife gestopft und angezündet (also den Tabak;). Dann hätte er die Mistgabel gepackt und etwas vor sich hin brummend langsam Richtung Stall gelaufen. Das Gebrumm hätte sich bestimmt irgendwie wie „Spinnsieche“ oder ähnlich angehört.
